seit 3 Monaten hohe Leberwerte
Verfasst: 6. September 2009, 18:31
Hallo, liebe Forenmitglieder,
ich muss mich heute mal wieder nach euren Erfahrungen umschauen. Ich bin im Oktober 2008 an der Bauchspeicheldrüse operiert worden. Es ist eine Zyste entfernt worden und die Gallenblase wurde entfernt. Eine zweite kleine Zyste ist noch im Bauchspeicheldrüsenkopf. Sie wird beobachtet und ist größekonstant. Nach der OP hatte ich ziemliche Verdauungsprobleme, vor allem Durchfall und breiige Stühle. Im Februar hatte ich dann erhöhte Leberwerte. Der Arzt folgerte daraus, dass es sich um chlogene Diarrhoen handelte und meinte, dass der Durchfall dadurch verursacht wird, dass der Gallensaft nicht mehr in der Blase gespeichert wird und dann nicht genügend im Darm resorbiert wird. Man gab mir Quantalan-Pulver und ich nahm ein Tütchen am Tag. Durchfälle hatte ich dann nicht mehr und die Leberwerte sanken zunächst. Im Mai stiegen die Leberwerte GPT und GOT dann ganz langsam an. Die Ärzte sagten, dass ich erstmal alles an Medikamenten, die nicht unbedingt notwendig sind, weglassen soll. Habe dann erstmal nur meine Schilddrüsentabletten (L-Thyroxin 75) und Kreon genommen. Resultat war, dass die Werte weiter anstiegen (jetzt GPT 118, GOT 60; GGT, Bilirubin, AP normal). Ich hatte mein Problem auch in Bochum vorgestellt. Da heißt es kontrollieren lassen- Das tue ich fleißig und lasse alle 2 Wochen meine Blutwerte bestimmen. Aber jedes Mal bekomme ich Angst und weiß nicht was das ist. Ein MRT wurde auch nochmals gemacht. Ergab keine Änderung zum Vorbefund. Bezüglich der Ultraschall-Untersuchung liegen unterschiedliche Interpretationen vor: verdichtetes Gewebe, geringe Fetteinlagerun oder alles in Ordnung. Hiervon darf ich mir jetzt was aussuchen (Ultraschall ist fast wie ein Blick durch die Glaskugel).
Inzwischen bin ich auch beim Hepatologen und bekomme nun seit 4 Wochen Ursofalk (2 x 500). Die Werte haben sich dadurch noch nicht gebessert. Hepatitis ist ausgeschlossen worden und ich habe auch keine Antikörper (AMA, ANCA etc)
Am meisten Angst habe ich davor, dass die Zyste im Pankeaskopf keine Zyste ist oder sich an der Leber noch irgendetwas verbirgt, was nicht gut ist. Bin am Mittwoch wieder beim Hepatologen. Für mich stellt sich die Frage, ob ich mich weiter in Geduld üben soll oder eine Leberbiopsie vorschlagen soll.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder irgendwelche Tipps für mich?
Gruß
Britta
ich muss mich heute mal wieder nach euren Erfahrungen umschauen. Ich bin im Oktober 2008 an der Bauchspeicheldrüse operiert worden. Es ist eine Zyste entfernt worden und die Gallenblase wurde entfernt. Eine zweite kleine Zyste ist noch im Bauchspeicheldrüsenkopf. Sie wird beobachtet und ist größekonstant. Nach der OP hatte ich ziemliche Verdauungsprobleme, vor allem Durchfall und breiige Stühle. Im Februar hatte ich dann erhöhte Leberwerte. Der Arzt folgerte daraus, dass es sich um chlogene Diarrhoen handelte und meinte, dass der Durchfall dadurch verursacht wird, dass der Gallensaft nicht mehr in der Blase gespeichert wird und dann nicht genügend im Darm resorbiert wird. Man gab mir Quantalan-Pulver und ich nahm ein Tütchen am Tag. Durchfälle hatte ich dann nicht mehr und die Leberwerte sanken zunächst. Im Mai stiegen die Leberwerte GPT und GOT dann ganz langsam an. Die Ärzte sagten, dass ich erstmal alles an Medikamenten, die nicht unbedingt notwendig sind, weglassen soll. Habe dann erstmal nur meine Schilddrüsentabletten (L-Thyroxin 75) und Kreon genommen. Resultat war, dass die Werte weiter anstiegen (jetzt GPT 118, GOT 60; GGT, Bilirubin, AP normal). Ich hatte mein Problem auch in Bochum vorgestellt. Da heißt es kontrollieren lassen- Das tue ich fleißig und lasse alle 2 Wochen meine Blutwerte bestimmen. Aber jedes Mal bekomme ich Angst und weiß nicht was das ist. Ein MRT wurde auch nochmals gemacht. Ergab keine Änderung zum Vorbefund. Bezüglich der Ultraschall-Untersuchung liegen unterschiedliche Interpretationen vor: verdichtetes Gewebe, geringe Fetteinlagerun oder alles in Ordnung. Hiervon darf ich mir jetzt was aussuchen (Ultraschall ist fast wie ein Blick durch die Glaskugel).
Inzwischen bin ich auch beim Hepatologen und bekomme nun seit 4 Wochen Ursofalk (2 x 500). Die Werte haben sich dadurch noch nicht gebessert. Hepatitis ist ausgeschlossen worden und ich habe auch keine Antikörper (AMA, ANCA etc)
Am meisten Angst habe ich davor, dass die Zyste im Pankeaskopf keine Zyste ist oder sich an der Leber noch irgendetwas verbirgt, was nicht gut ist. Bin am Mittwoch wieder beim Hepatologen. Für mich stellt sich die Frage, ob ich mich weiter in Geduld üben soll oder eine Leberbiopsie vorschlagen soll.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder irgendwelche Tipps für mich?
Gruß
Britta