Untersuchungsmarathon

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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Cerberus
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von Cerberus » 11. Juni 2017, 11:43

Es gibt Leute, die ihr ganzes Leben ein Hämangiom (ggf. sogar mehrere) haben u. es ist definitiv fast nie gefährlich. Man kann das Ding natürlich auch zur bösen Metastase erklären u. neurochirurgische Eingriffe mit unglaublichen Gerätschaften vornehmen, wo die KK-Sachbearbeiter die Ohren anlegen, wenn sie die Rechnung sehen.
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) :mrgreen:

angel29280
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von angel29280 » 11. Juni 2017, 13:05

:hallo: Wuhu,

Ich kann euch alle verstehen wie ihr damit umgeht, es ist halt doch auch so, dass man unterschiedliche Erfahrungen gemacht hat und manche leider auch nur Negative.

Ich handhabe es momentan so, dass ich auch nicht mehr zu Untersuchungen gehe, da ich, wenn denn mal Tests gemacht wurden (H2 Atemtests, Spiegelungen unter Narkose etc.) mir es hinterher immer mieser ging. Ich hatte schon mehrfach Ärzte gewechselt und wenn ich auf manche Gastroenterologen und andre Docs gehört hätte, wäre ich immer noch Stammgast im Krankenhaus und bei der Pharmaindustrie. Psychisch gesehen, haben mir Psychiater z.B. mein halbes Leben kaputt gemacht. Laut denen bin ich unheilbar krank, komisch nur, dass es mir ohne Medis wesentlich besser geht als 15 Jahre mit. :evil:

Möchte damit sagen, dass meine Vertrauen in unsere Ärzteschaft nich mehr da ist. Es gibt noch Ausnahmen...Ich geh noch zu meiner ganzheitlichen Zahnärztin, die sehr engagiert ist und bei der ich auch Blutanalysen machen lassen kann, wenn ich es brauche und die mir auch telefonisch schon zur Seite stand. Meine Zähne sind u.a. auch wohl das Urproblem neben den jahrelangen sinnnlosen Psychopharmakaeinnahmen. Alles andere mache ich selbst über Eigenbehandlung, sprich homöopathisch. Zu meinen ganzheitlichen internistischen HA geh ich nur für Überweisung und wenn es nicht anders gehen sollte.

Überlege grad auch...weil ich arge Schmerzen hab in LWS, Gelenke, Lymphknoten geschwollen, Halsschmerzen und wieder dauermüde seit einigen Wochen...ob ich doch zum Arzt geh, aber kein Bock mehr. Denn Medikamente weigere ich mich eh zu nehmen weil ich schlicht weg nichts mehr vertrage und ich mich nicht zwischen Pest und Cholera entscheiden will bei Leber-/Nierenschwäche. :roll: Bin froh das mein Magen/Darm wieder rund läuft einigermaßen.

Und nein...ich hab mit Rente keinen Goldesel daheim, der mir Geld gibt. Aber Gesundheit ist unser höchstes Gut und spare dann woanders ein, damit ich meine Gesundheit mir halbwegs
leisten kann. :mrgreen:
Liebe Grüsse eure Angel

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Cerberus
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von Cerberus » 11. Juni 2017, 17:55

angel29280 hat geschrieben:Und nein...ich hab mit Rente keinen Goldesel daheim, der mir Geld gibt. Aber Gesundheit ist unser höchstes Gut und spare dann woanders ein, damit ich meine Gesundheit mir halbwegs
leisten kann. :mrgreen:
Hah! Die Rente........... :shock:

Zum Glück qualme ich ja schon etwas länger nicht mehr. Wundert mich heute noch, das geschafft zu haben.
Bier trinken war mal in früheren Jahren ein großes Hobby von mir. Alk gibt es nun ebenfalls keinen mehr.
Ich bin vollends zum Kaffeeonkel verkommen. Kaffee u. Wasser... :mrgreen:

Wer hätte das gedacht? Okay, aber es spart natürlich etwas Geld, wenn man diese Laster nicht hat. Ich sehe ja auch Bekannte aus der Nachbarschaft, die meisten auch nicht mehr ganz jung, die gehen dann schon mal vormittags zum Frühschoppen. Mancher ist am Abend hackedicht. Brauch ich nicht mehr. Mir geht es besser "ohne". ;)

Einige Ehefrauen hätten es bestimmt lieber, wenn der Alte Kaffee statt Alk trinken würde, denke ich.

:zw:
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) :mrgreen:

Hundefreundin
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von Hundefreundin » 11. Juni 2017, 19:07

auch nicht zu anderen Ärzten, wenn man unzufrieden ist..... das kann auch gefährlich werden, oder?
Naja zum Arzt zu gehen dürfte mindestens genauso gefährlich sein. Ich bekam irgendwann mal ein Antidepressiva verschrieben, weil ja alles psychisch ist. Natürlich gab es keine weitere Betreuung oder Nachbehandlung. Nach ein paar Wochen bekam ich dann Suizidgedanken, hatte auch konkrete Pläne geschmiedet, ich habe mich dann nur nicht getraut. Dass dies an den Medikamenten liegen könnte wusste ich nicht, hatte mir ja niemand gesagt.

@Melanie1974:
Wenn du zu 100 Ärzten gehst und 100 Ärzte einfach inkompetent und beleidigend sind dann redet man sich irgendwann nicht mehr ein, dass der 101 Arzt jetzt aber gut ist. Vor allem nicht, wenn man merkt, dass man mit selber recherchieren und behandeln deutlich weiter kommt als 100 Spezialisten zusammen.... Mir geht es so gut wie seit langem nicht mehr seitdem ich mich selber mit Traubenzucker behandle. Auf die Idee ist kein selbsternannter Halbgott in Weiß gekommen.

angel29280
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von angel29280 » 11. Juni 2017, 19:50

Wuhu Hundefreundin,

Da hast du ja auch schon einiges hinter dir.
Nach ein paar Wochen bekam ich dann Suizidgedanken, hatte auch konkrete Pläne geschmiedet, ich habe mich dann nur nicht getraut. Dass dies an den Medikamenten liegen könnte wusste ich nicht, hatte mir ja niemand gesagt. 
So ging es mir auch leider. War selbst 2 Jahre chronisch suizidal, obwohl ich Haufen Psychopharmaka und Co. geschluckt hab mit 6 Suizidversuchen bis zum Koma.
Wenn du zu 100 Ärzten gehst und 100 Ärzte einfach inkompetent und beleidigend sind dann redet man sich irgendwann nicht mehr ein, dass der 101 Arzt jetzt aber gut ist. Vor allem nicht, wenn man merkt, dass man mit selber recherchieren und behandeln deutlich weiter kommt als 100 Spezialisten zusammen....
Mir geht es da auch ähnlich wie dir. Nur ich glaub noch manchmal an das Gute im Menschen. Ich bin aber innerhalb eines Jahres auch mit Eigenbehandlung u. Selbstrecherchen bezüglich Magen und Darm weiter gekommen als mit Ärzten in zig Jahren. Selbst mein jahrzehntelanges Asthma u. Neurodermitis bin ich weitgehend los geworden.

Ich kann dich da also wirklich komplett verstehen.
Liebe Grüsse eure Angel

angel29280
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Re: Untersuchungsmarathon

Beitrag von angel29280 » 11. Juni 2017, 19:58

Wuhu Cerberus,
Wer hätte das gedacht? Okay, aber es spart natürlich etwas Geld, wenn man diese Laster nicht hat.
Jepp...ich rauch auch seit 3 Jahren nicht mehr und trink kein Alk mehr, vielleicht 3-4x im Jahr ein Bier noch. Auto hab ich nicht und mit öffentlichen Verkehrsmitteln versuche ich zu vermeiden zu fahren. Was geht, das laufe ich alles ab. Und früher bin ich oft weg gegangen oder 1x die Woche Döner, Fastfood, Pizza und 2x Bäcker locker, hab nie gekocht, außer Wochenende...das alles spare ich jetzt ein. Zuzahlung für Medikamente in der Apotheke fällt jetzt ja auch weg, auch wenn ich NEM's zahlen muss dafür oder pflanzliche Mittel. Klar...Ernährung ist jetzt vielleicht teurer als vorher...aber das ist's mir wert. Also...sparen tue ich nix, geb es haltet nur an anderer Stelle aus. :mrgreen:
Einige Ehefrauen hätten es bestimmt lieber, wenn der Alte Kaffee statt Alk trinken würde, denke ich.
Das glaub ich auch...Haha. :lachen:
Liebe Grüsse eure Angel

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