Seite 1 von 1

Whipple OP 11/2008 nun CA19-9 hoch

Verfasst: 15. März 2010, 18:06
von Finki1974
:hallo:

meine Mutter wurde im November 2008 nach Whipple operiert. Bauchspeicheldrüsenkrebs T3N1M0R1
Die ganze Zeit über waren die Werte OK und kein Grund zur Besorgnis. Wegen einem 3fachen Wirbelbruch im Rücken bekommt sie nun Biophosphonate alle 4 Wochen gespritzt.

Nun bei der letzten Blutkontrolle war der CEA Wert bei 16,6 und der CA-19-9 Wert bei 3310.

Klare Besorgnis bei uns! Ist dies auf alle Fälle ein Rezidiv oder können auch andere Sachen die Ursache für die Erhöhung der Werte sein?

Juckreiz ist vorhanden, Schmerzen in der rechten Schulter, der AP Wert liegt bei 239, Bili Wert normal, wie auch alle anderen Werte.

Etl. eine Cholangitis? Was meint ihr? Für Eure Gedanken bin ich sehr dankbar!

Ein Ct wird erst am Mittwoch gemacht, das Ergebnis kommt dann nächste Woche.

Liebe Grüße
Claudia

Re: Whipple OP 11/2008 nun CA19-9 hoch

Verfasst: 16. März 2010, 09:35
von Norbert
Hallo Claudia,

würde mich nicht gleich wegen des erhöhten Wertes verrückt machen lassen.
Klare Gewissheit kann erst das CT bringen.
Dafür wünsche ich viel Glück

Grüße

Norbert

Re: Whipple OP 11/2008 nun CA19-9 hoch

Verfasst: 29. März 2010, 11:40
von TomRZ
Hallo Claudia,

auf die leichte Schulter nehmen sollte man die Werte nicht. Die Ursachen können auch Metastasen sein, die mit bildgebenden Verfahren evtl. (noch) nicht zu erkennen sind.

Bei mir war es so: OP im Januar 09 (ebenfalls R1 Resektion), danach ein halbes Jahr adjuvante Chemotherapie, Kontrollen mit Endosonographie und MRT unauffällig. Ab September, nach der Chemo, stiegen die Marker an, da im MRT nichts entdeckt wurde, riet der Onkologe zu weitergehenden Untersuchungen (Darmspiegelung), ebenfalls ohne Befund.

Im November dann Verdacht auf eine Lebermetastase aufgrund MRT. Der Onkologe riet zur chirurgischen Entfernung bei einem Leberspezialisten. Beim OP-Versuch Anfang Dezember zeigten sich dann 3 Lebermetastasen, eine Entzündung der Leber sowie Befall des Bauchfells (was meines Wissens nach ohnehin nur durch Laparoskopie erkennbar ist). War leider nicht operabel.

Seit Januar nun wieder Chemotherapie, seitdem sind die Marker kontinuierlich zurückgegangen, von über 4600 auf ca. 600 beim letzten Check.

Ich will Dir keine Angst machen, ich denke nur ein so hoher Wert, vor allem wenn der Verlauf klar steigend ist, sollte mit allen möglichen Mitteln abgeklärt werden.

Alles Gute und beste Grüße,
Tom