Erhoffe mir Hilfe - weiß nicht weiter

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

Hier haben Sie als Betroffene(r) und/oder ratsuchende(r) Besucher(in) dieser Plattform die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen oder Hilfestellung zu geben.
Antworten
munisa
Beiträge: 25
Registriert: 4. Februar 2017, 18:52

Erhoffe mir Hilfe - weiß nicht weiter

Beitrag von munisa » 4. Februar 2017, 19:02

Hallo,

ich habe seit mehreren Wochen hellen breiigen Stuhl. Dazu Schmerzen im rechten Oberbauch und in den Rücken ausstrahlend.

Angefangen hat alles mit einem sehr merkwürdigen Symptom. Ich hatte das Gefühl, als würden kleine Adrenalinstöße über meinen Magen hochsteigen, wie kleine Druckwellen, mit dem Gefühl von Extrasystolen (konnte noch kein Arzt nachvollziehen - bin diesbezüglich ratlos).

Dann bakam ich für 5 Wochen Pantoprazol 40mg tgl. - hat nichts geändert.

Nun dieser breiige, helle Stuhl, egal was ich esse. Habe 7 Kg Gewicht verloren und bin nun untergewichtig.

Ich habe immer wieder Schmerzen im rechten Oberbauch auch in den Rücken ausstrahlend, dabei auch manchmal ein Kältegefühl im Rücken und als würden Organe von innen gegen den Rücken drücken (ich weiß, dass sich das komisch anhört, aber ich kanns auch nicht anders erklären).

Zudem habe ich Zungenrisse bekommen (hatte nie zuvor welche) und linksseitig einen Zungenbelag (mal weiß, mal bräunlich).

Meine Ärzte tun alles als harmlos ab - nichtmal eine Stuhlprobe wurde bislang in Erwägung gezogen.

Kennt jemand dieses komische "Adrenalin-Gefühl"?
Wäre es nicht eigentlich notwendig die Bauchspeicheldrüse in Verdacht zu haben?

Meine Ärzte gehen gar nicht recht auf mich ein.

Was ich mir selbst organisieren konnte (ohne Unterstützung meines Hausarztes) war eine Magenspiegelung: leichte Rötung der Magenschleimhaut, auf die Ergebnisse der Gewebeentnahme warte ich noch.

In einem Blutbild von einem Arzt der die Schilddrüse in Verdacht hat/hatte sind nur die Werte Lipase und Amylase (quasi ohne Verdacht des Arztes einfach mal mitgecheckt).

Lipase 18,0 U/l Norm: <60
Amylase i.S. 77,8 U/l Norm: <100

Andere Werte die Aufschluss geben könnten wurden nie genommen.

Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, ob auch ein zu niedriger Lipasewert irgendeine Aussagekraft hat.

Insgasamt bin ich nun seit Juni letzen Jahres hinterher rauszukriegn was nicht mit mir stimmt, wobei es die ersten 3 Monate um Lymphknotenschwellungen im Hals und Halsdreieck ging.

Voerkrankungen sind bei mir nicht vorhanden (soweit ich das beurteilen kann).

Ich bin weiblich und 33 und inzwischen ziemlich am Ende.
Ich hoffe hier Hilfe zu finden!
Danke im Voraus

Nika
Beiträge: 44
Registriert: 28. Januar 2017, 09:38

Re: Erhoffe mir Hilfe - weiß nicht weiter

Beitrag von Nika » 4. Februar 2017, 21:25

Hallo Minussa, es ist schon unklar bei dir. Ich würde an deine stelle zu fachleute gehen. Und MRT oder Ct vom bauchraum machen lassen.
Tut mir leid dass ich dir nicht so weiter helfen kann.Helle breiiger stuhl und die schmerzen deuten schon auf bauchspeicheldrüsse oder Leber.
Gute besserung und viel erfolg , dass es dir bald geholfen werden kann.

angel29280
Beiträge: 488
Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Erhoffe mir Hilfe - weiß nicht weiter

Beitrag von angel29280 » 4. Februar 2017, 23:58

Wuhu Munisa,

deine Probleme können von der BSD kommen durchaus, aber auch von einer Dysbiose und Dünndarmfehlbesiedlung.

Das mit den Adrenalingefühl kennen ich ähnlich. Ich sag immer das es wie innerliches Erschrecken ist, nur ohne erschreckt zu werden. Wurdest du schon mal auf Porpherie Erkrankungen getestet? Desweiteren können Nährstoffmängel das auch auslösen, weiß nicht welche. Aber ich hab z. B. einige Mängel trotz gesunder Ernährung jetzt. Wenn deine Verdauung nicht richtig funktioniert und dadurch die Nährstoffaufnahme auch nicht, ist ein Mangel oder mehrere sehr wahrscheinlich. Auch bestimmte "schlechte" Bakterien im Darm können gewisse Symptome auslösen. Genauso eine Histaminintoleranz. Da kannst du mal Google fragen und schauen, was da auf dich zutreffen könnte. Denn das jetzt hier alles zu erklären, würde den Rahmen sprengen.

Also du siehst, es muss nicht zwingend die Bauspeicheldrüse sein. Es gibt etliche Möglichkeiten zu deinen Beschwerden. Wichtig ist, dass du einen fähigen Arzt findes der dich vorallen ernst nimmt.

Liebe Grüße

Angel
Liebe Grüsse eure Angel

Stefan1
Beiträge: 77
Registriert: 9. November 2009, 18:00

Re: Erhoffe mir Hilfe - weiß nicht weiter

Beitrag von Stefan1 » 5. Februar 2017, 10:10

Hallo,

also für mich klingt das nach Gallensteinen. Hast Du Deine Gallenblase noch?

LG

munisa
Beiträge: 25
Registriert: 4. Februar 2017, 18:52

Re: Erhoffe mir Hilfe - weiß nicht weiter

Beitrag von munisa » 5. Februar 2017, 14:09

Danke für die Rückmeldungen.

Also was ich bereits weiß ist, dass ich schon den ein oder anderen Mangel habe:

Folsäure: 3,60 U/l Norm: > 6,80 U/l
Vitamin B12 i.S.: 206 pmol/l Norm: 179 - 660
und auch ein Vitamin D Mangel.

Was mir außerdem aufgefallen ist, ist dass mein Lymphozytenwert in den letzten Monaten stark gesunken ist (derzeit bei 16% - sollte iegentlich bei min. 25% liegen)

Das was ich als diese Adrenalinstöße beschrieben habe...schön dass das hier jemand kennt - ja das mit "innerliches Erschrecken" trifft es ganz gut.

Porpherie hatte ich bislang noch nicht gehört - werde ich mich mal mit beschäftigen.
Das merkwürdige ist halt, dass ich noch nie irghendwelche Unverträglichkeiten hatte - ich konnte schon immer alles Essen und ich hatte mein Leben lang nie Magen- oder Darmbeschwerden!!

Das fing ja jetzt erst nach der Einnahme von Pantoprazol an - aber Ärzte sagen gerne: "Einen Zusammenhang zwischen Pantoprazol und Ihren Beschwerden kann ich mir nicht vorstellen!"

Ich dachte ja auch es könnte mit der Galle zu tun haben.
Mein HAusarzt machte Ende November ein Ultraschall vom Bauchraum (ging mal ebenso für ein paar Sekunden mit dem Schallkopf quer über den Bauch und sagte: "Keine Gallensteine..Milz normalgroß..Luft im Bauch", zu dem Zeitpunkt waren aber auch die Beschwerden noch eher im linken Oberbauch.

Meine Gallenblase habe ich noch.

Weiß denn jemand von Euch, ob denn die Einnahme von Prantopazol eine Fehlbesiedelung des Dünndarms zur Folge haben kann?

Ich warte ja derzeit auch noch auf das Ergebnis der Gewebeentnahme aus dem oberen Dünndarm (da sollen ja Unverträglichkeiten wohl erkennbar sein - wurde mir so gesagt)

Und ich soll eigentlich Übermorgen zur Darmspiegelung - allerdings werde ich den Termin nicht wahrnehmen können - habe mich eben gewogen und schon wieder an Gewicht verloren- ich bin momentan einfach zu schwach um mir die Darmspiegelung antun zu können (weil dann wieder zwei Tage nicht richtig essen).

Einen Arzt zu finden der mich ernst nimmt ist schwierig - ich war ja schon bei einigen (einer drückte mir kurz seine Faust in den Magen und fragte ob dies weh tut...als ich ja sagte, sagte er ich sei gesund und könnte nach Hause - erschreckend)
Auf einen Termin bei einem 2. Gastroenterologen muss ich noch bis Ende März warten...das ist alles so zermürbend.
Und mein Hausarzt hat mir im November nach dem ersten Blutbild schon gesagt: "Ich möchte Sie nicht weiter behandeln" - verkehrte Welt!!!

Gibt es einen Blutwert, durch den man erkennen kann, wenn mit der Galle etwas nicht stimmt?
Und welche Werte müssten untersucht werden, wenn man feststellen will, ob es von der BSD kommt?
Wie gesagt hielt es bis jetzt niemand für nötig eine Stuhlprobe zu nehmen...

angel29280
Beiträge: 488
Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Erhoffe mir Hilfe - weiß nicht weiter

Beitrag von angel29280 » 5. Februar 2017, 15:48

Wuhu Munisa,

ich versuch mal für dich ein bisschen Klarheit, soweit wie es geht, rein zubringen...

Erst mal vorweg, es wäre für dich dringend erforderlich dir ein neuen Arzt zu suchen. Ich weiß das es nicht einfach ist. Hab selbst jetzt in 2 Jahren 2 Ärzte verschlissen, weil ich unzufrieden war total. Mein jetziger Doc ist internistischer Hausarzt und arbeitet ganzheitlich. Momentan bin ich da zufrieden, vorallen werde ich ernst genommen und es wird keine reine Symptombehandlung nur gemacht. Das was du bisher erlebt hast oder besser gesagt auch nicht gemacht wurde, ist klar unbefriedigend.

Folsäure-, Vitamin B12 und Vitamin D-Mangel haben viele mit Verwertungsstörung wg. Verdauungsproblemen. Ich hab z. B. noch Mangan-/Zinkmangel. Magnesiummangel kann auch Symptome wie Reizustände, Adrenalinstösse auslösen. Aber auch zuviel von gewissen Nährstoffen kann das auslösen. Wenn du das Geld mal übrig hast, wäre ei e Vollblutspektralanalyse ganz gut, hat was Nährstoffmängel angeht mehr Aussagekraft als Serumanalysen die die KK zahlt. Kommt drauf an was du genau testen willst, aber Kosten liegen dann zwischen 60-80 €. Bei mir War im Serum immer alles ok, erst im VollBlut wurde enddeckt das gar nix ok ist. Vorallen einige Spurenelemente/ Vitamine sind zu 90% intrazellulär und da sagen Serumanalysen nicht immer so viel aus.

Viele die mit Pankreas Probleme haben, haben Mangel an den Vitaminen ADEK, da fettlöslich und mit Fetten haben Personen mit Pankreaserkrankungen und Gallen-Leberproblemen große Probleme. Desweiteren können eben Fehlbesiedlung solche Probleme ebenfalls durchaus auslösen genauso wie chronisch entzündliche Darmerkrankungen. Eine Darmspiegelung zur Abklärung wäre sicher angebracht, wenn das noch nie gemacht wurde, genauso wie eine oder besser mehrere Stuhluntersuchungen auf Fette, Stärke, Pankreaselasthase 1, Calprotectin, Würmer, Parasiten, Bakteriologie, was aber nicht so einfach ist, da auch wirklich was nachzuweisen, vorallen nicht bei einmaliger Probe. Selbst wenn man Candidapilze hat, sind die nicht zwingend im Stuhl zu finden, da Pilze gerne Nester bauen, die dann nicht bei der Probe evtl erwischt wurden. Es gibt auch einen Speicheltest den man selbst durchführen kann daheim für Candida. Geb mal bei Google Candida Speichel-Test ein. Blutuntersuchung für die typischen Werte bei Gallen-/Leberprobleme weiß ich jetzt nicht genau. Aber meist ist der Billirubinwert auffällig bei Gallenstau durch Steine oder bei Lebererkrankungen, aber auch nicht immer. Genauso CRP und andere Entzündungswerte sollten abgeklärt werden. Für die Bauchspeicheldrüse wäre gut die Werte für Amylase und Libase abklären zu lassen, aber auch diese können normal ausfallen, obwohl die BSD erkrankt ist. Hast du ja aber machen lassen, wo nichts auffällig war gelle. Also du siehst, es ist nicht so einfach.

Auf Lebensmittelallergien kannst du dich auch mal testen lassen, am besten in einen Allergiezentrum oder Allergologen. Auch die H2-Atemtests auf Fructose-, Sorbitintoleranz und Lactoseintoleranz wären hilfreich evtl bei einen erfahrenen Gastroenterologen (man kann auch da vieles falsch machen), mit Lactulose- u. Glucosetest kann man eine obere bzw. untere Dünndarmfehlbesiedelung ein-/ausschließen. Histaminintoleranz gibt es auch Testung, ist aber unzuverlässig, daher am besten nur Ausschlussdiät selbst durchführen und anschließend evtl. Provokationstestung. Wenn man sich das selbst zutraut. Kannst gerne mal in das Form "Libase" schauen. Ist sehr hilfreich und informativ.
Mit der Dünndarmbiopsie kann man nur die Zöliakie ausschließen, ggf. Bluttest noch dazu. Auch wenn es negativ sein sollte, kannst du trotzdem eine Glutensensivität haben. Außerdem kannst du auch Weizenallergie haben, daher direkte Nahrungsmittelallergien testen lassen. In Zukunft Verzicht auf Gluten, Zucker und industriell gefertigte Nahrung sowie Alkohol und Kaffee mal probeweise für einige Zeit verzichten, wäre auch gut, vielleicht bringt es schon Besserung. Aber erst nach den ganzen Testungen und Utersuchungen.

Ultraschalluntersuchungen werden gerne gemacht, da günstig und in fast jeder Praxis einfach durchführbar, aber sagt nicht immer viel aus, vorallen nicht bei Luftüberlagerung im Bauch. War bei mir auch immer so und es heißt es ist alles okay. Ich hatte trotzdem Gallensteine die unter Schmerzen abging, sogenannte Billirubinsteine. Wenn die nicht verkalkt sind oder im Gallengang stecken sieht man die nicht im Ultraschall.

Gut wäre es, wenn du nach Magen-/Darmspiegelung (wenn das abgeklärt ist und nix gefunden da wird), vieleicht ein MRT oder CT vom Abdomen machen lassen kannst. Wenn da nix raus kommt, dann MRCP oder/und Endosono. Besser wäre es in dieser Hinsicht, ein kompetentes Pankreaszentrum auf zu suchen was das alles durchführen kann. Brauchst nach Terminvergabe für die Sprechstunde aber widerrum eine Überweisung vom HA. Würde ich aber erst machen, wenn alles andere an Tests und Untersuchungen alle abgeklärt sind.

Bei Porpherieerkrankungen gibt es verschiedene Schweregrade und Möglichkeiten. Wird durch einen 24-Std-Urintest bestimmt, wo Dopamin, Adrenalin etc bestimmt wird. Auch ein Phäochromozytom kann Symptome auslösen wie Unruhe, zittern, Gereiztheit, "Erschrecken innerlich" bzw. Adrenalinstöße etc. Aber ist sehr selten. Aber genauso auch Schilddrüsenerkrankungen. Und HPU/KPU, die Schulmedizin erkennt dies aber nicht wirklich an. Ich denk auch das das nur eine Symptomvielfalt ist, aber keine eigenständige Krankheit. Da streiten sich die Geister. Am besten mal googeln.

Bei Pantropazol und andere Protonenpumpenhemmer, hab ich Urtikaria bekommen und wenn man es zulange nimmt bzw vielleicht gar keine Übersäuerung hatte bzw Gastritis etc, dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass dies auch schädlich sein kann. Ich hatte selbst auch das Gefühl, dass ich nach 3 Monate Einnahme zu wenig Magensäure produziert hab und somit Probleme hatte gescheit zu verdauen bzw meine Verdauung erst Recht gestört war. Ist aber rein mein Gefühl, wissen tue ich es nicht. Aber eine Dysbiose können Pantropazol und co glaub ich nicht auslösen. Höchstens verschlimmern, wenn du vorher schon eine Dysbiose oder Pilze hattest und du durch die zuwenige Magensäure dann nicht richtig verdauen kannst, dass damit Pilze und schädliche Bakterien mehr gefüttert werden und sich so wunderbar noch mehr vermehren.

Wegen dein Lymphozytenwert, das sollte sicher beobachtet werden. Wenn es unter der Norm arg ist, dann sollte schon weiter erforscht werden woran es liegt. Da kann ich dir leider nix dazu sagen weiter.

Vielleicht melden sich noch andere hier. So hast jetzt genug zu lesen erst mal. :mrgreen: Ich hoffe ich hab nix vergessen oder verwechselt. Mein Hirn ist auch nicht mehr das Beste. Schreib vom Handy grad, also bei Fehlern nicht wundern. Hab mich aber bemüht nicht zu chaotisch zu schreiben.

Liebe Grüße

Angel :hallo:
Liebe Grüsse eure Angel

munisa
Beiträge: 25
Registriert: 4. Februar 2017, 18:52

Re: Erhoffe mir Hilfe - weiß nicht weiter

Beitrag von munisa » 5. Februar 2017, 16:38

Vielen Dank für die ausführliche Antwort...

..na da hab ich ja noch was vor mir!!!

Billirubin war bislang im Blut ok...naja ist aber auch schon wieder bald drei Monate her, dass es im Blutbild war.

Was eine guten Arzt angeht...ich habe bereits einige innerhalb weniger Monate "verschlissen"..
Es ist ja auch unheimlich schwer Fachärzte zu finden, allein schon Gastroenterologen.

Ich leb in einer recht großen Stadt, musste jetzt aber auch schon auf die umliegenden Städte zugreifen, da es in meiner Stadt nur eine Gastroenterologische Praxis gibt (und da müsste ich noch ne Weile auf Termin warten).

Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht wie ich es schaffen soll die ganzen Untersuchungen durchzusetzen.. wie gesagt, drei Ärzte wollten schon nicht darauf eingehen mal eine Stuhlprobe zu machen...da verzweifelt man schon.

Dass ich mir schließlich auf eigene Faust eine Gastro-Praxis gesucht hatte, obwohl mein Hausarzt der Meinung war ich hätte nichts (da Blutbild ja größtenteils unauffällig war), empfand dieser schon als beleidigend.
(Ich verstehe das Verhalten vieler Ärzte gar nicht..ich will soch schließlich nichts Böses..nur wissen was ich hab und nicht vor lauter Gewichtsabnahme, Mangelerscheinungen und Schmerzen vor die Hunde gehen!)

Ich bat auch meinen Hausarzt um entsprechende Überweisungen - aber da macht er total dicht (Ebenso die beiden vorangegangenen Ärzte), wenn man dann innerlich verzweifelt und das im Arztgespräch bemerkt wird - tja dann ist es wieder mal die Psyche! (Sehr traurig das Ganze)

Um so besser, dass es solch ein Forum hier gibt...ich bin so froh darüber! Danke!

Ach...wo /wie kann ich denn diese "Vollblutspektralanalyse" machen lassen?
Zuletzt geändert von munisa am 5. Februar 2017, 17:08, insgesamt 1-mal geändert.

angel29280
Beiträge: 488
Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Erhoffe mir Hilfe - weiß nicht weiter

Beitrag von angel29280 » 5. Februar 2017, 16:52

Hey,

Ich versteh dich gut, dass du am verzweifeln nahe bist. Mir ging oft nicht anders. Vorallen wenn es dann auf einmal heißt das es bestimmt psychisch bedingt ist. Spätestens dann such ich mir einen anderen Arzt. Hätte ich das nicht gemacht, würde ich jetzt immer noch wg. Koliken 1x monatlich im KH liegen ud nur Reis futtern. Und da ich leider eine psychische Vorerkrankung habei, ist es noch beschis.... vielleicht kannst du dir einen Arzt suchen der ganzheitlich arbeitet, aber die normalen Untersuchungen auf Kasse abrechnen kann. Eine Stuhluntersuchung Knast du zur Not auch selbst über Labore machen lassen. Zum Beispiel einen Darm Floratest bei Ganzimmun (hoffe das darf ich hier so jetzt schreiben), der Ausführliche kostet ca. 130 €. Bei Vollblutanalysen brauchst du halt ein Arzt der dir Blut abnimmt. Ich hab die Spektralvollblutanalyse bei meiner ganzheitlichen Zahnärztin machen lassen.

Du kannst auch gern mal meinen Erfahrungsbericht lesen, wenn du magst. Da steht auch einiges drin. viewtopic.php?f=14&t=2765

P.S. ich meine Darmfloraanalyse bei Medivere, die kann man selbst machen. http://www.medivere.de/shop/Mann/Darmge ... dgkgecaqi6

Grüsschen

Angel
Liebe Grüsse eure Angel

munisa
Beiträge: 25
Registriert: 4. Februar 2017, 18:52

Re: Erhoffe mir Hilfe - weiß nicht weiter

Beitrag von munisa » 5. Februar 2017, 17:12

Danke für die weiteren Infos :)

Ja, das mit psychischer Vorerkrankung ist auch bei mir ein Problemchen :cry:

Benutzeravatar
Cerberus
Beiträge: 553
Registriert: 28. Juli 2016, 08:04

Re: Erhoffe mir Hilfe - weiß nicht weiter

Beitrag von Cerberus » 5. Februar 2017, 18:33

Aus eigenem Erleben rate ich Dir, noch zu anderen Ärzten zu gehen, auch Ultraschall (war bei mir der erste "Treffer") mit einzubeziehen.

Ursprünglich war ich bei einer Internistin mit starken Bauchschmerzen, bis in den Rücken ausstrahlend, natürlich Schlaflosigkeit....... Stuhlgang stark verändert. Auch breiig usw. usf.
Es war grauenhaft!

Die Trude hat mir Pantoprazol gegeben u. gemeint, das wäre Sodbrennen!

Zum Glück bin ich gerade noch rechtzeitig woanders zur Magen- u. Darmspiegelung inklusive Ultraschall gewesen. Dieser Arzt entdeckte was über den Ultraschall. Damit bin ich zum CT in die Radiologie u. die "Raumforderung" war amtlich.

Bei einem Karzinom geht es immer auch sehr um Zeit. Viele Patienten kommen einfach zu spät. Zu spät z.B. für eine OP.
Das wäre bei mir mit der Internistin u. ihrem Sodbrennen bald der Fall gewesen. ("Sie werden sehen, daß es ihnen mit Pantoprazol in einigen Tagen schon wieder gut geht.")

Sowas wie die dürfte man gar nicht auf die Menschheit loslassen. Diese medizinische Fachkraft kann einen schlicht das Leben kosten. Nicht übertrieben!
Diagnose Sodbrennen, wenn sich der Patient vor Schmerzen windet.....
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) :mrgreen:

Antworten