Makrozystisches (muzinöses) Zystadenom im Pankreasschwanz

(zystische Pankreastumore und neuroendokrine Tumore des Magen-Darm-Traktes und der Bauchspeicheldrüse)

Mit diesem Diskussionsforum, das wir hier als weitere Säule des AdP- Forums zur Verfügung stellen, geben wir Ihnen die Gelegenheit, sich über Seltene Tumore an der Bauchspeicheldrüse untereinander und/oder im Bedarfsfall auch mit Herrn Prof. Dr. Marco Siech (marco.siech@ostalb-klinikum.de) bzw. Herrn Prof. Dr. Rainer Klapdor (Prof.Klapdor@t-online.de) auszutauschen. Beiträge, die keinen Bezug zu dieser besonderen Thematik haben, müssen wir leider ohne weitere Ankündigung entfernen bzw. verschieben.
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DiLuna
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Makrozystisches (muzinöses) Zystadenom im Pankreasschwanz

Beitrag von DiLuna » 23. März 2009, 11:52

:hallo: erst mal an alle! ;)
Ich bin neu hier und wollte mal nachfragen ob es hier jemanden gibt, der die gleiche Diagnose (siehe oben) wie ich bekommen hat.
Die Diagnose wurde mir im letzten Jahr gestellt, nachdem ich immer davon ausging "bloß ne Zyste" zu haben.
Es war aber auch nur ein Verdacht, da nicht sicher ist, ob es im Inneren schleimig oder flüssig ist.
Mir wurde ein OP vorgeschlagen, die ich wahrscheinlich (hab wahnsinnig Angst davor) auch machen werde.
Wer hat Erfahrung mit einer Pankreaslinksresektion? Wo habt ihr das machen lassen?
Danke schon mal vorab.

Liebe Grüße
DiLuna

Corinna B.
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Re: Makrozystisches (muzinöses) Zystadenom im Pankreasschwanz

Beitrag von Corinna B. » 23. März 2009, 14:07

Hallo DiLubna, bei mir ist am 18.3.2008 eine Linksresektion gemacht worden - und ich bin wieder voll fit, kann(fast) alles essen , autofahren (was mir Spaß macht) und freue mich meines Lebens. Vielleicht nehme ich die Tage und Nächte ein wenig bewußter wahr, freue mich mehr als vorher über meine erwachsenen Kinder und meinen Hund und lebe einfach ein wenig intensiver und sorgloser. Mit dem Insulin das ich spritzen muss ( aber nicht immer notwenig bei einer Linksresektion), komme ich auch gut klar.Beschwerden habe ich nur selten.
Klar hatte ich eine Riesenangst vor der Operation, 1993 war ich schon mal an einer Pseudosyste der Pankreas operiert worde und wollte so eine OP nie mehr erleben.Naja, die BSD war ziemlich ausgefüllt von dem wo man nicht wußte Cyste oder Tumor und mit der Aussage wenn ich mich nicht operieren lasse würde ich nicht wesentlich älter werden war ich auch nicht zufrieden.
Lange Rede kurzer Sinn - ich habe die OP gut überstanden, obwohl ich sie hier in Heide(Uni-Klinik Kiel) machen habe lassen und nicht in Heidelberg ( der Prof. kommt allerdings aus Heidelberg). Wichtig war für mich alleinlebende die anschließende Anschlußheilbehandlung, die mich wieder auf die Füsse brachte.
Ich habe festgestellt so mehr ich normal lebe und Sport in meinen Alltag einbaue, umso besser geht es mir. Ich werde nie eine Sportkanone werden, ob ich es schaffe jemals eine strenge Diät einzuhalten bezweifle ich, aber ich brauche keine Schmerzmittel - dafür bin ich dankbar.
Und wenn du konkrete Fragen an mich hast, schreibe oder ruf an.
Mit lieben Gruß
Corinna B.

Wenn dies unser letzter Tag auf Erden wäre, würden wir ihn dann nicht lieber mit Liebe statt mit Verurteilungen verbringen?

cabre
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Re: Makrozystisches (muzinöses) Zystadenom im Pankreasschwanz

Beitrag von cabre » 23. März 2009, 22:50

hallo diluna !

ich bin in der gleichen "situation" wie du ! von daher kann ich deine angst und unsicherheit sehr gut verstehen.
bei mir ist der dringende verdacht auf ein muzinöses zystadenom oder ipmt im pankreasschwanz.
meine op , die pankreaslinksresektion,steht mir in zwei wochen bevor ...07.04.20009.....und ich mache mir vor angst schon total " in die hose".
aber ein wahl bleibt einem ja nicht wirklich !
ich lebe in hamburg und werde mich auch hier operieren lassen,von einem sehr erfahrenen professor.
dir kann bei der wahl doch bestimmt der regionalgruppenleiter deiner region weiterhelfen.die übersicht findest auch auf dieser seite.
wenn du mehr über meine vorgeschicht erfahren möchtest ,schaue im "erfahrungsaustausch" nach unter "große angst vor bevorstehender op".

liebe grüße
cabre

britti
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Re: Makrozystisches (muzinöses) Zystadenom im Pankreasschwanz

Beitrag von britti » 26. März 2009, 00:42

Hallo DiLuna,
habe diese OP (inkl.Milzentfernung) im Oktober 06 im Klinikum Osnabrück hinter mich gebracht und gut überstanden.
Bin bis heute kein Diabetiker! Die ersten Wochen waren nicht ganz so toll, aber ich kann heute wieder alles essen und
trinken. Ich wollte es auch nicht glauben, aber wenn man sich an die Ernährungsempfehlung hält klappt es sehr gut.
Die Schmerzen waren auch mit Schmerzmittel auszuhalten. Nach 14 Tagen habe ich keine Mittel
mehr benötigt. Anschließend habe ich eine AHB gemacht und konnte 4 Wochen nach der OP wieder schwimmen und
beim "Wasserballett" in der Reha mitmachen. Konnte sogar wieder arbeiten und mir gehts gut.

Nur Mut, alles wird gut!

Ich drück die Daumen für deine OP.

Viele Grüsse
Britta

Wege entstehen dadurch dass man sie geht. - Franz Kafka-

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DiLuna
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Re: Makrozystisches (muzinöses) Zystadenom im Pankreasschwanz

Beitrag von DiLuna » 30. März 2009, 15:57

Hallo, vielen Dank euch allen für die Antworten.
Ihr habt mir damit sehr weitergeholfen.
Ich werde mich jetzt auch mal noch an die Regionalgruppe wenden.

Cabre, wünsch dir alles Gute für deine bevorstehenden OP.
Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, für welche Klinik ich mich dann entscheide.

Nika
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Re: Makrozystisches (muzinöses) Zystadenom im Pankreasschwanz

Beitrag von Nika » 6. Februar 2017, 16:34

Hallo Leute, falls ihr jemals in diese seite kommen, schreibt wie es euch geht?

Tascheltusch1234
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Registriert: 11. Februar 2017, 07:18

Re: Makrozystisches (muzinöses) Zystadenom im Pankreasschwanz

Beitrag von Tascheltusch1234 » 11. Februar 2017, 07:41

Hallo,

Meine Mutti ist vor 4 Wochen an einer Zyste an der Bauchspeicheldrüse operiert worden.
Die Zyste wurde 2 Jahre beobachtet.ImOktober 2016 wurde bei der jährlichen Kontrolle eine Größenzunahme von 1 cm festgestellt.Die Zyste war nun nicht mehr am Nebengang der Bauchspeicheldrüse,sondern wurde dem Hauptgang zugeordnet.
Diagnose :IPMN!
Wir haben uns 3 Meinungen eingeholt und alle mit der Empfehlung zur Operation,da niemand weiß,wann die Zyste entarten kann und,oder Beschwerden verursacht.
Bisher hatte Mutti keine Beschwerden oder Probleme.Natürli h hatten wir alle große Angst vor der Operation.Letztendlich haben wir uns für die Uniklinik Leipzig entschieden,welche die OP am 16.01.als endoskopische Pankreaslinksresektion durchgeführt haben.
Entfernt wurden die Hälfte der Bauchspeicheldrüse,die Milz und 1 Lymphknoten.
OP Dauer ca 5 Stunden.Mutti lag 2 Tage auf ITS.Danach Verlegung auf normale Station.Hier ging es dann tgl.ganz langsam wieder Bergauf.Am 3 Tag wurde der ZVK entfernt.Am nächsten Tag der Blasenkatheter.Die Drainage wurde am 10;Tag gezogen.
Der Schmerzkatheter,welcher sehr wertvoll war,wurde am Tag 8 entfernt.Nach 12 Tagen wurde Mutti ohne Komplikationen entlassen.
Zu Hause geht alles nur sehr langsam voran.Mutti ist ganz oft müde und es fehlt an der Kraft.Auch hat sich der Appetit noch nicht wieder eingestellt.Sie isst nur kleine Mahlzeiten und hat danach ein starkes Völlegefühl.
Nächste Woche beginnt ihre Kur,welche aus meiner Sicht nach der großen OP auch sehr sinnvoll ist.
Der Tumor war nicht bösartig. :zw:

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