6 Monate nach meiner Whipple OP

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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UschiPf
Beiträge: 168
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Re: 6 Monate nach meiner Whipple OP

Beitrag von UschiPf »

Hallo Nikki,
danke der Nachfrage, ich hatte eine Gastritis, die ist aber schon wieder abgeklungen.
Mir geht’s gut, die OP ist jetzt mittlerweile 11 Monate her- ich muss halt ein bisschen am Langzeitzucker achten. Wenn er wieder steigt, muss ich mehr Sport machen, dann geht’s wieder.
Ich nasche aber leider sehr gerne und bei Torten kann ich nicht nein sagen….
Nächste Kontrolle habe ich wieder im November.
Ich nehme an, Du stehst auch vor einer OP?
Gerne beantworte ich deine Fragen so gut ich kann! ☺️
Liebe Grüße, Uschi
UschiPf
Beiträge: 168
Registriert: 23. Juli 2025, 18:00

Re: 6 Monate nach meiner Whipple OP

Beitrag von UschiPf »

UschiPf hat geschrieben: 28. Juli 2026, 21:37 Hallo Nikki,
danke der Nachfrage, ich hatte eine Gastritis, die ist aber schon wieder abgeklungen.
Mir geht’s gut, die OP ist jetzt mittlerweile 10 Monate her- ich muss halt ein bisschen am Langzeitzucker achten. Wenn er wieder steigt, muss ich mehr Sport machen, dann geht’s wieder.
Ich nasche aber leider sehr gerne und bei Torten kann ich nicht nein sagen….
Nächste Kontrolle habe ich wieder im November.
Ich nehme an, Du stehst auch vor einer OP?
Gerne beantworte ich deine Fragen so gut ich kann! ☺️
Liebe Grüße, Uschi
Nicki500
Beiträge: 8
Registriert: 28. Juli 2026, 18:07

Re: 6 Monate nach meiner Whipple OP

Beitrag von Nicki500 »

Hallo liebe Uschi, danke für deine Antwort. Ich wollte dir eigentlich eine Privat Nachricht schicken aber irgendwie hab ich das nicht hinbekommen. 🫣 bei mir wurde eine Zyste durch Zufall entdeckt und irgendwie machen da jetzt gerade alle ziemlich Alarm. Ich soll jetzt noch eine Endosonografie machen aber der Arzt hat schon gesagt sollte es jemals operiert werden müssen dann geht nur eine Whipple. Alles, was ich darüber gelesen habe, hat mich so verängstigt, dass ich gesagt habe, das würde ich auf gar keinen Fall machen lassen. Deshalb ist es toll Berichte wie deine zu sehen, denn dann scheint es ja doch noch ein Leben danach zu geben. In welcher Klinik hast du den Eingriff noch mal vornehmen lassen?
UschiPf
Beiträge: 168
Registriert: 23. Juli 2025, 18:00

Re: 6 Monate nach meiner Whipple OP

Beitrag von UschiPf »

Hallo Nicki,
du hast wahrscheinlich mitgekriegt, dass ich meinen letzten Beitrag von 11 Monate auf 10 korrigieren wollte, das hat aber auch nicht geklappt 🙏🤣
Ich wurde im AKH in Wien operiert.
Natürlich hatte ich auch Angst- aber ich dachte mir, ich muss was tun, weil immer in Angst zu leben, dass mal was entarten kann, das war für mich auch keine Option.
Natürlich liest man im Forum auch viele Beiträge von Mitgliedern, denen es nicht so gut nach der OP gegangen ist, aber ich habe mich dann damit beruhigt, dass Patienten, denen es nach der OP gut ging, auch nicht im Forum nach Rat fragen!
Und darum habe ich meine Story hier geschrieben, um ein paar Leute so wie dich ein bisschen aufbauen zu können ☺️
Ich will nicht sagen, dass alles 100% so wie früher ist. Ich esse nicht zu viel Fett, ich trinke keinen Tropfen Alkohol und ich muss am Langzeitzucker achten. Leider nasche ich gerne und dann ist mein Langzeitzucker wieder grenzwertig auf 5,8 - 6. Dann muss ich wieder mehr Sport machen und ein bisschen Diät halten, damit er wieder sinkt. Aber ich muss noch nichts einnehmen gegen Diabetes und das zählt!
Und mein GPT Wert ist seit der OP ein bisschen erhöht, mein Arzt sagt aber, dass das sein darf.
Einmal zwickt es dort und mal da aber die Pankreatitis- Schübe davor waren viel schlimmer!
Ich bereue die OP nicht!
Und du solltest die OP auch nicht rauszögern, denn wenn die Zyste entartet, wäre das schlimm!
Gerne und jederzeit kannst du dich melden, wenn du noch etwas wissen willst!
Achja und bitte lass dich in einem Pankreaszentrum operieren, das rate ich dir.
Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?
Ich war bei der OP 51 Jahre alt.
Liebe Grüße Uschi
Nicki500
Beiträge: 8
Registriert: 28. Juli 2026, 18:07

Re: 6 Monate nach meiner Whipple OP

Beitrag von Nicki500 »

Ich bin 56 und fühle mich gerade etwas allein gelassen, weil ich auch nicht wirklich einen guten Hausarzt habe. Ich wohne in Düsseldorf und habe versucht im EVK oder in der Uniklinik einen Termin zu bekommen. Keine Chance. Schließlich war ich im Johanna Étienne Krankenhaus das ist zwar kleiner, aber sie haben auch ein Pankreaszentrum. Da habe ich mit einem Arzt gesprochen und er sagt sie möchten erst noch eine Endosonografie machen, um genauer abzuschätzen, womit wir es zu tun haben. Leider muss ich aber jetzt noch eine ganze Woche warten, bis der Termin endlich ist und dieses warten macht einen wahnsinnig. Zumal der Zufallsbefund ja jetzt schon einen Monat her ist.
UschiPf
Beiträge: 168
Registriert: 23. Juli 2025, 18:00

Re: 6 Monate nach meiner Whipple OP

Beitrag von UschiPf »

Ja, das kenne ich in Österreich leider auch.
Auf die Termine wartet man ewig und meine Hausärztin hat auch gesagt, dass sie sich mit der BSPD nicht gut auskennt . In unserem Provinz- KH wurde mir dann auch noch eine Fehldiagnose gestellt, es war wirklich unglaublich.
Ich bin eigentlich durch Zufall zu meinem Chirurgen in Wien gekommen, weil meine Schwester und ich im Internet nach einem Arzt für Viszeralchirurgie gesucht haben für eine Zweitmeinung.
Dieser Arzt war dann noch der Leiter der Pankreaschirurgie.
Ich hatte also Glück.☺️
Du könntest dir aber auch die Ärzte der großen KH aus dem Internet suchen und dann sehen, ob sie wo eine Privatordi haben….
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute und dass die Zeit schnell vergeht!
Und halt mich bitte am Laufenden!
Liebe Grüße Uschi
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