Sehr wichtige Info: MRCP und Betacarotin

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Marioweber41
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Sehr wichtige Info: MRCP und Betacarotin

Beitrag von Marioweber41 » 10. August 2018, 13:08

Hallo Leute,

Hab in den letzten Wochen extrem viel recherchiert und bin auf 2 unglaubliche Dinge gestoßen, die ich nicht unbedingt als positiv bezeichnen kann. Da es mich selber betrifft, möchte ich Euch das auch mitteilen, nicht um euch zu verunsichern, sondern euch NICHT zu 100% auf die Ärzte/Untersuchungsergebnisse verlässt!

1) MRCP: viele von Euch (auch ich) haben diese Untersuchungen bereits hinter sich. Und in vielen Fällen konnte man sich durch ein "unauffälliges" Ergebnis zunächst einmal sicher fühlen (so auch ich). Da mir meine Beschwerden mein Leben seit 2 Jahren zur Hölle machen und die Beschwerden sehr auf den Pankreas schließen, habe ich die letzten Wochen wie ein Verrückter recherchiert, Studien, Dissertationen gelesen und bin ich Sachen MRCP auf folgende für mich sehr berunruhigende Sache gekommen:

https://www.thieme-connect.com/products ... 08-1074034

Ich bin mir absolut sicher, daß bei sehr vielen von Euch diese MRCP OHNE SEKRETIN durchgeführt wurde, da es anscheinend ein sehr teures Mittel ist und angeblich nur in KH benutzt wird und nicht in niedergelassenen radiologischen Instituten. (hat mir gestern das Arschloch von Radiologen erklärt) - durch Sekretin werden also die Pankreasgänge und Äste, vorallen zum Körper und Schwanz hin um ein vielfaches besser und sichtbarer dargestellt, was somit eine Erleichterung einer möglichen frühen Diagnose ermöglicht....bedeutet für mich als logisch denkender Mensch und misstrauischer Patient, daß die einem zwar sagen, MRCP ist unauffällig, aber sie es gar nicht richtig beurteilen können, weil sie durch nicht Sekretingabe nicht alles sehen....wenn man Sekretin Mrcp googlet, bekommt man diese Info sehr schnell!

Ich find das skandalös.

Zweiter Punkt Beta Carotin: es wird bei BSD Problemen (exokrine PI) immer von Magelerscheinungen Vit ADEK gesprochen. Da ich seit geraumer Zeit schlechter sehe, Nachtblind und lichtempfindlich bin, hab ich das in Verbindung mit PI und Vitamin A Mangel gebracht und Status testen lassen (eingenmächtig, weil Ärzte nicht draufgekommen sind). Vit A war aber in der Norm! Daraufhin hab ich weitergegooglet und bin drauf gestoßen, daß BETACAROTIN auch ein fettlösliches Vitamin ist (Vorstufe Vit A) und habe auch dieses Vitamin (EIGENMÄCHTIG und auf EIGENE KOSTEN) testen lassen im Blut - siehe da, stark erniedrigt, was für mich den logischen Schluss zulässt, daß möglicherweise all die Vitamin A Status Tests sinnlos sind und man das BETACAROTIN messen müsste!

Und eine unglaubliche weitere Sache bei BETACAROTIN:

http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/ne ... e/diss.pdf

Gleich zu Beginn im Abstract: sollte das stimmen, wovon ich ausgehe, weil ja Prof Uhl Bochum mitgewirkt hat, dann steht für mich fest, daß der Betacarotinwert der klar bessere Wert als der dreimalige Elastase Wert zur Messung einer exokrinen PI ist!

Wäre für mich unglaublich, daß keiner der Ärzte (auch Prof Pankreaszentrum Gastroenerologie) das weiß....bin aufgrund der beiden Ergebisse fast fassungslos, daß einem diese wichtigen Infos und Untersuchungen (vorallem das Sekretin) vorenthalten wird....werde am Montag den Prof Pankreaszentrum damit konfrontieren und schauen was er sagt!

Zu meinem Befinden: seit 2 Jahren schlecht, seit 4 Wochen immer schlechter, klare Symtome, die die Pankreas (Fettstühlr, Blähungen, Bauchweh) und deren Mangelerscheinungen (NAchtblind, Knochenschmerzen, Müdigkeit, Leistungsknick...) betreffen, CT/MRCT (ohne Sekretin)/Endosono (Leiter Endoskopie Klinik Wien) unauffällig, 15 Labors seit Sept 2016: immer direktes Billirubin erhöht, Triclyceride erhöht, Langzeitzucker 5,8....alle Ärzte (auch Prof Gastro Pankreaszentrum) zucken mit der Schulter und der erste Ansprechpartner eines anderes Pankreaszentrums (junger Chirurg) musste sogar direktes Bilirubin googlen, um mir dann mit "Morbus Meulengracht" noch eine falsche Diagnose zu stellen...Meulengracht ist meiner Meinung nur inzidiert bei erhöhtem Gesamtbilirubin.

Die Odysse ist ein Wahnsinn - bin mir aufgrund der Symtptome, meinen Recherchen und dem Ausschliessen anderer Sachen ziemlich sicher, daß es die BSD ist - aber kann scheinbar keinen Arzt (nichtmal die im Pankreaszentren davon überzeugen)...und diese oben von mir recherchierten Punkte verunsichern natürlich zusätzlich!

Danke fürs lesen des langen, aber wichtigen Textes - freu mich auf Eurer Feedback und nochmal: ich will damit keinen verunsichern, sondern ermutigen, aufmerksam zu sein und nicht alles zu glauben, was einem die Weißkittel (Radiologen/Chriurgen/Gastro) erzählen. Gruß aus Wien, Mario

derMannohnePlan
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Re: Sehr wichtige Info: MRCP und Betacarotin

Beitrag von derMannohnePlan » 10. August 2018, 13:42

Also das was Du beschreibst (Diagnostik), ist für mich persönlich jetzt nichts neues.

Bei Deinen Symptomen glaube ich Dir, dass es sich um ein Pankreasproblem handelt!
Die Frage ist, was machst Du daraus? Ich stehe ja am ähnlichen Punkt. Aus internistischer Seite gibt es außer die Gabe von Kreon, keine therapeutische Konsequenz! Leider. Man kann nichts machen.
Was erhoffst Du Dir daraus, dass Du ständig ins Pankreaszentrum rennst? So wie ich auch im übrigen.
Ein Pankreaszentrum, nennt sich ja nur Pankreaszentrum, da es für chirurgische Maßnahmen im Bereich Pankreas zertifiziert wurde! Die können mit Sicherheit hervorragende Operationen machen. Aber so lange das nicht indiziert ist, kommt man da auch nicht weiter. Leider.
Denkst Du darüber nach Dich operieren zu lassen?

Marioweber41
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Re: Sehr wichtige Info: MRCP und Betacarotin

Beitrag von Marioweber41 » 10. August 2018, 15:22

Also mir (wie wahrscheinlich einigen anderen) war/ist das mit sekretin und betacarotin schon neu und erschùttert mich einigermaßen,weil man damit scheinbar nicht mal mehr bei einer „unauffälligen“ mrcp(ohne sekretin) sicher sein kann!

Und der standardtest zur nachweis einer exokrinen pi scheint nun mal der aufwändige 3mal elastase stuhl test zu sein,obwohl eine einmalige blutabnahne betacarotin mindestens gleichwertig ist und neben dem nachweis pi zusätzlich auch noch den mehrwert vitaminmangel ja/nein bringt...für mich also absolut unverständlich,daß elastase dem betacarotin vorgezogen wird,nochdazu wo die 2 Methoden ähnlich kosten!

Wenn man die videos/homepages der pankreaszentren sieht,denkt man doch,daß die einem bicht nur Chirurgisch helfen/operieren können,sondern mal internistisch in der lage sein zu können,eine pankreaserkrankung zu diagnostizieren...für eine Diagnose scheinen Chirurgen ungeeignet,deshalb versteh ichs nicht,daß sie (zumindest in ö) die ersten Ansprechpartner sind!

Operieren nein-hab ja noch nicht mal ne diagnose(außer vielfach reizdarm und psychisch)...aber ich spüre seit 2 jahren,daß körperlich was heftig nicht i.o.ist....scheiß ärzte!

Ehe geht auch den bach runter,weil ich seit 2jahren mehr patient als partner und papa meiner 3,5jährigen tochter bin...schlimmer gehts fast nimmer,schlägt sich auf psyche,was natürlich die körperlichen Beschwerden nicht lindert....und das alles wegen den scheiß Ärzten (über 50 aller Fachrichtungen in 2 jahren und tausenden euro rausgeschmissenes geld für privathonorare,akkkupuntur,tcm und sonstigen scheiß!

Sorry fürs jammern!

Gehts dir besser?

wasistes
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Re: Sehr wichtige Info: MRCP und Betacarotin

Beitrag von wasistes » 10. August 2018, 17:35

Mir hat Prof. Itzbiki gesagt, dass die beste Möglichkeit zur Darstellung eines Tumors am Pankreas ein Dünnschicht CT ist mit speziellem sog. Pankreasprotokoll. Damit sieht man das Gewebe wohl deutlich besser und differenzierter als in jeder MRT und MRCP Aufnahme.

Ein Pankreaskarzinom wächst glaube ich relativ fix, aber meistens entstehen diese ja am Hauptgang.
Es gibt wohl auch einen neuen Tumormarker, den hat Frau Dr. Mayerle vom LMU entwickelt. Weiß aber nicht ob man den so einfach machen kann:
https://idw-online.de/de/news644211

Ansonsten Ca 19 9 + M2 PK + LDH (genereller Marker bei absterbenden Zellen)

Das mit der vermehrten Nachtblindheit ist mir übrigens auch aufgefallen. Danke für den Hinweis!

Die niedrige Elastase kann übrigens auch vom Dünndarm kommen, hast du den mal gecheckt?

Paul86
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Re: Sehr wichtige Info: MRCP und Betacarotin

Beitrag von Paul86 » 10. August 2018, 18:21

Nachtblindheit ist mir auch total aufgefallen.... Mir geht es ähnlich wie euch seit mehr als 2 Jahren bei ähnlichen Untersuchungen/Symptomen. Auch den ewigen kampf mit der Ärzteschaft habe ich mehr als oft fuehren müssen, wie wir alle leider... Wie MoP schon gesagt hat was erhofft Ihr euch den, die therapeutische Konsequenz kennt ihr und so oder so es kommt wie es kommt. Ich fuer mein Teil lebe zumindest besser ohne diesen Dauerstress. Iwann leidet die Psyche massiv, Arbeit, Beziehung, Freunde... Vergesst nicht das schöne zu schätzen.
Damit will ich nicht sagen das ihr nicht mehr zum Arzt sollt aber versucht ein ausgewogeneres Leben zu führen.

derMannohnePlan
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Re: Sehr wichtige Info: MRCP und Betacarotin

Beitrag von derMannohnePlan » 10. August 2018, 18:37

Hi!
Also mir (wie wahrscheinlich einigen anderen) war/ist das mit sekretin und betacarotin schon neu und erschùttert mich einigermaßen,weil man damit scheinbar nicht mal mehr bei einer „unauffälligen“ mrcp(ohne sekretin) sicher sein kann!
Selbst bei einem MRT mit MRCP und Sekretingabe kann man sich nicht sicher sein. Sieht man ja an meinem Beispiel. Ist alles gelaufen, zusätzlich Endosonographie. Alles ohne Befund. Und das bei schlimmsten Schmerzen und dem Gefühl tot krank zu sein, stärkste Schwäche. Wollte nur noch sterben. Alle Blutergebnisse hervorragend, bis auf die Elastase im Serum. Diese lag bei über 500.
Und der standardtest zur nachweis einer exokrinen pi scheint nun mal der aufwändige 3mal elastase stuhl test zu sein,obwohl eine einmalige blutabnahne betacarotin mindestens gleichwertig ist
Nun ja, so einfach ist das alles leider nicht. Der sichere Nachweis der Insuffizienz scheint in der Medizin immer noch ein Problem zu sein und das Provitamin A, hat sich in der Tat, nicht in der Diagnostik durchgesetzt. Welche Gründe es hat weiß ich nicht. Was ich aber weiß, ist, dass mein Hausarzt blöd geguckt hat, als ich ihm sagte, dass man meinen akuten Schub der Pankreatitis durch die erhöhte Elastase im Serum diagnostiziert hat. Beim Nachweis der Insuffizienz geht es aber auch noch genauer.
Zum exakten quantitativen Nachweis einer pankreatogenen Steatorrhö ist die Bestimmung der Stuhlfettausscheidung (pathologisch > 7 g/d) im drei Tage gesammelten Stuhl nach normierter Nahrungsaufnahme, mit bekanntem Fettgehalt, erforderlich. Macht halt nur kaum ein Labor.
für mich also absolut unverständlich,daß elastase dem betacarotin vorgezogen wird,nochdazu wo die 2 Methoden ähnlich kosten!
Die Ärzte kennen sich nicht aus. Pankreasdiagnostik ist nicht einfach. Behaute mal, die schwerste Diagnostik in der Medizin. Unsere Krankheitsbilder sind zu rar.
für eine Diagnose scheinen Chirurgen ungeeignet,deshalb versteh ichs nicht,daß sie (zumindest in ö) die ersten Ansprechpartner sind!
Ist in Deutschland auch so in den Zentren. Pankreaszentrum ist immer mit Pankreaschirurgie assoziiert. Wenn Du dann im Pankreaszentrum zur Diagnostik aufgenommen wirst, liegst Du zwar auf der Chirurgie, wirst aber für die Diagnostik an die Gastroenterologie oder Radiologie weitergereicht. Für mich macht es dann mehr Sinn zu einem Spitzen Gastroenterologen zu gehen, wo ich weiß, dass er ein Meister seines Fachs ist.
Ehe geht auch den bach runter,weil ich seit 2jahren mehr patient als partner und papa meiner 3,5jährigen tochter bin...
Ich kann Dich da voll verstehen. Ist wirklich schwierig das ganze. Tut mir leid!
und das alles wegen den scheiß Ärzten
Ich bin den Ärzten gar nicht mal böse. Sind halt auch nur Menschen. Wir fliegen zum Mond und unsere Technik hat uns vom Ochsenkarren zum Düsenflugzeug geführt. Aber bei einigen Sachen, ist die Medizin dann doch nicht weit. Quasi im Steinzeitalter. Gerade Pankreas und Psyche ist ein schwieriges Feld.
Sorry fürs jammern!

Gehts dir besser?
Kein Problem!
Danke der Nachfrage!
Bin heute aus der Klinik entlassen worden. Vor drei Wochen wollte ich noch sterben. Jetzt kann ich sagen, dass ich das Gefühl habe dass es bergauf geht. Hoffe dass ich mich hier nicht zu weit aus dem Fenster lehne, aber das Gefühl tot krank zu sein ist weg. Der Appetit ist besser geworden, konnte die ersten 4 Tage gar nichts essen. Nehme wieder zu, Schmerzen sind viel besser geworden. Ich hoffe so sehr dass es ganz verschwindet, diese Nachwirkungen vom ersten Schub. Oder ist er immer noch da und nicht ganz weg?

derMannohnePlan
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Re: Sehr wichtige Info: MRCP und Betacarotin

Beitrag von derMannohnePlan » 10. August 2018, 18:41

Ich müsste eigentlich für 2 Wochen nach Kroatien fliegen.
Jetzt habe ich aber nach diesem heftigen Ereignis unglaublich starke Angst. Was ist wenn dort ein Notfall entsteht? Die nächste Krankenhaus ist 40km von meinem Wohnort dort entfernt. Ist wirklich schwierig alles...

Marioweber41
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Re: Sehr wichtige Info: MRCP und Betacarotin

Beitrag von Marioweber41 » 11. August 2018, 07:38

wasistes hat geschrieben:
10. August 2018, 17:35
Mir hat Prof. Itzbiki gesagt, dass die beste Möglichkeit zur Darstellung eines Tumors am Pankreas ein Dünnschicht CT ist mit speziellem sog. Pankreasprotokoll. Damit sieht man das Gewebe wohl deutlich besser und differenzierter als in jeder MRT und MRCP Aufnahme.

Ein Pankreaskarzinom wächst glaube ich relativ fix, aber meistens entstehen diese ja am Hauptgang.
Es gibt wohl auch einen neuen Tumormarker, den hat Frau Dr. Mayerle vom LMU entwickelt. Weiß aber nicht ob man den so einfach machen kann:
https://idw-online.de/de/news644211

Ansonsten Ca 19 9 + M2 PK + LDH (genereller Marker bei absterbenden Zellen)

Das mit der vermehrten Nachtblindheit ist mir übrigens auch aufgefallen. Danke für den Hinweis!

Die niedrige Elastase kann übrigens auch vom Dünndarm kommen, hast du den mal gecheckt?
Nachtblindheit,Lichtempfindlichkeit,verschwommenes sehen....4 augenärzte konnten damit nix anfangen und machten ihre standardtest....für mich ist der Zusammenhang klar....betacarotin -fettlösliches vitamin - pankreas - Mangelerscheinungen....aber den Ärzten scheinbar nicht....es klingt vermessen und verwegen,aber ich glaube mittlerweile,eine intensive eigenrecherche ist über das ärztewissen zu stellen,vorallem in sachen pankreas...kann mir das jemand von euch bestätigen???

Elastase war immer zw 200 und 300,also lt gastroprof in ordnung...krieg nächste woche das Ergebnis von 3maliger stuhlprobe und calprotectin. anderer arzt wiederum elastase zw 200 und 300 note 4 minus....ich denke in meiner paranoia schon fast,daß die Ärzte diese 200erder grenze als ausrede nutzen,um nichts weiter unternehmen zu müssen.hab mal gelesen,daß alles unter 500 auf schwächelnde pankreas hindeutet.fraglich ,ob die ärzte das wissen und aber trotzdem alle Patienten über 200 wegschicken!

Dünndarm hab ich nicht gecheckt...wie macht man das?

Bezüglich bildgebung...ich hab von prof radiologie,der sich angeblich mit pankreas auskennt,die info,daß die mrcp die beste Darstellung ist...das mit dem sekretin hat er mir allerdings verschwiegen...ich bin an dem punkt angelangt,wo ich nicht mehr weiß,wem ich was glauben soll!

Der prof der gastroenterologie letzte woche (angeblich spezialist pankreas) meinte “in sachen pankreas kann ich ihnen nicht helfen”...und der radiologe,den ich wegen sekretin gefragt habe meinte “sie haben nichts am pankreas,sie gehören zum psychiater”...dabei bin ich mir recht sicher,daß die beschwerden und tw blutwerte (direktres bili erhöht,triglyceride erhöht,amylase erniedrigt-spricht für nekrotisoerung lt internet) für pankreas sprechen....

Marioweber41
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Re: Sehr wichtige Info: MRCP und Betacarotin

Beitrag von Marioweber41 » 11. August 2018, 07:52

Paul86 hat geschrieben:
10. August 2018, 18:21
Nachtblindheit ist mir auch total aufgefallen.... Mir geht es ähnlich wie euch seit mehr als 2 Jahren bei ähnlichen Untersuchungen/Symptomen. Auch den ewigen kampf mit der Ärzteschaft habe ich mehr als oft fuehren müssen, wie wir alle leider... Wie MoP schon gesagt hat was erhofft Ihr euch den, die therapeutische Konsequenz kennt ihr und so oder so es kommt wie es kommt. Ich fuer mein Teil lebe
zumindest besser ohne diesen Dauerstress. Iwann leidet die Psyche massiv, Arbeit, Beziehung, Freunde... Vergesst nicht das schöne zu schätzen.
Damit will ich nicht sagen das ihr nicht mehr zum Arzt sollt aber versucht ein ausgewogeneres Leben zu

Nachtblindheit in diesem Zusammenhang sicher eine Mangelerscheinung pankreas...lässt sich wie gesagt einfach über betacarotin wert (scheinbar nicht vit a) im blut nachweisen!

Hast du schon ne Diagnose?ich nämlich nicht und dieses in der luft hängen gepaart mit den Symptomen gepaart mit der ungläubigkeit/unwissen des umfeldes zermürbt!dh ich kann gar nicht kreon nehmen,weil elastase zw 200 und 300 ist(was eigentlich kein guter wert ist,aber für die ärzte nicht schlecht genug,kreon zu verschreiben)....alk trink ich nimmer und Ernährung auch gesünder...bewegung schwierig,weil ich konplett schlapp und schweißgebadet bei der geringsten körperlichen Anstrengung bin....leben „genießen“ nicht möglich,muss meine wenig Energie nutzen ,um arbeiten zu gehen,um familie zu ernähren und für meine tochter dazusein(der isses egal,daß sich papa sehr sehr krank fühlt)...

Marioweber41
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Re: Sehr wichtige Info: MRCP und Betacarotin

Beitrag von Marioweber41 » 11. August 2018, 08:08

derMannohnePlan hat geschrieben:
10. August 2018, 18:37
Hi!
Also mir (wie wahrscheinlich einigen anderen) war/ist das mit sekretin und betacarotin schon neu und erschùttert mich einigermaßen,weil man damit scheinbar nicht mal mehr bei einer „unauffälligen“ mrcp(ohne sekretin) sicher sein kann!
Selbst bei einem MRT mit MRCP und Sekretingabe kann man sich nicht sicher sein. Sieht man ja an meinem Beispiel. Ist alles gelaufen, zusätzlich Endosonographie. Alles ohne Befund. Und das bei schlimmsten Schmerzen und dem Gefühl tot krank zu sein, stärkste Schwäche. Wollte nur noch sterben. Alle Blutergebnisse hervorragend, bis auf die Elastase im Serum. Diese lag bei über 500.
Und der standardtest zur nachweis einer exokrinen pi scheint nun mal der aufwändige 3mal elastase stuhl test zu sein,obwohl eine einmalige blutabnahne betacarotin mindestens gleichwertig ist
Nun ja, so einfach ist das alles leider nicht. Der sichere Nachweis der Insuffizienz scheint in der Medizin immer noch ein Problem zu sein und das Provitamin A, hat sich in der Tat, nicht in der Diagnostik durchgesetzt. Welche Gründe es hat weiß ich nicht. Was ich aber weiß, ist, dass mein Hausarzt blöd geguckt hat, als ich ihm sagte, dass man meinen akuten Schub der Pankreatitis durch die erhöhte Elastase im Serum diagnostiziert hat. Beim Nachweis der Insuffizienz geht es aber auch noch genauer.
Zum exakten quantitativen Nachweis einer pankreatogenen Steatorrhö ist die Bestimmung der Stuhlfettausscheidung (pathologisch > 7 g/d) im drei Tage gesammelten Stuhl nach normierter Nahrungsaufnahme, mit bekanntem Fettgehalt, erforderlich. Macht halt nur kaum ein Labor.
für mich also absolut unverständlich,daß elastase dem betacarotin vorgezogen wird,nochdazu wo die 2 Methoden ähnlich kosten!
Die Ärzte kennen sich nicht aus. Pankreasdiagnostik ist nicht einfach. Behaute mal, die schwerste Diagnostik in der Medizin. Unsere Krankheitsbilder sind zu rar.
für eine Diagnose scheinen Chirurgen ungeeignet,deshalb versteh ichs nicht,daß sie (zumindest in ö) die ersten Ansprechpartner sind!
Ist in Deutschland auch so in den Zentren. Pankreaszentrum ist immer mit Pankreaschirurgie assoziiert. Wenn Du dann im Pankreaszentrum zur Diagnostik aufgenommen wirst, liegst Du zwar auf der Chirurgie, wirst aber für die Diagnostik an die Gastroenterologie oder Radiologie weitergereicht. Für mich macht es dann mehr Sinn zu einem Spitzen Gastroenterologen zu gehen, wo ich weiß, dass er ein Meister seines Fachs ist.
Ehe geht auch den bach runter,weil ich seit 2jahren mehr patient als partner und papa meiner 3,5jährigen tochter bin...
Ich kann Dich da voll verstehen. Ist wirklich schwierig das ganze. Tut mir leid!
und das alles wegen den scheiß Ärzten
Ich bin den Ärzten gar nicht mal böse. Sind halt auch nur Menschen. Wir fliegen zum Mond und unsere Technik hat uns vom Ochsenkarren zum Düsenflugzeug geführt. Aber bei einigen Sachen, ist die Medizin dann doch nicht weit. Quasi im Steinzeitalter. Gerade Pankreas und Psyche ist ein schwieriges Feld.
Sorry fürs jammern!

Gehts dir besser?
Kein Problem!
Danke der Nachfrage!
Bin heute aus der Klinik entlassen worden. Vor drei Wochen wollte ich noch sterben. Jetzt kann ich sagen, dass ich das Gefühl habe dass es bergauf geht. Hoffe dass ich mich hier nicht zu weit aus dem Fenster lehne, aber das Gefühl tot krank zu sein ist weg. Der Appetit ist besser geworden, konnte die ersten 4 Tage gar nichts essen. Nehme wieder zu, Schmerzen sind viel besser geworden. Ich hoffe so sehr dass es ganz verschwindet, diese Nachwirkungen vom ersten Schub. Oder ist er immer noch da und nicht ganz weg?

Ist alles Wahnsinn!die medizinischen infos die wir hier austauschen,kriegen wir alle nicht von den Ärzten.

Und ich bin schon böse auf sie ,zb Augenärzte,daß die bei mir den Zusammenhang nicht herstellen konnten.so wird die Nachtblindheit ,Lichtempfindlichkeit und verschwommenes sehen nicht besser (auch wenn ich täglich karottensaft saufe)...wer weiß ,vielleicht ist die endkonsequenz eine Erblindung??ich schließ nix mehr aus....

Und wenn mir ein gastroprof,der experte pankreas zu sein scheint,nach 1 hGespräch und schilddrung all meiner probleme und untersuchungen sagt „er kann mir in sachen pankreas nicht helfen“,dann glaub ich dem nicht,weil er u.a. Keine sekretin mrcp veranlasst oder sonstige test...ich denk mir dann,der will mich loswerden,u.a weil ich mich darüber sehr viel Informiert hab und ihm damit tw paroli bieten kann und sicher ein unbequemer patient bin...aber so würde jeder sein in meiner haut.

Freut mich sehr,daß du erstmals seit längerem wieder positiv sehen kannst...und ich glaub dir jedes deiner Symptome aufs wort...ich wünsch dir echt von ganzem herzen,daß es bergauf geht....und das mit kroatien kannst nur du bestimmen...würd ich relativ spontan machen!

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