Meine Geschichte und die Diagnose am 13.6.2017

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

Hier haben Sie als Betroffene(r) und/oder ratsuchende(r) Besucher(in) dieser Plattform die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen oder Hilfestellung zu geben.
derMannohnePlan
Beiträge: 286
Registriert: 12. Oktober 2016, 14:51

Re: Meine Geschichte und die Diagnose am 13.6.2017

Beitrag von derMannohnePlan » 14. Juni 2017, 19:52

:hallo:

Ja das stimmt mit dem Omeprazol.
Ich würde aber Pantoprazol bevorzugen. Hat weniger Nebenwirkungen. Ist das bessere Mittel.

Mit dem fettig essen ist das so ne Sache. Iß das was Du gut verträgst. Du darfst auch mal sündigen. Ein wenig Lebensqualität soll ja auch noch vorhanden bleiben.
Also wenn's mal zwischendurch eine Currywurst Pommes Schranke ist, dann hau Dir einfach mehr Enzyme (Pangrol in Deinem Fall) beim Essen rein :zw:

seventy7
Beiträge: 34
Registriert: 13. Juni 2017, 22:37

Re: Meine Geschichte und die Diagnose am 13.6.2017

Beitrag von seventy7 » 14. Juni 2017, 19:56

:daumenh: hehe...


Gut zu wissen, aber übertreiben will ichs ned.

Die Elastase Werte waren jeweils unter 50, habe eben nochmal nachgeschaut.

derMannohnePlan
Beiträge: 286
Registriert: 12. Oktober 2016, 14:51

Re: Meine Geschichte und die Diagnose am 13.6.2017

Beitrag von derMannohnePlan » 14. Juni 2017, 20:00

:hallo:

Na dann wirst Du mit einer 40.000er Kapsel kaum auskommen. Kann ich mir nicht vorstellen.

Alles gute!

seventy7
Beiträge: 34
Registriert: 13. Juni 2017, 22:37

Re: Meine Geschichte und die Diagnose am 13.6.2017

Beitrag von seventy7 » 14. Juni 2017, 20:04

Ich danke Dir :zw:


Ja, da muss ich nun schauen in der nächsten Zeit.

Für mich ist das ja jetzt absolutes Neuland.

Schön, daß es dieses Forum gibt, fühle mich gut aufgehoben und verstanden hier.
Danke euch allen :!:

Schreitet meine leichtgradige, chronische Pankreatitis eigentlich fort, wie kann ich mir das vorstellen?
Oder habe ich das quasi selbst in der Hand, eben wie ich mich, um mich kümmere?

derMannohnePlan
Beiträge: 286
Registriert: 12. Oktober 2016, 14:51

Re: Meine Geschichte und die Diagnose am 13.6.2017

Beitrag von derMannohnePlan » 14. Juni 2017, 20:24

Schreitet meine leichtgradige, chronische Pankreatitis eigentlich fort, wie kann ich mir das vorstellen?
Oder habe ich das quasi selbst in der Hand, eben wie ich mich, um mich kümmere?
Also einmal in Gang gesetzt, ist der Prozess leider nicht umkehrbar und schreitet immer weiter fort. So leid es mir tut. Das ist zumindest eine Sichtweise.

Die andere Sichtweite ist, dass der Prozess bei gesunder Lebensweise im jeweiligen Stadium zum Stillstand kommt, wenn er beispielsweise durch chronischen Alkoholabusus verursacht wurde. Das heißt nicht weiter fortschreitet wenn Alkohol und Zigaretten konsequent weggelassen werden und man seine Ernährung umstellt. Eine Ernährungsberatung wäre hier sinnvoll.

veritas
Beiträge: 120
Registriert: 29. Juli 2016, 09:58

Re: Meine Geschichte und die Diagnose am 13.6.2017

Beitrag von veritas » 14. Juni 2017, 21:43

derMannohnePlan hat geschrieben:
14. Juni 2017, 19:52
:hallo:

Ja das stimmt mit dem Omeprazol.
Ich würde aber Pantoprazol bevorzugen. Hat weniger Nebenwirkungen. Ist das bessere Mittel.

Mit dem fettig essen ist das so ne Sache. Iß das was Du gut verträgst. Du darfst auch mal sündigen. Ein wenig Lebensqualität soll ja auch noch vorhanden bleiben.
Also wenn's mal zwischendurch eine Currywurst Pommes Schranke ist, dann hau Dir einfach mehr Enzyme (Pangrol in Deinem Fall) beim Essen rein :zw:
Tut mir leid, aber den Tipp find ich grundfalsch. Ich würde an deiner Stelle, TE, auf alle Fälle sehr vorsichtig bei der Ernährung sein und solche Ausnahmen absolut vermeiden. Du hast grad erst eine Pankreatitis hinter dir, das willst du dir sicher nicht nochmal antun. Ich würde auch keine Extramedikamente nehmen ohne es mit einem Internisten abzuklären.
Ich würde jetzt erstmal Schonkost essen, die verschriebenen Tabletten nehmen und weitere Kontrollen machen, um zu schauen, was bei dir jetzt eigentlich los ist und ob da etwas in dir wirklich rumspinnt oder nur gerade am Ausheilen ist.

seventy7
Beiträge: 34
Registriert: 13. Juni 2017, 22:37

Re: Meine Geschichte und die Diagnose am 13.6.2017

Beitrag von seventy7 » 14. Juni 2017, 22:18

veritas hat geschrieben:
14. Juni 2017, 21:43
Ich würde jetzt erstmal Schonkost essen, die verschriebenen Tabletten nehmen und weitere Kontrollen machen, um zu schauen, was bei dir jetzt eigentlich los ist und ob da etwas in dir wirklich rumspinnt oder nur gerade am Ausheilen ist.
Keinesfalls werde ich, ohne ärztliche Rücksprache, weitere Medi's nehmen.

Auch werde ich mit der Ernährung ned auf den Putz hauen.

Ich werd in ein paar Wochen 40, ich möchte auch noch gerne 50, 60 und 70 werden, gerne auch ein richtig alter Sack :lachen:


Du scheinst Dich gut auszukennen, veritas.

Ich habe auch Dir sehr zu danken für Deine Antworten!!

Besteht eine Hoffnung, daß es "nur" eine akute BSD-Entzündung war, die eben sehr lange ausheilt?

Ich meine, bei der Endosonografie wurden Fibroseechos gefunden und eben eine "leichtgradig chr. BSD-Entzündung" diagnostiziert.

Für mich ist das grad einfach nur alles ein bissl viel.

So zwischen Hoffen und Bangen.


Lg seventy7

veritas
Beiträge: 120
Registriert: 29. Juli 2016, 09:58

Re: Meine Geschichte und die Diagnose am 13.6.2017

Beitrag von veritas » 15. Juni 2017, 06:44

Also ich bin ja seit fast 20 Jahren immer wieder im Krankenhaus und treff da auch viele Leute mit akuter Pankreatitis - aber die Sache ist halt, dass ich nicht mitkriege, wie das dann weiterverläuft und Arzt bin ich keiner. Auf alle Fälle bekommen alle Patienten mit akuter Pankreatitis Enzyme, aber ich bin mir sicher, dass nicht alle davon bis an ihr Lebensende Enzyme nehmen müssen. In meinen Ohren klingt es aber nicht verrückt, dass die Bauchspeicheldrüse halt noch für eine Zeit Unterstützung braucht und dann wieder in Ordnung wäre.
Wenn du allerdings schon einmal eine Pankreatitis gehabt hast, musst du halt zumindest die nächsten Jahre viel mehr aufpassen, damit du das nicht wieder kriegst oder es sich gar chronisch entwickelt.

Aber egal was es bei dir sein wird, ob es chronisch wird, ob du eine bleibende Insuffizienz hast oder sich alles ausheilt - du kannst mit allem locker alt werden :)

Angela
Beiträge: 65
Registriert: 26. Oktober 2016, 12:39

Re: Meine Geschichte und die Diagnose am 13.6.2017

Beitrag von Angela » 15. Juni 2017, 10:56

Hallo sventy,
komme auch aus dem Raum Heilbronn und war bereits im Pankreaszentrum Heidelberg. Kann nur Gutes davon berichten. Haben mich ernst genommen und nicht einfach so abgetan. Es wurden auch weitere Untersuchungen gemacht. Bin jetzt im jährlichen Kontrolltermin drin. Wenn es schlimmer wird soll ich mich vorher melden. Ach ja, habe eine exokrine Pankreasinsuffizienz und nehme Panzytrat 10.000 bzw. 20.000 zum Essen. 40.000 vertrag ich irgendwie nicht. Da wird mir richtig schlecht davon. Meine Ernährung habe ich auch umgestellt. Fettige Sachen, wie Pommes, Chips u. Co, sind gestrichen. Süßigkeiten auch. Alkohol soundso. Geraucht habe ich nie :)
Die Verdauung hat sich dadurch sehr gebessert. Leider sind viele Nahrungsmittelallergien dazugekommen.... :(
LG Angela

seventy7
Beiträge: 34
Registriert: 13. Juni 2017, 22:37

Re: Meine Geschichte und die Diagnose am 13.6.2017

Beitrag von seventy7 » 15. Juni 2017, 11:09

Danke Angela.

Eine Antwort ist raus, hoffe diese kommt/kam an?

Lg

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste