Zeit nach der Whipple OP

an der Bauchspeicheldrüse erkrankten Menschen. Was bedeutet eine Pankreas- / Bauchspeicheldrüsenerkrankung für das Umfeld der Patienten?
Hier können sich Angehörige und Freunde von Pankreas- / Bauchspeicheldrüsenpatienten austauschen
und haben die Möglichkeit über andere Angehörige / Freunde Rat und Hilfe zu finden.
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Genc
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Zeit nach der Whipple OP

Beitrag von Genc » 28. März 2020, 14:14

Hallo alle zusammen,

dieses Forum hat mir sehr viel Kraft gegeben, ich habe noch immer viele Fragen nach der Whipple OP meiner Mutter. Sie hat sich extrem gesund ernährt und war immer in Bewegung. Dann hat sie plötzlich die Diagnose des Pankreaskrebs bekommen, es ging alles sehr schnell. Nun hatte sie die Whipple OP am 13.2.2020, sie ist jetzt 67 Jahre alt (ihr Gesundheitszustand war davor gut) ihr wurde die Pankreas komplett entfernt, ihre Milz ebenfalls und die anderen üblichen Organe (Teil des Magens, Zwölffingerdarm,Teil des Dünndarms, Galle). die OP war zum Glück erfolgreich, seit dem 05.03. 2020 ist sie wieder zu Hause. Es geht ihr allmählich besser, aber die Schmerzen sind noch sehr stark, so dass sie jetzt mittlerweile seit 6 Wochen Oxycodon 10 mg zweimal täglich einnimmt, Kreon nimmt sie nur selten ein, da sie das auch nicht so gut verträgt. Die Beschwerden werden zwar immer weniger, aber ist es denn normal, dass ab und zu immer noch beim Erbrechen eine grün-schwarze Flüssigkeit kommt? Teilweise auch aus der Nase? Nicht oft, aber im Krankenhaus war das ja schon alles raus, dachte ich mir. Sie soll jetzt tumorfrei sein, aber wir wissen nicht so recht, ob das alles so normal verläuft nach ihrer Whipple OP. Also die Nachsorge ist eigentlich meine Frage
Erbrechen, Übelkeit, aufgeblähter Bauch, das hat sie immer, sie ist wenig in Bewegung, also 15 Min Spaziergang ca. am Tag, reicht das? Und der Stuhlgang kommt allmählich auch, aber es sind viele Fragen und zurzeit können wir noch nicht zum Arzt, wie war die Zeit denn bei euch nach der Whipple OP? Im allgemeinen läuft es besser,aber ich habe halt Angst und lese zu viel und mache mir Sorgen, da unser Hausarzt auch nicht da ist und bei den Medikamenten ist es ja auch normal, dass man noch Schmerzen hat, Erbrechen und Übelkeit etc. gehören auch dazu..Aber ich wollte einfach mal fragen..Diese schwarze Flüssigkeit beim Erbrechen nacht mir Sorgen und sie isst zwar so allmählich, aber Erbrechen tut sie dann halt auch..Naja, über eure Antworten würde ich mich sehr freuen, da wir während dieser schwierigen Corona Zeit sehr wenige Ärzte erreichen und Geduld haben müssen. Und die Reha ist wohl erst nach der Chemo möglich, war das bei euch auch so? Danke nochmals im Voraus..

Heleni22
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Re: Zeit nach der Whipple OP

Beitrag von Heleni22 » 15. September 2020, 11:14

Hallo Genc,

der Post ist etwas älter, jedoch hoffe ich, dass es deiner Mama besser geht. Also ich würde dir raten immer alles mit einem Facharzt zu besprechen. Es ist wichtig, dass man die nötigen und korrekten Informationen bekommt. Diese können am besten von einem Arzt kommen. Ich hoffe dennoch euch beiden geht es gut und ihr habt die Corona Krise gut überstanden.
Liebe Grüße und alles Gute :)

Genc
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Re: Zeit nach der Whipple OP

Beitrag von Genc » 15. September 2020, 12:48

Hallo,

vielen lieben Dank für deine Antwort.Leider ist meine Mutter ein paar Tage danach verstorben:( Wir waren damals auch dann direkt beim Arzt und auch in der Notaufnahme, aber der Tumor war extrem bösartig und hat sich wohl ganz plötzlich verbreitet. Trotzdem danke, für deine Worte.

Liebe Grüße

Genc

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