Kann das mit meiner Pankratists zusammhängen?

Dieser Bereich ist für Beiträge reserviert, deren Thematik nicht unmittelbar mit der Bauchspeicheldrüse im Zusammenhang stehen muss. Oft spielen aber andere Faktoren in diese Erkrankung hinein, über die hier frei diskutiert werden kann.
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dennis k
Beiträge: 1
Registriert: 2. September 2018, 15:41

Kann das mit meiner Pankratists zusammhängen?

Beitrag von dennis k » 2. September 2018, 17:52

Hallo,
ich bin wirklich "etwas" am verzweifeln und möchte wissen ob meine Probleme eventuell mit meiner Chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung zusammen hängen könnten.

Seit ca. 2011 habe ich Weichen Stuhl bis Durchfälle teilweise alkoholisch riechenden Stuhl, schleimigen Stuhl und das was man wie ich jetzt weiß als Fettstuhl bezeichnet in jedem Fall keine Verdauung, wie ich sie bis dato kannte.
Die gelegentlich in kleine mengen aus meinem Hintern tretenden schleimigen Flüssigkeit schafft es sogar meine dunklen Unterhosen punktuell zu bleichen....

Zur gleichen Zeit fing es dann an, dass ich immer häufiger krank wurde und mich zunehmend eigentlich nur noch krank (wie erkältet) fühle und meine Beine und mein Unterkörper regelmäßig kribbeln.

In 2016 wurde ich wegen dauernden Sodbrennens (die erstmal für ein Jahr mal mehr mal weniger erfolgreich mit Säureblockern und Kreon behandelt wurden) und starken schmerzen im Bereich Magen, Darm, Brust und Rücken zur Magen- und Darmspiegelung geschickt.
Der Grund dafür war eigentlich nur, dass sich bei mir nach einem Jahr zunehmend einige Nebenwirkungen des Rabeprazol einstellten und eigentlich jeder Versuch das Rabeprazol abzusetzen dazu führte, dass ich massenhaft Iberogast nehmen musste und trotzdem immer wieder starke Schmerzen bekommen habe.
Diagnose: Helicobacter, chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung
Empfehlung: Helicobacter Behandeln, Kreon nach bedarf selber dosieren

Nach der 2. Helicobacter Behandlung war ich Sodbrennen und die Starken schmerzen, deren Ursache sich als Verdauungsgase im Darm herausstellten los.

Mit dem Kreon bin ich dann bei ca. 3000Einheiten auf 1g fett gelandet also einer 25000er auf ca. 8g Fett

Insgesamt waren die Informationen der Ärzte auch mehr als Mager, alles wichtige incl. der Kreon Dosierungen (also dass die abhängig von der Fettmenge ist) musste ich mir selber online anlesen da noch nichtmal im Beipackzettel wirklich was darüber stand...

Größere Schmerzen im Bereich der Bauchspeicheldrüse hatte ich bisher nicht wirklich, lediglich manchmal ein zwicken über ein paar Taage oder wenn ich mal Ibuprufen nehme.

Nun worauf ich hinaus möchte sind die anderen Beschwerden also das Erkältet fühlen.
Ich trage mittlerweile fast immer wen ich sitze (bei ca. 20°C) bis zu 5(!) Fleece Jacken und lange Unterhosen, fühle mich trotzdem fast immer wie erkältet und habe sehr häufig Kopfschmerzen.
Alles Dinge die ich früher so nicht kannte.
Wenn ich mich bewege (z.b. Spaziergang,..) ist mein Temperaturempfinden normaler und sich spüre auch kein kribbeln o.ä. Ich kann also problemlos im T-Shirt spazieren gehen, würde ich mich so dick angezogen länger bewegen würde ich schwitzen und vermutlich überhitzen.
Wenn ich mich stärker anstrenge, geht es mir hinterher meist schlecht. Wenn ich, was durchaus aus zu halten ist, mal 1-2 Stunden ohne viele Sachen an zu haben sitze, geht es mir in den Tagen drauf meist sehr dreckig.
Dazu kommen Harnwegsinfekte und Entzündungen der Gehörgänge.
Manchmal kommt eine Art Schwindel bzw. eher das Gefühl, dass mir gleich scharf vor Augen wird dazu, allerdings ohne das mir jemals wirklich schwarz vor Augen geworden wäre.

Alle möglichen Untersuchungen beim Hausarzt und verschiedenen Fachärzten bleiben bisher ergebnislos (Neurologie, Internisten, Urologe, HNO, Radiologie, MRT, Szintigrafie) und ich bin absolut ratlos.
Auch diverse Blutuntersuchungen konnten kaum irgendwas aufschlussreiches zu tage fördern.
Aufgrund der zeitlichen Parallele frage ich mich jetzt natürlich, ob das ganze theoretisch mit meiner Bauchspeicheldrüse zusammenhängen kann.
Zucker habe ich auch ausschließen können, da ich den immer mal wieder teste (ein Diabetiker aus einem Bekanntenkreis hat mir ein Messgerät überlassen und ich erhalten immer mal wieder ein paar Testreifen).
Lediglich auffällig niedrige werte (um 30) ha ich schon messen können.

Leider konnte mir das bisher auch kein Arzt wirklich beantworten. Alles was ich von Ärzten zur Bauchspeicheldrüse und meiner chronischen Pankreatitis erfahren habe kann ich in ca. 5 Minuten im Internet lesen, wenn es überhaupt so lang dauert.

Daher die Frage ob solche Probleme vileicht damit zusammenhängen könnten oder ob ich damit komplett danneben liege.

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