Liebe Mitbetroffene - redet

an der Bauchspeicheldrüse erkrankten Menschen. Was bedeutet eine Pankreas- / Bauchspeicheldrüsenerkrankung für das Umfeld der Patienten?
Hier können sich Angehörige und Freunde von Pankreas- / Bauchspeicheldrüsenpatienten austauschen
und haben die Möglichkeit über andere Angehörige / Freunde Rat und Hilfe zu finden.
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Cerberus
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Re: Liebe Mitbetroffene - redet

Beitrag von Cerberus » 11. April 2017, 11:58

Hast Du bereits Kontakt zu einer professionellen Ernährungsberatung? Würde ich machen...

Hut ab, mit 76 Jahren! Das ist nicht leicht.

Ich wünsche alles Gute u. daß man sich bestmöglich wieder berappelt.

:)

Hmm..... ich habe selbst Verdauungsprobleme. Von daher wäre ich sicher nicht so der richtige Kandidat für das Thema "Was-kann-man-essen?".

;)
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) :mrgreen:

Gelis
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Re: Liebe Mitbetroffene - redet

Beitrag von Gelis » 11. April 2017, 13:02

Hallo Cerberus,
eine professionelle Ernährungsberatung ist noch nicht erfolgt. Ich habe mir einiges an Info-Material über die deutsche Krebshilfe besorgt und auch die Broschüre Fett for live. Das ist erst einmal ein Grundstock, auf dem dann aufgebaut werden muss.
Momentan isst mein Mann schon ein wenig normal (die Magensonde wurde vor 3 Tagen entfernt).
Heute findet die Turmorkonferenz statt, wo auch die weitere Vorgehensweise in seinem Fall besprochen wird. Das wird ein wegweisender Punkt werden.
Ich denke jetzt nur noch in kleinen Schritten und schiebe die Gedanken 'was, wenn, wie lange...' erst einmal beiseite. Ich brauche physisch und psychisch Kraft, um alles händeln zu können. Wir haben einen kleinen Hund, der an Epilepsie erkrankt ist und so auch viel Fürsorge braucht.
Beste Grüße und ein gutes Vorwärtskommen für dich von Gelis

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Cerberus
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Re: Liebe Mitbetroffene - redet

Beitrag von Cerberus » 11. April 2017, 13:20

Gelis hat geschrieben: Beste Grüße und ein gutes Vorwärtskommen für dich von Gelis
Danke!

Wie gesagt....... auch für Euch alles Gute. Und immer optimistisch bleiben, wenn's auch schwer fällt.

:)
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Heini
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Re: Liebe Mitbetroffene - redet

Beitrag von Heini » 28. September 2019, 07:49

Hallo. Ich bin neu hier. Wir hatten schon zwei Jahre Angst,dass die Oberbauchbeschwerden von der bsd kommen.Zog vom Magen unter der Rippe entlang rum zum Rücken.Kolikartig. keine Entzündung.Kein Alkohol. Seid 2 Jahren auch Billirubin leicht erhöht. Wurde von jedem Arzt abgetan. Mrt und CT zeigte nur ein glatt lobuliertes Pankreas,kräftig...Gänge nicht erweitert. Gestern war nach monatelangem Betteln endlich ein mrcp. Schock! Zystische Struktur,kein Gangkontakt. Ich glaube da stand 0,4cm.Der Brief kommt noch. Der Radiologe meint,wir beobachten das,ob es wächst. Kann das wirklich die Beschwerden auslösen? So klein... Der,Radiologe sagt,es wäre kein Karzinom. Aber da es in der Vorgeschichte schon ein Adenokarzinom im Gebärmutterhals gab,wo man uns auch erzählen wollte,das wäre noch gutartig bin ich mistrauisch geworden.Ich leide unter starken Ängsten.Meine Freundin starb an bdsk. Ich könnte das nicht ertragen meine geliebte Mztti zu verlieren an diese Krankheit. Leider ist bei dr uhl ein Termin erst in 4 Wochen frei. Liebe Grüße,Heini

Pflanzenfreund
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Re: Liebe Mitbetroffene - redet

Beitrag von Pflanzenfreund » 18. November 2019, 17:16

Hallo Heini und alle die hier noch lesen
Ich kann Dir nur sagen wie es bei mir 2013 war, ich hatte überhaupt keine Schmerzen, wurde nur von Tag zu Tag schlapper und dünner, innerhalb von 6 Wochen 30 kg, da ließ dann auch mein Appetit nach und zwar so heftig, daß ich Lebensmittel jeglicher Art nicht einmal mehr riechen konnte dann musste ich mich direkt übergeben.
Sie haben auch lange gesucht, auf jedenfalls war es eine akute BSPD Entzündung und ein Morbus Chron.
Über ein mrcp haben sie dann einen Stant in den Ausgang der BSPD gelegt und die Beschwerden waren zwei Tage später weg. Durch die starke Entzündung musste ich zur Unterstützung noch ein Jahr Kreon nehmen und Mesalazin so wie Pantopracol, jetzt habe ich bis auf den Morbus Chron keine Probleme mehr.
Jetzt hat es leider meine Frau erwischt, bei Ihr ist es aber leider ein nicht mehr behandelbar Tumor an der BSPD der schon Methastasen in Leber und Lunge gestreut hat, sie bekommt jetzt eine palliative Chemo, damit der Tumor nicht zu schnell wächst, das schlimme an der Chemo ist mit ansehen zu müssen wie sie Tag für Tag immer schlapper wird und somit auch immer mehr Zuwendung benötigt, bei der Körperpflege, beim Anziehen und so weiter, ich als Ihr Ehemann mache das natürlich gerne, und muss sagen wir waren uns noch nie so nahe und vertraut wie jetzt.
Aber es macht mich fertig zu wissen das ich sie bald verlieren werde.
Ich hoffe das sie bis Weihnachten noch bei mir bleiben kann.

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