IPMN

(zystische Pankreastumore und neuroendokrine Tumore des Magen-Darm-Traktes und der Bauchspeicheldrüse)

Mit diesem Diskussionsforum, das wir hier als weitere Säule des AdP- Forums zur Verfügung stellen, geben wir Ihnen die Gelegenheit, sich über Seltene Tumore an der Bauchspeicheldrüse untereinander und/oder im Bedarfsfall auch mit Herrn Prof. Dr. Marco Siech (marco.siech@ostalb-klinikum.de) bzw. Herrn Prof. Dr. Rainer Klapdor (Prof.Klapdor@t-online.de) auszutauschen. Beiträge, die keinen Bezug zu dieser besonderen Thematik haben, müssen wir leider ohne weitere Ankündigung entfernen bzw. verschieben.
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Cerberus
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Re: IPMN

Beitrag von Cerberus » 31. Mai 2017, 17:49

Naja, wenn die Experten sagen, daß meine Schmerzen wohl von einem Pankreas Ca herrühren, dann ist es sehr gut möglich, daß die ganze BSD raus kommt. Samt der anderen Organe, die gewissermaßen "vorsichtshalber" wegkommen. (Ein späterer Rückzieher, die Diagnose betreffend, wäre doch eine unglaubliche Blöße.)

Drei am Pankreas Ca verstorbene Verwandte ist ja wirklich eine Häufung. Gibt es dafür eine medizinische Erklärung?
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) :mrgreen:

absshiva
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Re: IPMN

Beitrag von absshiva » 1. Juni 2017, 08:48

Ja ganz ehrlich bin ich in den ersten 6 Monaten bald verzweifelt und habe ernsthaft an Selbstmrod gedacht,wenn sich das nicht bessert, was es dann aber Gott sei Dank dann auch tat. Bauchweh, (da half mir oft ein warmes Körnerkissen); Überkeit, 16 Kilo weniger (das war eigentlich das einzig Gute :, endlich ein BMI von 20), Pankreasfistel (also noch eine OP), der Narbenbruch, also 3. OP) Auch der Gedanke kam, "ok wenn du Dich nicht hättest operieren lassen, dann wärst Du vielleicht mit 70 Pankreaskrebs gestorben", hättest bis dahin aber gut gelebt, die ersten 6 Monate waren wirklich hart und nicht wirklich lebenswert (und nach 3 Monaten wieder zur Arbeit zu gehen (gegen den Rat der Ärzte) habe ich sehr bereut, würde ich heute nicht mehr tun).
Aber wie gesagt, die Erinnerungen verblassen, jetzt geht es mir gut, und nun hoffe ich mal, dass micht der blöde Pankreaskrebs nicht erwischt, dann hat es sich doch gelohnt.

Also einfach nur Geduld, auch wenn das leichter gesagt als getan ist.

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Cerberus
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Re: IPMN

Beitrag von Cerberus » 1. Juni 2017, 12:02

Wie recht Du hast.

Es wäre natürlich fatal, Medizinern, die einem geholfen haben, etwas Negatives zu bescheinigen. Macht ja normalerweise keiner. Geht gar nicht.
Aber wenn man nach über einem Jahr seit OP Bilanz zieht (was hatte ich vorher an Beschwerden, was jetzt), dann muß ich leider für mich konstatieren, daß sich "unterm Strich" nichts gebessert hat. Halte es gar für möglich, daß sich die Restlebenszeit infolge OP/Eingriff, Verdauungsprobleme u. Nachsorge wie Chemo etc. pp. verkürzt hat.

Auch geht es mir nicht aus dem Kopf, daß mehrfach u. immer wieder von Metastasen die Rede war..... daß diese sich gern da u. dort ansiedeln würden..... man habe seine Methoden, diese aufzuspüren. Allerdings, es wurde bisher gesichert nie eine gefunden!
(Überlege sogar ensthaft, ob ich überhaupt ein Pankreas Ca hatte, oder vielleicht doch was anderes mit der BSD.)
Letzter Schrecken: Es könnte eine an der Leber sein. Wie üblich "Verdacht auf". Und daraufhin sollte ich mich schon wieder, stationär, in der Klinik einfinden. Damit mir metallene Marker eingesetzt werden könnten u. dann in X Behandlungen per "Strahlenkanone" der verdächtige Fleck beschossen.

Dermaßen schnell sollte das gehen, daß ich noch vom Tisch des Arztes weg zur Blutentnahme bin u. am nächsten Morgen sollte ich mich auf Station melden u. dann ginge es auch schon sofort los! Ich sage nochmal: Das alles mit "Verdacht auf", es wäre möglich, könnte sein...
Das habe ich abgesagt u. denke bis jetzt noch über Alles darum nach.
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MaLu
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Re: IPMN

Beitrag von MaLu » 2. Juni 2017, 17:54

Liebe absshiva, lieber Cerberus, ihr habt mir beide sehr ausführlich geantwortet! Herzlichen Dank! Es ist hilfreich von anderen zu hören, wenn es einem nicht gut geht. Du warst ja eine sehr lange Zeit sehr geplagt, liebe absshiva, aber zum Glück wurde es besser. Und Cerberus, hast du denn kein Patholog. Gutachten bekommen? Da steht doch ob Ca oder nicht. ? Das ist echt schlimm, wenn es nicht endet und die Schmerzen und Beschwerden weiter gehen.. ich wünsche dir das Allerbeste. Ich sehe schon, dass ich Geduld brauche und Zuversicht. Und übrigens, eine med. Erklärung für diese Häufung in der Familie gibt es nicht. Alles Gute für euch, MaLu

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Cerberus
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Re: IPMN

Beitrag von Cerberus » 2. Juni 2017, 18:09

MaLu hat geschrieben:Und Cerberus, hast du denn kein Patholog. Gutachten bekommen? Da steht doch ob Ca oder nicht. ?
Solch eine Aussage konnten die nicht sicher machen, trotz der Tatsache, daß sie die Proben vor sich hatten. Darauf der Prof. meinte, daß er das dann in der OP sehen werde.
Es ist für mich schier unglaublich!

Dir auch alles Gute! :)
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absshiva
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Re: IPMN

Beitrag von absshiva » 4. Juni 2017, 14:57

Dir Malu auch alles Gute, wird schon werden! Leider heisst das Zauberwort "Geduld" und ich konnte dieses Wort wirklich nicht mehr hören, so oft wurde es mir an den Kopf geworfen, aber leider hatten die Ärzte recht :)

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