Leben nach Whipple OP

(zystische Pankreastumore und neuroendokrine Tumore des Magen-Darm-Traktes und der Bauchspeicheldrüse)

Mit diesem Diskussionsforum, das wir hier als weitere Säule des AdP- Forums zur Verfügung stellen, geben wir Ihnen die Gelegenheit, sich über Seltene Tumore an der Bauchspeicheldrüse untereinander und/oder im Bedarfsfall auch mit Herrn Prof. Dr. Marco Siech (marco.siech@ostalb-klinikum.de) bzw. Herrn Prof. Dr. Rainer Klapdor (Prof.Klapdor@t-online.de) auszutauschen. Beiträge, die keinen Bezug zu dieser besonderen Thematik haben, müssen wir leider ohne weitere Ankündigung entfernen bzw. verschieben.
heinz05
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Re: Leben nach Whipple OP

Beitrag von heinz05 » 17. November 2016, 10:16

Hallo, habe immer wieder auch mal eine Kolik. Whipple vor ein paar Jahren. Kommt meist wenn ich Rohkost oder Obst esse. Grund bei mir ist eine Verengung im Dünndarm die durch Verwachsungen nach einer OP entstehen können . Wurde im Krankenhaus mit Kontrastmittel und CT festgestellt. Aber das hat nichts mit BSD Entzündung zu tun. Die Ursache sollte in einem Krankenhaus mit anerkannten Zentrum geklärt werden. Eine Zweitmeinung ist möglich.
Heinz

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Cerberus
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Re: Leben nach Whipple OP

Beitrag von Cerberus » 19. Dezember 2016, 13:50

...die täglichen Schmerzattacken und wiederkehrenden BSP-Entzündungen.
Dachte, die Bauchspeicheldrüse ist raus? Also dann wohl nur ein Teil..... Schwanz oder Kopf.

Ich bekomme zusätzlich noch "tinctura opii". Und Novalgin-Tabletten 500mg.
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) :mrgreen:

Kathi_Oettl
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Re: Leben nach Whipple OP

Beitrag von Kathi_Oettl » 13. Februar 2017, 21:39

Hallo Heinz, hallo Cebercus,

vielen Dank für eure Ratschläge, und bitte entschuldigt, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe.
Und ja, bei meinem Vater wurde lediglich der BSD-Kopf entfernt.
Um euch auf den aktuellen Stand zu bringen: Mein Vater hat immer häufiger diese Koliken und muss mittlerweile im Schnitt alle zwei Wochen mit akuter BSD-Entzündung ins Krankenhaus. Zuletzt war auch die Leber entzunden. Die Diagnose lautet: chronische BSD-Entzündung, Ursache unklar, jedenfalls auf Dauer lebensgefährlich. Aktuell ist er in einer spezialisierten Klinik. Die Ärzte dort führen diese Woche eine BSD-Punktion sowie ein spezielles MRT zum Auffinden feiner Verwachsungen und eine Leberpunktion durch. Ziel ist es die Ursache der chronischen BSD-Entzündung zu erforschen.
Es stehen vier mögliche Theorien / Vermutungen zur Ursache / Lösungsansätze im Raum:
1) Verengung des Verbindungsganges zwischen Leber und Zwölffingerdarm --> Maßnahme: operativ einen Stand Stent setzen.
2) Selbstheilungskräfte des Körpers durch ein auf die Leber toxisch wirkendes Medikament behindert, das er wegen seiner Schilddrüsenüberfunktion (heißer Knoten) nehmen muss --> Maßnahme: Knoten / Schilddrüse soll in zwei Wochen radioaktiv entfernt werden, Einnahme des toxischen Medikaments nicht mehr erforderlich.
3) irgendwelche Verwachsungen, die bisher noch nicht entdeckt wurden --> eher unwahrscheinlich, weil schon so oft dahingehend untersucht.
4) Ursache nicht klärbar --> BSD komplett entfernen, Papa zuckerkrank

So, ich hoffe, dass sie eine Ursache finden, die auch einigermaßen harmlos ist bzw. harmlose Konsequenzen nach sich zieht. Ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten, kann bei mir hald immer bisschen dauern, weil ich beruflich recht eingespannt bin. Zudem will ich so viel Zeit wie möglich mit meinem Vater verbringen.

Liebe Grüße,
Kathi

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Cerberus
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Re: Leben nach Whipple OP

Beitrag von Cerberus » 17. März 2017, 11:30

Kathi_Oettl hat geschrieben:Schilddrüse soll in zwei Wochen radioaktiv entfernt werden...
Darunter kann ich mir im Moment gar nichts richtig vorstellen. (?)

Inzwischen ist ja einige Zeit vergangen. Wie ging es denn weiter?
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) :mrgreen:

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