Sehe ich auch so... Ärzte sind immer recht schnell dabei, wenn sie nicht mehr so genau wissen was zu tun ist, es auf die Psyche zu schieben. Komischerweise gibt es eine Menge Fälle in denen die Psyche dann mit dem Einsetzen einer vernünftigen Behandlung auf einmal wunderbar genesen ist

Wenn du noch diese extremen Mengen Stuhlgang hast (kenn ich auch, wir hatten schon 2x das Klo verstopft deswegen!), dann stimmt da irgendwas mit der Verdauung noch nicht. Klar kann es sein, dass Angst z.b. die Verdauung beeinträchtigt. Wenn ein Tier draußen den Fluchtmodus aktivieren muss, braucht es alles Blut in den Muskelzellen um wegrennen zu können, während dieser Anspannung kann dann logischerweise nicht gut verdaut werden. Das reguliert sich nach dem Sprint dann wieder von selber. So ähnlich funktioniert es grundsätzlcih auch beim Menschen, aber du wirst ja wohl kaum dauerhaft solche Panik haben, dass der Körper nicht dazu kommt, sein Essen zu verdauen. Wenn du dir was Gutes tun willst, dann hilft es sicherlich, wenn du lernst, dich aktiv zu entspannen. Das ist m.E. sowieso was Gutes, da man ja durch die Erkrankung wirklich an einigen Stellen beeinträchtigt ist und sich vielleicht hier und da mehr Sorgen macht als jemand der gesund ist. Damit umgehen zu lernen ist auf jeden Fall positiv. Aber man sollte hier nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Bei den meisten Pankreaspatienten dürfte die Psyche auf die Erkrankung reagieren und nicht umgekehrt! Das Grundproblem wirst du aber nur über die Psychoschiene vermutlich nicht gelöst bekommen.