Hilfe für meinen Vater
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petra
- Beiträge: 11
- Registriert: 22. Februar 2009, 12:34
- Wohnort: Sächsische Schweiz
Hilfe für meinen Vater
Hallo,
ich bin hier neu im Forum und hoffe mit den Ratschlägen, die ich hoffentlich bekomme, meinem Vater (wird im März 70) helfen zu können.
Weihnachten 2006 wurde er an der Bauchspeicheldrüse operiert. (Karzinom im Kopf - wahrscheinlich noch rechtzeitig entdeckt!!).
Bei einer Größe von 1,68 m wog er damals 80 kg, nahm danach rapide ab und wiegt heute nur noch 53 kg. Status ist momentan: keinerlei Rezidive (ist in ständiger Kontrolle bei einer guten Onkologin), bis auf Schmerzproblematik (nimmt Tropfen "Novaminsulfon Lichtenstein" dagegen - wirkt gut).
Außerdem ist er in 1/4 jährlichen Abständen bei einem Internisten in Behandlung, der ihm "Creon" in entsprechender Menge verschreibt. Mein Vater ist sehr bewusst eingestellt und nimmt auch dieses Mittel in ausreichender Menge zu den Mahlzeiten. Er hat einen guten Appetit und isst eigentlich ordentliche Portionen. Seine Gewichtsabnahme hat sich zwar deutlich verlangsamt, trotzdem geht es immer noch bergab. Wo soll das enden???
Er hat natürlich enorm an Muskelmasse verloren und besitzt dementsprechend keine größeren Kräfte mehr. Trotzdem versucht er so viel als möglich im Alltag zu bewältigen. Meine Mutter hilft ihm nach Kräften dabei. Es bleibt aber nicht aus, dass beide aneinandergeraten wegen Banalitäten. Meine Mutter ist beim Zubereiten des Essens sehr unsicher und z.T. mutlos geworden, wenn sie sieht, das er mitunter wie ein Häufchen Elend dasitzt!!
Seine Verdauung ist nach wie vor problematisch. Nach dem Essen "donnert" es im Bauch. Der Stuhlgang ist zwar etwas fester geworden aber die entweichenden Gase stinken enorm und da muss eben sehr oft das Fenster aufgerissen werden. Deshalb hat er vor Feiern und Zusammenkünften der Familie immer wieder "Manschetten", obwohl die meisten Verständnis haben.
Er ist von Anfang an ein Kämpfer gewesen, nun bemerke ich aber bei ihm eine beginnende Mutlosigkeit und Resignation. Er sieht keinen Erfolg in Bezug auf sein Gewicht und seine Körperkraft.
Ich sage ihm immer wieder, dass er doch mit seiner OP großes Glück gehabt hat, dass er heute noch bei uns ist und es ihm doch relativ gut geht, aber ich glaube, dass die jetzige Problematik das alles überlagert.
Bitte geben Sie mir / gebt mir Hilfe, Ratschläge, was er machen kann, wie ich ihm helfen kann.
Petra.
ich bin hier neu im Forum und hoffe mit den Ratschlägen, die ich hoffentlich bekomme, meinem Vater (wird im März 70) helfen zu können.
Weihnachten 2006 wurde er an der Bauchspeicheldrüse operiert. (Karzinom im Kopf - wahrscheinlich noch rechtzeitig entdeckt!!).
Bei einer Größe von 1,68 m wog er damals 80 kg, nahm danach rapide ab und wiegt heute nur noch 53 kg. Status ist momentan: keinerlei Rezidive (ist in ständiger Kontrolle bei einer guten Onkologin), bis auf Schmerzproblematik (nimmt Tropfen "Novaminsulfon Lichtenstein" dagegen - wirkt gut).
Außerdem ist er in 1/4 jährlichen Abständen bei einem Internisten in Behandlung, der ihm "Creon" in entsprechender Menge verschreibt. Mein Vater ist sehr bewusst eingestellt und nimmt auch dieses Mittel in ausreichender Menge zu den Mahlzeiten. Er hat einen guten Appetit und isst eigentlich ordentliche Portionen. Seine Gewichtsabnahme hat sich zwar deutlich verlangsamt, trotzdem geht es immer noch bergab. Wo soll das enden???
Er hat natürlich enorm an Muskelmasse verloren und besitzt dementsprechend keine größeren Kräfte mehr. Trotzdem versucht er so viel als möglich im Alltag zu bewältigen. Meine Mutter hilft ihm nach Kräften dabei. Es bleibt aber nicht aus, dass beide aneinandergeraten wegen Banalitäten. Meine Mutter ist beim Zubereiten des Essens sehr unsicher und z.T. mutlos geworden, wenn sie sieht, das er mitunter wie ein Häufchen Elend dasitzt!!
Seine Verdauung ist nach wie vor problematisch. Nach dem Essen "donnert" es im Bauch. Der Stuhlgang ist zwar etwas fester geworden aber die entweichenden Gase stinken enorm und da muss eben sehr oft das Fenster aufgerissen werden. Deshalb hat er vor Feiern und Zusammenkünften der Familie immer wieder "Manschetten", obwohl die meisten Verständnis haben.
Er ist von Anfang an ein Kämpfer gewesen, nun bemerke ich aber bei ihm eine beginnende Mutlosigkeit und Resignation. Er sieht keinen Erfolg in Bezug auf sein Gewicht und seine Körperkraft.
Ich sage ihm immer wieder, dass er doch mit seiner OP großes Glück gehabt hat, dass er heute noch bei uns ist und es ihm doch relativ gut geht, aber ich glaube, dass die jetzige Problematik das alles überlagert.
Bitte geben Sie mir / gebt mir Hilfe, Ratschläge, was er machen kann, wie ich ihm helfen kann.
Petra.
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Norbert
- Beiträge: 412
- Registriert: 11. März 2008, 10:55
- Wohnort: Raum Erlangen
Re: Hilfe für meinen Vater
Willkommen hier im Forum.
die Probleme mit der Gewichtsabnahme haben hier fast alle nach so einer großen OP. Da braucht ihr alle etwas Geduld, bis sich der Körper wieder an die neuen Verhältnisse gewöhnt hat.
Nimmt dein Vater die Enzyme auch in ausreichender Menge ein? 2000 I.E. pro Gramm Fett. Lieber ruhig die Dosis noch etwas erhöhen, als zu wenig einzunehmen.
Notfalls könnte auch Astronautenkost (z.B. Fresubin) hilfreich sein, um wieder an Gewicht zuzulegen.
Und Wunschkost auf den Tisch bringen.
Das mit dem Kräfteverlust wird sich im Laufe der Zeit auch noch geben. Am besten nicht immer wieder von der Krankheit reden. Nach vorne schauen und sich an kleinen Erfolgen freuen.
Vielleicht helfen ja ein paar Ausdrucke aus diesem Forum, die du deinem Vater gibst zum Lesen, dass er nicht alleine mit seiner Krankheit dasteht.
Weiterhin viel Kraft für dich und gute Genesung für deinen Vater
Norbert
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Corinna B.
- Beiträge: 732
- Registriert: 18. August 2008, 18:13
- Wohnort: 25704 Meldorf
Re: Hilfe für meinen Vater
Hallo Petra,
erstmal zu dem Gewicht Deines Vaters. Bei einer Größe von 168cm ist er mit 53kg nahe am Idealgewicht, da müsste er "nur" ca. 600Gramm zunehmen. Ich denke die 80kg sollten nicht unbedingt als Maßstab für sein Idealgewicht genommen werden.
Was Du von deinem Vater beschreibst, deutet für mich als Betroffene auf eine Depression hin, nichts ungewöhnliches bei Pankreatektomierten, man sollte sich dessen bewußt sein und etwas dagegen tun. Z.B. viel an der frischen Luft sein, spazieren gehen, radfahren oder schwimmen. Einfach alles Dinge die man langsam angehen kann - die aber ein Körpergefühl vermitteln. Ich kann mich erinnern das ich nach der Op (2008) auch sehr körperlich abgebaut hatte, aber mit einer sanften Wassergymnastik wieder aufgebaut wurde - und das recht schnell.
Vielleicht ist es ganz gut wenn die Krankheit keinen Raum mehr in Eurem Familienleben hat, wenn ich das richtig verstanden habe ist das Karzinom ja weg und es sind keine Metastasen da.
Und die Angst, das jemand sterben muss, die hat man doch eigentlich immer. Das muss nicht an der Krankheit sein, man kann über die Straße gehen und wird überfahren, fällt von der Leiter - oder was auch immer.
Wichtig ist doch das hier und heute, versucht das zu genießen was man genießen kann - und wenn es nur das "kleine blau" am Himmel ist.
Und wie Norbert schon schrieb - Wunschessen! Ist immer gut!
Liebe Grüße
Corinna B.
erstmal zu dem Gewicht Deines Vaters. Bei einer Größe von 168cm ist er mit 53kg nahe am Idealgewicht, da müsste er "nur" ca. 600Gramm zunehmen. Ich denke die 80kg sollten nicht unbedingt als Maßstab für sein Idealgewicht genommen werden.
Was Du von deinem Vater beschreibst, deutet für mich als Betroffene auf eine Depression hin, nichts ungewöhnliches bei Pankreatektomierten, man sollte sich dessen bewußt sein und etwas dagegen tun. Z.B. viel an der frischen Luft sein, spazieren gehen, radfahren oder schwimmen. Einfach alles Dinge die man langsam angehen kann - die aber ein Körpergefühl vermitteln. Ich kann mich erinnern das ich nach der Op (2008) auch sehr körperlich abgebaut hatte, aber mit einer sanften Wassergymnastik wieder aufgebaut wurde - und das recht schnell.
Vielleicht ist es ganz gut wenn die Krankheit keinen Raum mehr in Eurem Familienleben hat, wenn ich das richtig verstanden habe ist das Karzinom ja weg und es sind keine Metastasen da.
Und die Angst, das jemand sterben muss, die hat man doch eigentlich immer. Das muss nicht an der Krankheit sein, man kann über die Straße gehen und wird überfahren, fällt von der Leiter - oder was auch immer.
Wichtig ist doch das hier und heute, versucht das zu genießen was man genießen kann - und wenn es nur das "kleine blau" am Himmel ist.
Und wie Norbert schon schrieb - Wunschessen! Ist immer gut!
Liebe Grüße
Corinna B.
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petra
- Beiträge: 11
- Registriert: 22. Februar 2009, 12:34
- Wohnort: Sächsische Schweiz
Re: Hilfe für meinen Vater
Hallo an Alle hier!
Ganz herzlich möchte ich mich für die aufmunternden Worte und Ratschläge bedanken.
Ja, mit 80 kg Körpergewicht vor der OP war mein Vater eindeutig übergewichtig. Aber mit den jetzigen 53 kg bei einer Größe von 1,68 m und mit 70 Jahren ist er absolut untergewichtig. Wenn man ihn drückt spürt man alle Knochen.
Wie schon von mir geschrieben, er isst gut und auch ordentliche Portionen, ihm schmeckt das Essen. Natürlich achtet er darauf, was er zu sich nimmt. Anfangs hat er vieles ausprobiert, dachte die Gewichtsabnahme liegt auch an irgendeiner Unverträglichkeit - war alles Quatsch. Selbst ein längerer KH-Aufenthalt zur Klärung brachte nicht den durchschlagenden Erfolg. Weihnachten wog er noch so 55 kg. Jetzt, Ende Februar sind es eben nur noch 53 kg. Ich habe mich mit dieser Problematik stundenlang im Internet "herumgetrieben" und recherchiert und kam auf den Punkt, dass er, da er ja magenerhaltend operiert wurde, evtl. magensäurereduz. Mittel nehmen sollte, da sonst das Creon nicht richtig wirken kann. Ist dem so? Wer hat da Erfahrungen?
Wie viel Creon kann er maximal am Tag nehmen?
Momentan nimmt er zum durchschnittlich 3-5 Kapseln pro Mahlzeit je nach Fettgehalt.
Belastend empfindet er die Gasbildung und dass diese entweichendene Gase so elend stinken. Ich kann mir nur vorstellen, dass die Nahrung eben nicht richtig verdaut wird (trotz Creon) und gärt. Deshalb auch die lauten Bauchgeräusche nach den Mahlzeiten u. eben auch die entweichende "Luft". Deshalb sind Familienfeiern für ihn auch belastend obwohl er die Gemeinschaft gern hat.
Er hatte Kontakt mit einem Herrn, der ebenfalls operiert worden war und nun schon 10 Jahre damit lebt. Allerdings hatte mein Vater den Eindruck, dass der Mann nur wenig von seinen Erfahrungen und Erlebnissen preisgeben will, warum auch immer. Sowas bringt ihm dann natürlich nicht viel.
Nun hat er sich entschlossen mal zu einer Selbsthilfegruppe zu gehen. Ich denke, dass das der richtige Weg ist.
Schade, dass er ans Internet nicht ran will, hier würde er so manche Sache mit euch Betroffenen selber besprechen können.
Ich danke euch allen wieder im Voraus für eure Antworten und Ratschläge, die ich meinem Vater geben kann.
Liebe Grüße von Petra.
Ganz herzlich möchte ich mich für die aufmunternden Worte und Ratschläge bedanken.
Ja, mit 80 kg Körpergewicht vor der OP war mein Vater eindeutig übergewichtig. Aber mit den jetzigen 53 kg bei einer Größe von 1,68 m und mit 70 Jahren ist er absolut untergewichtig. Wenn man ihn drückt spürt man alle Knochen.
Wie schon von mir geschrieben, er isst gut und auch ordentliche Portionen, ihm schmeckt das Essen. Natürlich achtet er darauf, was er zu sich nimmt. Anfangs hat er vieles ausprobiert, dachte die Gewichtsabnahme liegt auch an irgendeiner Unverträglichkeit - war alles Quatsch. Selbst ein längerer KH-Aufenthalt zur Klärung brachte nicht den durchschlagenden Erfolg. Weihnachten wog er noch so 55 kg. Jetzt, Ende Februar sind es eben nur noch 53 kg. Ich habe mich mit dieser Problematik stundenlang im Internet "herumgetrieben" und recherchiert und kam auf den Punkt, dass er, da er ja magenerhaltend operiert wurde, evtl. magensäurereduz. Mittel nehmen sollte, da sonst das Creon nicht richtig wirken kann. Ist dem so? Wer hat da Erfahrungen?
Wie viel Creon kann er maximal am Tag nehmen?
Momentan nimmt er zum durchschnittlich 3-5 Kapseln pro Mahlzeit je nach Fettgehalt.
Belastend empfindet er die Gasbildung und dass diese entweichendene Gase so elend stinken. Ich kann mir nur vorstellen, dass die Nahrung eben nicht richtig verdaut wird (trotz Creon) und gärt. Deshalb auch die lauten Bauchgeräusche nach den Mahlzeiten u. eben auch die entweichende "Luft". Deshalb sind Familienfeiern für ihn auch belastend obwohl er die Gemeinschaft gern hat.
Er hatte Kontakt mit einem Herrn, der ebenfalls operiert worden war und nun schon 10 Jahre damit lebt. Allerdings hatte mein Vater den Eindruck, dass der Mann nur wenig von seinen Erfahrungen und Erlebnissen preisgeben will, warum auch immer. Sowas bringt ihm dann natürlich nicht viel.
Nun hat er sich entschlossen mal zu einer Selbsthilfegruppe zu gehen. Ich denke, dass das der richtige Weg ist.
Schade, dass er ans Internet nicht ran will, hier würde er so manche Sache mit euch Betroffenen selber besprechen können.
Ich danke euch allen wieder im Voraus für eure Antworten und Ratschläge, die ich meinem Vater geben kann.
Liebe Grüße von Petra.
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Norbert
- Beiträge: 412
- Registriert: 11. März 2008, 10:55
- Wohnort: Raum Erlangen
Re: Hilfe für meinen Vater
Hallo Petra,
magensäurehemmende Medikamente, wie Omeprazol, Pantozol, Nexium usw. könnten da wirklich eine Hilfe sein, dass die Kreon besser wirken. Ich habe sie mal weggelassen, aber das ist mir nicht so gut bekommen, bekam dann Durchfall.
Leider hast du nicht geschrieben welche Stärke die Kreonkapseln haben. Aber 80000 I.E. - 120.000 pro Hauptmahlzeit kann man ohne schlechtes Gewissen nehmen. Wichtig ist auch der Zeitpunkt der Einnahme. Schön über die Mahlzeit verteilt einnehmen und wenig oder gar nichts dazu trinken.
Hat dein Vater immer diese übelriechenden Blähungen, oder ist das vom Essen abhängig. Würde halt an dem Tag wo dein Vater unter Leute möchte auf Blähendes verzichten. Da hilft evtl. auch ein Ernährungstagebuch, um festzustellen worauf er reagiert.
Alles Gute
Norbert
magensäurehemmende Medikamente, wie Omeprazol, Pantozol, Nexium usw. könnten da wirklich eine Hilfe sein, dass die Kreon besser wirken. Ich habe sie mal weggelassen, aber das ist mir nicht so gut bekommen, bekam dann Durchfall.
Leider hast du nicht geschrieben welche Stärke die Kreonkapseln haben. Aber 80000 I.E. - 120.000 pro Hauptmahlzeit kann man ohne schlechtes Gewissen nehmen. Wichtig ist auch der Zeitpunkt der Einnahme. Schön über die Mahlzeit verteilt einnehmen und wenig oder gar nichts dazu trinken.
Hat dein Vater immer diese übelriechenden Blähungen, oder ist das vom Essen abhängig. Würde halt an dem Tag wo dein Vater unter Leute möchte auf Blähendes verzichten. Da hilft evtl. auch ein Ernährungstagebuch, um festzustellen worauf er reagiert.
Alles Gute
Norbert
-
Sirkka
Re: Hilfe für meinen Vater
Also ich nehme auch täglich Pantozol 40mg ein! Ohne die komme ich auch nicht klar und ich bekomme Bauchweh und Stuhlprobleme!
- Reinhard
- Beiträge: 656
- Registriert: 1. Mai 2008, 09:32
- Wohnort: Bückeburg
Re: Hilfe für meinen Vater
Hallo Petra,
das was Norbert geschrieben hat, kann ich auch aus Erfahrung voll unterstreichen. Das trifft für Kreon und bei magenerhaltenden Op´s auch für Säurehemmer zu. Wenig zum Essen trinken!! Ist sehr wichtig!
Ich denke dann befindet Ihr Euch auf dem richtigen Wege. Jetzt muss es die Zeit bringen. Nicht die Geduld verlieren.
das was Norbert geschrieben hat, kann ich auch aus Erfahrung voll unterstreichen. Das trifft für Kreon und bei magenerhaltenden Op´s auch für Säurehemmer zu. Wenig zum Essen trinken!! Ist sehr wichtig!
Ich denke dann befindet Ihr Euch auf dem richtigen Wege. Jetzt muss es die Zeit bringen. Nicht die Geduld verlieren.
Lieben Gruß
Reinhard
Reinhard
-
petra
- Beiträge: 11
- Registriert: 22. Februar 2009, 12:34
- Wohnort: Sächsische Schweiz
Re: Hilfe für meinen Vater
Hallo an alle Ratgeber,
wann, wie oft und wie viel von den Magensäureblockern muss denn mein Vater nehmen?
Habt ihr da Erfahrungen? Gibt es da evtl. wieder irgendwelche Nebenwirkungen, die beachtet werden müssen?
Zweite Frage: Warum ist es so wichtig zu den Mahlzeiten in Verbindung mit Kreon nichts oder nur sehr wenig zu trinken?
Danke für die Tipps.
Alle Gute für euch von Petra.
wann, wie oft und wie viel von den Magensäureblockern muss denn mein Vater nehmen?
Habt ihr da Erfahrungen? Gibt es da evtl. wieder irgendwelche Nebenwirkungen, die beachtet werden müssen?
Zweite Frage: Warum ist es so wichtig zu den Mahlzeiten in Verbindung mit Kreon nichts oder nur sehr wenig zu trinken?
Danke für die Tipps.
Alle Gute für euch von Petra.
- Reinhard
- Beiträge: 656
- Registriert: 1. Mai 2008, 09:32
- Wohnort: Bückeburg
Re: Hilfe für meinen Vater
Hallo Petra,
bei magenerhaltenden OP´s sollte der Ph-Wert des Magens heruntergesetzt werden. Die Säure würde schon im Magen die kleinen Mikropellets der Enzymkapsel zersetzen und die Wirkung würde dort nutzlos verpuffen. Die Stärke ist natürlich abhängig von den dort vorherrschenden Gegebenheiten. In der Regel reichen 20mg. Morgens 1x eingenommen. Das sollte aber letztlich der Arzt entscheiden. Große Mengen von Flüssigkeiten würden die Magen-Darm Passage beschleunigen und Wirkung der Enzyme ebenfalls herabsetzen. Ich hab dann in der Regel immer Durchfall.
bei magenerhaltenden OP´s sollte der Ph-Wert des Magens heruntergesetzt werden. Die Säure würde schon im Magen die kleinen Mikropellets der Enzymkapsel zersetzen und die Wirkung würde dort nutzlos verpuffen. Die Stärke ist natürlich abhängig von den dort vorherrschenden Gegebenheiten. In der Regel reichen 20mg. Morgens 1x eingenommen. Das sollte aber letztlich der Arzt entscheiden. Große Mengen von Flüssigkeiten würden die Magen-Darm Passage beschleunigen und Wirkung der Enzyme ebenfalls herabsetzen. Ich hab dann in der Regel immer Durchfall.
Lieben Gruß
Reinhard
Reinhard
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Sirkka
Re: Hilfe für meinen Vater
Hallo Petra!
Ich nehme morgens 40 mg Pantozol ein! Mit 20 mg kam ich nicht aus! Am besten erstmal mit 20 mg anfangen und wenn es nicht geht, dann kann es ja immer noch hochgesetzt werden! Nebenwirkungen hab ich keine von den Tabletten!
LG Sirkka
Ich nehme morgens 40 mg Pantozol ein! Mit 20 mg kam ich nicht aus! Am besten erstmal mit 20 mg anfangen und wenn es nicht geht, dann kann es ja immer noch hochgesetzt werden! Nebenwirkungen hab ich keine von den Tabletten!
LG Sirkka