Wer hat Whipple gut überstanden?

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Schlangi
Beiträge: 5
Registriert: 7. Mai 2026, 19:39

Re: Wer hat Whipple gut überstanden?

Beitrag von Schlangi »

Hallo Nikki,
ich habe ebenfalls eine Whippl hinter mir, vor mehr als 2 Jahren.
Die verlief zwar gut und ich war sehr schnell wieder auf den Beinen, aber danach hat sich der Rest Pankreas so entzündet, dass ich eine zweite OP zur vollständigen Pankreatektomie hatte, die ich dann nicht so gut weggesteckt habe. Zwei solche OPs in wenigen Tagen sind dann doch etwas viel für den Körper.
Das Risiko ist da und real, dass es Komplikationen geben kann. Das blendet man gerne aus, und das ist auch gut und richtig. Denn was wäre die Alternative?

Es wurde hier schon geschrieben: Enzymeinnahme nach der OP muss man lernen und üben. Und die Ärzte sind da nicht die besten Ratgeber. Mir wurde erst nach über einem Jahr durch die Ernährungsberaterinnen in Bad Oexen der Umgang mit den Enzymen, die individuelle Dosierung und die Einnahmevarianten beigebracht. Sieh Dich für nach der OP nach einer Reha-Klinik um, die sich mit Pankreatektomie auskennt für die Anschlussheilbehandlung! (Bad Oexen kann ich da sehr empfehlen.)

Das Leben ohne Bauchspeicheldrüse ist nicht schlechter als mit ihr, nur ein wenig kompliziert am Anfang.

Gruß
Michael
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