Hallo zusammen,
ich bin nach längeren Recherchen auf dieses Forum gestoßen und hoffe, dass mir jemand meine Fragen beantworten kann.
Nachdem mein Schwiegervater (83 Jahre) unter Übelkeit und Oberbauchschmerzen litt, stellte man eine große Zyste im Pankreaskopf fest und riet zu einer OP. Es stellte sich später raus, dass die Zyste zum Glück gutartig war.
Die Op ist nun 8 Wochen her und mein Schwiegervater ist weiterhin nach mehreren Höhen und Tiefen im Krankenhaus. Hinzu kam Flüssigkeit im Bauchraum und zweimal Kreislaufkollaps. Gefolgt von nun dauerhafter Übelkeit und Durchfall. Er ist so schwach, dass er kaum telefonieren kann und eigentlich nur vor sich hin vegetiert. Kein Vergleich zu vor der OP. Er war noch immer körperlich top fit und gut gelaunt.
Bei meinen Recherchen fand ich heraus, dass die richtige Ernährung nach der OP das A und O ist.
Er liegt im Pankreaszentrum in Heidelberg. Dort bekommt „ganz normales“ Essen. D.h. 3x täglich. Neulich erzählte er von Margarine und dass er sich nach dem Sahnejoghurt übergeben musste und es ihm furchtbar schlecht ging.
Manchmal hat er einen Tag, da geht es ihm besser. Dann am nächsten Tag wieder schlimme Übelkeit.
Bisher dachte ich, mein Schwiegervater ist dort in guten Händen. Man ist ja schließlich spezialisiert auf die Bauchspeicheldrüse. Nun frage ich mich, ob das alles so sein soll und so richtig ist?
Ich habe nun z.b. gelesen, dass nach der OP in kleinen Mahlzeiten gegessen werden sollte. Wieso stellt man ihm, wie allen anderen Patienten auch, 3x täglich ein Tablett hin?
Bitte entschuldigt mein Unwissen. Ich habe leider absolut überhaupt keine Ahnung von dieser Thematik und es ist leider auch ein absolutes Ding der Unmöglichkeit mal mit einem Arzt zu sprechen. Das einzige was man ihm dort immer wieder sagt ist: es braucht eben Zeit! Aber sind 8 Wochen ohne Licht am Ende des Tunnels nicht schon viel zu lang?
Ich freue mich auf eure Rückmeldungen!