Untersuchungsmarathon

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Paul86
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von Paul86 » 24. Mai 2017, 07:03


Paul86
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von Paul86 » 24. Mai 2017, 07:09

https://www.karger.com/Article/Pdf/22141

Sorry konnte am Handy iwie nicht alle Links in einem einfügen.

Paul86
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von Paul86 » 24. Mai 2017, 07:13


Marten1584
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von Marten1584 » 25. Mai 2017, 07:35

Danke dir Paul

habe meine Blutwerte wieder bekommen, sprich gestern, nachdem ich vorgestern hin musste.
War wieder alles genau richtig wie es sein soll.

SaSem: ich habe vor drei Tagen mal diese Chia Samen mit Wasser vermischt, kurz verdicken gelassen und getrunken. Dachte mir ich probiere das mal aus. Seit gestern kämpfe ich nun mit einem Dunkelgrau, bräunlichen Grünen Stuhl. Kann das von den Samen kommen? Fand das gestern nicht lustig und habe bei Abfrage der Blutwerte gleich meinen Arzt gefragt, der etwas organisches verneinte, da die aktuellen Blutwerte alles organische ausschließen würden. Hast du eine Idee? Lg

Hundefreundin
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von Hundefreundin » 10. Juni 2017, 19:28

Ich habe eine andere Art mit so etwas umzugehen. Ich gehe nicht mehr zum Arzt und den Diagnosen glaube ich sowieso nicht mehr. Wenn ich alle Erkrankungen hätte die bei mir diagnostiziert wurden dann hätte ich jetzt schon einen Schwerbehindertenausweis mit 200%.

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Cerberus
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von Cerberus » 11. Juni 2017, 10:45

Hundefreundin hat geschrieben:Ich habe eine andere Art mit so etwas umzugehen. Ich gehe nicht mehr zum Arzt und den Diagnosen glaube ich sowieso nicht mehr. Wenn ich alle Erkrankungen hätte die bei mir diagnostiziert wurden dann hätte ich jetzt schon einen Schwerbehindertenausweis mit 200%.
Kann Dich verstehen. Nur, gar nicht mehr hinzugehen..... auch nicht zu anderen Ärzten, wenn man unzufrieden ist..... das kann auch gefährlich werden, oder?

Ich hadere ja ebenfalls mit den diversen Diagnosen, die wohlweislich immer "V.a." gestellt wurden. Da ist man doch fein raus. Bloß nicht auf etwas festnageln lassen.

Wofür gibt es eigentlich diese Professoren-..... ähm, Tumorkonferenzen? Wenn das Ergebnis ist: "Ja also, das könnte eventuell, vielleicht, möglicherweise dieses oder doch jenes..." [...] "Wir probieren dann mal." oder "Wir schauen dann später nochmal."
Sowas kann ich auch absondern. Ohne Medizinstudium.
Dann soll man m.M.n. lieber sagen, daß man nicht weiß, was los ist. Was der "Kandidat" nun konkret hat.

Aber nicht zum Skalpell o.a. greifen u. erst mal loslegen.

Denn am schlimmsten ist es, wenn auf solchen Unsicherheiten beruhend, richtig schwere, nicht wieder rückgängig zu machende Eingriffe stattfinden!
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) :mrgreen:

Melanie 1974
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von Melanie 1974 » 11. Juni 2017, 10:58

Liebe Hundefreundin,
Du scheinst extrem Pech mit deinen Ärzten bisher gehabt zu haben und das tut mir sehr leid. Du bist erwachsen und kannst selbstverständlich allein eintscheiden, wie du das in Zukunft handhaben willst.
Ärzte sind eben auch nur Menschen und es gibt gute und schlechte, einfühlsame und Idioten, und zu guter Letzt hat auch der genialste Arzt einfach mal einen miesen Tag.
Mein Sohn hatte mit 9 Jahren ein Insulinom und es hat fast ein Jahr gedauert, bis dies diagnostiziert wurde, trotz bekannter Vorerkrankungen in der Familie, weil es einfach so selten ist, vor allem bei Kindern.Es wurde alles mögliche vermutet: Herzerkrankungen, Epilepsie oder einfach Wachstum. ( Er ist ständig in Ohnmacht gefallen). Was wurden nicht alles für Untersuchungen gemacht....
Letztlich hat ein simpler Ultraschall der Bauchspeicheldrüse ein inzwischen schon 2cm großes Insulinom gezeigt.
Natürlich war ich auch wütend auf die Ärzte, die ewig nichts gefunden haben und mich teilweise als hysterisch abstempelten. Sogar meine eigene Familie sah das zeitweise so. Und mein Vater ist Diabetiker, er hätte ja wohl am ehesten die Zeichen der Unterzuckerung erkennen müssen.
Inzwischen hab ich mich wieder eingekriegt, ist auch schon 9 Jahre her.
Mein Sohn ist im Moment auf den Kapverdischen Inseln, als Animateur und wenn man dort mal die ärztliche Versorgung, vor allem für die Einheimischen betrachtet, wird man ganz schön dankbar, dass man hier in Deutschland lebt.
Du hast alle Möglichkeiten, du musst nur den Arzt wechseln....

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Cerberus
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von Cerberus » 11. Juni 2017, 11:12

Nur ist es auch so........

Wird z.B. ein "echtes" Pankreas Ca nicht als dieses erkannt u. die Diagnose lautet ganz anders, dann ist das bei einem Jahr so ziemlich das Todesurteil!
Nach so langer Zeit des "fröhlichen Wachsens" ist da kaum noch eine OP möglich.

In "unseren Fällen" diagnostizieren, beurteilen, entscheiden ja meist Expertenkonferenzen, gar nicht mal einzelne Ärzte. Dann gelegentlich sowas von daneben zu hauen (allesamt), das ist schon ein dicker Klops.

Zum Beispiel hier: "Sie haben Lymphknotenkrebs, verschärfte Chemo mit stärkeren Mitteln ist angesagt." u. nach einer Zeit von mir gewünschten Beobachtens "Ach nein, mit den LK ist scheinbar doch nichts.", das ist vom Tisch.
Hallo?!
Fast wäre man auf Anraten mehrerer Experten mit einer unglaublichen Giftbrühe malträtiert worden. Das geht doch so nicht!
Zuletzt geändert von Cerberus am 11. Juni 2017, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Melanie 1974
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von Melanie 1974 » 11. Juni 2017, 11:26

Das stimmt total Cerberus ! Und glaube mir, da habe ich auch schon so viel erlebt! Vor 10 Jahren hat eine tolle Uniklinik ( zu der ich zum Beispiel nicht mehr gehe) ein Leberkarzinom bei mir diagnostiziert. Ich weiß noch wie ich heulend bei meinem Hausarzt saß, aber selbst der war skeptisch, weil es nur aufgrund des MRT diagnostiziert wurde und alles andere Blutwerte, mein Befinden usw. überhaupt nicht passte.
Dann sind sie zurückgerudert und sagten wortwörtlich : " Also, wir wissen nicht, was in ihrer Leber ist, aber wir möchten es entfernen. Aber das wird dann so viel Lebergewebe sein, dass sie eine Transplantation benötigen"
Das war der Zeitpunkt, an dem ich die Klinik wechselte. Ich lass mir doch nicht auf Verdacht eine Leber transplantieren.
Letztendlich handelte es sich um eine FNH ( Fokale noduläre Hyperplasie), eine harmlose gutartige Wucherung, bei der man nix machen muss. Bekommen oft Frauen aufgrund " der Pille". Ich ließ die dann weg und das Ding wurde innerhalb eines Jahres um die Hälfte kleiner.
Inzwischen interessiert es keinen mehr.

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Cerberus
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von Cerberus » 11. Juni 2017, 11:38

Hallo Melanie!
Melanie 1974 hat geschrieben: Dann sind sie zurückgerudert und sagten wortwörtlich : " Also, wir wissen nicht, was in ihrer Leber ist, aber wir möchten es entfernen. Aber das wird dann so viel Lebergewebe sein, dass sie eine Transplantation benötigen"
Das war der Zeitpunkt, an dem ich die Klinik wechselte.
Jepp! Das läßt sich nicht wieder gut machen.

Ein sog. "Blutschwämmchen" kann es nicht gewesen sein bei Dir? Hab da von Hämangiomen gelesen u. mein Lebermetastasenverdacht (schon wieder bloß Verdacht!) könnte doch evtl. auch so etwas sein..........
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