9 Jahre nach Pankreatektomie- ein Drama

an der Bauchspeicheldrüse erkrankten Menschen. Was bedeutet eine Pankreas- / Bauchspeicheldrüsenerkrankung für das Umfeld der Patienten?
Hier können sich Angehörige und Freunde von Pankreas- / Bauchspeicheldrüsenpatienten austauschen
und haben die Möglichkeit über andere Angehörige / Freunde Rat und Hilfe zu finden.
Benutzeravatar
Alkazzar
Beiträge: 154
Registriert: 5. Oktober 2017, 16:24

Re: 9 Jahre nach Pankreatektomie- ein Drama

Beitrag von Alkazzar » 8. Juli 2018, 00:00

Hallo Sternentaler,

es ist interessant für mich mal von jemanden zu hören der schon so lange mit einer Whipple operierten Pankreas lebt.

Das problem mit der unterzuckerung hab ich auch hin und wieder..
hattest du die Nahrungmittel-Unverträglichkeiten schon vor der Whipple? oder sind die danach alle enstanden? und wenn ja in welchen Zeiträumen etwa? Das einzige was bei mir direkt nach der OP aufgetreten ist das ich Milchprodukte speziell frisch Milch (vermutlich wegen der Lactose) nicht mehr gut vertrage.. Käse etc. ist aber kein Problem.

Sterntaler
Beiträge: 8
Registriert: 23. August 2017, 09:39

Re: 9 Jahre nach Pankreatektomie- ein Drama

Beitrag von Sterntaler » 8. Juli 2018, 15:17

Hallo Alkazzar,
ja, ich hatte die NMU, Allergien, Neurodermitis usw. schon lange vor der Whipple-Op.
Ich hielt und halte mich immer an lactose-freie Produkte. Quark und Kuhmilch gehen überhaupt nicht. Aber es gibt ja genügend lactose-freie NM. Statt Kuhmilch trinke ich REIS-Milch und bereite damit auch meinen Gries/Dinkel-Brei zu und füge
Sucolin (die natürliche Alternative zu Zucker) aus dem Reformhaus hinzu, da ich Zucker wegen der starken Blähungen nicht vertrage. Bei laktose freiem Käse muss ich auch auf die Histamin-Uv achten, da der Käse nicht zu reif sein darf. Obst geht auch nicht wegen der Frukose-Uv, aber bei Gemüse kann ich auf einiges zurückgreifen, das für mich verträglich ist.
Da ich oft mit Leibschmerzen zu kämpfen habe, weiß ich leider nie so genau, ob die jetzt durch evtl zu viel Fett oder der diversen NMU kommen. Ich führe ein Ernährungs-Tagebuch, aber die Schmerzen und das Unwohlsein richtig und genau einzuordnen, ist sehr schwierig.
Meine Schlafanzüge kaufe ich immer in einem Kindergeschäft (Gr. 176) wegen meinem extremen Untergewicht. Die Verkäuferin fragt mich dann immer, ob der Schlafanzug für meine Enkelin ist. Ich bejahe dies und kann mir dann ein kleines Grinsen nicht verkneifen. Besser als jammern, oder?

Sonnige Grüße aus der Pfalz,
Sterntaler

Franz
Beiträge: 2
Registriert: 26. Juli 2018, 09:22

Re: 9 Jahre nach Pankreatektomie- ein Drama

Beitrag von Franz » 26. Juli 2018, 09:45

Hallo,

mein Mann hatte auch eine Whiple OP vor 4 1/2 Jahren. Ihm geht es eigentlich bis neuerdings auf Müdigkeit und leider wieder der Gewichtabnahme (1,88 m 65kg) doch den Umständen entsprechend gut. Wir unternehmen noch regelmäßig was und auch seiner beruflichen Tätigkeit geht er auch noch so gut es geht nach. Er ist auch einer der wenigen, die durch die OP etwas Zeit geschenkt wurde. Nun quälen ihm aber schreckliche wässrige Durchfälle und niemand hilft ihm. Wir habe mit med. Kohle und Loperamid versucht, aber nix hilft. Er bekommt jetzt, weil der Marker leider wieder steigt, (Bauchfellkarinose!) Chemotherapie mit Gemzar. Also die ganze Packung nocheinmal. Mal schauen was/wie er es vertagen wird.

Antworten