Glukagonom

(zystische Pankreastumore und neuroendokrine Tumore des Magen-Darm-Traktes und der Bauchspeicheldrüse)

Mit diesem Diskussionsforum, das wir hier als weitere Säule des AdP- Forums zur Verfügung stellen, geben wir Ihnen die Gelegenheit, sich über Seltene Tumore an der Bauchspeicheldrüse untereinander und/oder im Bedarfsfall auch mit Herrn Prof. Dr. Marco Siech (marco.siech@ostalb-klinikum.de) bzw. Herrn Prof. Dr. Rainer Klapdor (Prof.Klapdor@t-online.de) auszutauschen. Beiträge, die keinen Bezug zu dieser besonderen Thematik haben, müssen wir leider ohne weitere Ankündigung entfernen bzw. verschieben.
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yasmin75
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Re: Glukagonom

Beitrag von yasmin75 » 8. Januar 2009, 17:34

also
mittlerweile
kann ich eine Doktor Arbeit über diesen Tumor schreiben
und falls wirklich irgendwann jemand kommen sollte(ich warte immer noch),
dann kann ich helfen diesen Tumor zu verstehen und wie man,was man
erwarten kann .



LG
Yasmin

Sirkka

Re: Glukagonom

Beitrag von Sirkka » 9. Januar 2009, 08:17

:denk: Du bist wohl eine Rarität Yasmin :lachen:

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yasmin75
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Re: Glukagonom

Beitrag von yasmin75 » 9. Januar 2009, 13:57

nicht ich bin eine Rarität
sondern der Tumor :zw:

Konstantin
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Re: Glukagonom

Beitrag von Konstantin » 17. Januar 2009, 14:47

Hallo Yasmin,

ich habe einen sog. neuroendokrinen Tumor in der Bauspeicheldrüse und (leider) auch Lebermetastasen, deshalb auch laut Ärzten unheilbar und Operation nicht vorteilhaft, vor drei Jahren diagnostiziert, relativ stabiler Verlauf, in letzter Zeit sind die Lebermetastasen aber doch größer geworden, so dass ich jetzt eine sog. Sandostatin-Therapie beginnen werde.

In letzter Zeit hatte ich auch ernorme Hautprobleme (nekrolytisches, mirgratorisches Erythem), das u. a. typisch für ein sog. Glukagonom ist. Das lasse ich gerade testen. Der erste Teest hat eine Glukagon-Erhöhung erbracht (490, Grenze ist 177). Aber ich war nicht nüchtern (haben die Ärzte vergessen), der Test wird in der nächsten Woche wiederholt.

Ich weiß jetzt nicht, was bei genau diagnostiziert wurde, ob Du operiert worden bist, usw.? Ein Glukagonom ist wirklich äußerst äußert selten, in wikipedia (englisch) steht weniger als 1 von 20 Mio. Menschen hat diese Krankheit, krass, nicht wahr?

Würde mich freuen, von Dir zu hören, so von Exot zu Exot (falls das bei mir auch sicher festgestellt wurde).

Viele Grüße
Konstantin

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yasmin75
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Re: Glukagonom

Beitrag von yasmin75 » 18. Januar 2009, 01:46

Diese Hautprobleme hatte ich auch
und in was für einem Aussmaß
ständigerschwindel
Zucker Probleme
plötzliche Ohnmacht
:(

bei mir war es ein einziger Tumor
und der war laut Ärzten wohl auch seit Jahren dort
als die in HD den Tumor entdeckt haben
2007 wurde ich auch innerhalb von 2 Monaten
operiert.
Diese Art von Tumor ist zwar kein Krebs in dem Sinne
aber dieser kann sehr wohl metastasieren und auch wenn man
keine hat,kann der Körper weil er diese Neigung zu solchigen hat
auch Jahre später nochmals kommen
der Unterschied ist eigentlich zu den Ca der
das Glukagonome sehr sehr langsam wachsen.
Was mich jetzt interessieren würde
hast du wegen diesem Exoten Tumor
auch Depressionen bzw. Panikattacken bekommen?



LG
Yasmin

Konstantin
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Re: Glukagonom

Beitrag von Konstantin » 18. Januar 2009, 13:14

Dann hast Du ja sozusagen noch Glück gehabt, wenn der Tumor entfernt werden konnte und Du keine Metastasen hattest. Dann bist Du ja eigentlich geheilt. Es besteht lediglich die Gefahr, dass irgendwann ein sog. Rezidiv kommt.

Nein, Depressionen und Panikattaken im eigentlichen Sinne hatte ich nicht, aber ich habe tatsächlich in den letzten 10/15 Jahren zeitweise erhebliche pychische Probleme, die aber auch mit äußeren Gegenbenheiten (Examensprüfungen, Arbeit) zu tun hatten.

Sag'mal, die Hautprobleme müssten doch jetzt bei Dir eigentlich weg sein, weil ja der Glukagonproduzierende Tumor weg ist. Und die Depressionen und Panikattaken doch auch, wenn es einen Zusammenhang dazu gibt?

Ich bin gespannt, wie die Sandostatin-Therapie bei mir anschlägt. Ich habe große Hoffnungen, dass die Hautprobleme weggehen oder wenigstens besser werden. Nächste Woche geht's los.

Morgen werde ich dem Klinikdirektor und dem Ärzteteam vorgestellt, weil ich eben eine so exotischer Fall bin. Ich könnte gerne auf diese "Ehre" verzichten.

Liebe Grüße
Konstantin


yasmin75 hat geschrieben:Diese Hautprobleme hatte ich auch
und in was für einem Aussmaß
ständigerschwindel
Zucker Probleme
plötzliche Ohnmacht
:(

bei mir war es ein einziger Tumor
und der war laut Ärzten wohl auch seit Jahren dort
als die in HD den Tumor entdeckt haben
2007 wurde ich auch innerhalb von 2 Monaten
operiert.
Diese Art von Tumor ist zwar kein Krebs in dem Sinne
aber dieser kann sehr wohl metastasieren und auch wenn man
keine hat,kann der Körper weil er diese Neigung zu solchigen hat
auch Jahre später nochmals kommen
der Unterschied ist eigentlich zu den Ca der
das Glukagonome sehr sehr langsam wachsen.
Was mich jetzt interessieren würde
hast du wegen diesem Exoten Tumor
auch Depressionen bzw. Panikattacken bekommen?



LG
Yasmin

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Re: Glukagonom

Beitrag von yasmin75 » 18. Januar 2009, 13:48

also die Hautprobleme sind weg (Gott sei Dank)
Depressionen teils teils aber ich habe Sie ohne Medis jetzt im Griff.
Ich kann sagen so wie jeder Mensch ab und zu solche Phasen hat.
Mit dem Ärzte Team,kannst du dich auf was gefasst machen.
Bei mir war das ganze Zimmer jedesmal gerammelte voll
Die Profs,die Ärzte und dann noch die Studenten ach ja da waren auch immer
ein paar von den Studien Leuten anwesend,halt wie so eine Weltneuheit
und du bist das Austellungsstück.
In HD haben sie seit letzdes Jahr auch diese neue Form der Therapie.

Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum
sprech doch mal die Ärzte darauf an,wer weis vielleicht kann man bei dir diese
Therapie durchführen.

Ich wünsche dir alles gute
Konstanin
und auch weitere Berichte von dir.



LG
Yasmin

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Re: Glukagonom

Beitrag von Konstantin » 19. Januar 2009, 19:18

Dann kann ich ja froh sein, dass es bei mir "nur" die Ärzteschaft ist;-)

Danke für den Hinweis auf das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum. Ich habe denen schon eine eMail geschrieben. Ich fürchte aber, dass das, so wie es beschrieben ist, in meinem Fall nicht zum Einsatz kommen kann.

Ich habe auf Deine private Mail geantwortet.

LG B.

yasmin75 hat geschrieben:also die Hautprobleme sind weg (Gott sei Dank)
Depressionen teils teils aber ich habe Sie ohne Medis jetzt im Griff.
Ich kann sagen so wie jeder Mensch ab und zu solche Phasen hat.
Mit dem Ärzte Team,kannst du dich auf was gefasst machen.
Bei mir war das ganze Zimmer jedesmal gerammelte voll
Die Profs,die Ärzte und dann noch die Studenten ach ja da waren auch immer
ein paar von den Studien Leuten anwesend,halt wie so eine Weltneuheit
und du bist das Austellungsstück.
In HD haben sie seit letzdes Jahr auch diese neue Form der Therapie.

Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum
sprech doch mal die Ärzte darauf an,wer weis vielleicht kann man bei dir diese
Therapie durchführen.

Ich wünsche dir alles gute
Konstanin
und auch weitere Berichte von dir.



LG
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Re: Glukagonom

Beitrag von yasmin75 » 19. Januar 2009, 21:17

hahahah
da hast du echt Glück gehabt das es nur die Ärztliche Belegschaft war
:)

bei mir dachte ich so musste sich Knut wohl fühlen
:lachen: :lachen:



Danke für deine Antwort per Pn



LG
Yasmin

tula
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Re: Glukagonom

Beitrag von tula » 19. Januar 2009, 21:36

Hallo und guten Abend Yasmin,
habe mir gerade die Einträge von Konstantin durchgelesen :!:

Verstehe ich das richtig, Du bist doch nicht soooo einmalig :?: :arrow:
da gibt es dann schon Zwei :!: :?:
Nicht schön für Konstantin, aber so hat er und auch Du, jemanden zum
Austauschen.

LG
Ulla
Sei wer Du bist und sag, was Du fühlst. Denn die, die das stört zählen nicht und die, die zählen stört es nicht. (T. Seuss Geisel)

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