Liebe Forumsmitglieder,
wer weiß Rat, wenn es um eine wirklich gute Reha-Betreuung nach einer Whipple-OP geht?
Mein Vater (76) wurde vor drei Wochen wg. eines Papillen-Ca nach Whipple operiert. Es geht ihm einigermaßen, allerdings ist er sehr schwach und psychisch ganz schlecht drauf.
Er soll in den nächsten Tagen entlassen werden. Eine Chemo ist empfohlen worden.
Nun hat die Reha-Betreuerin der Klinik ihm quasi von einer Reha abgeraten, ihre Aussage war "wollen Sie wirklich unter all die Kranken?" (...)
Aber ist es bei so einer Erkrankung nicht gerade sinnvoll, psychologisch aufgebaut zu werden, zusätzlich zu einer diätetischen Schulung???
Außerdem weiß ich nicht, wie meine Mutter das schaffen soll, sie ist alleine und wir Kinder sind alle weit weg und können sie nicht permanent unterstützen.
Ich würde mich über einen Erfahrungsbericht guter Reha-Kliniken freuen. Mein Vater ist in Würzburg. Für ihn wäre es aber überhaupt kein Problem, auch weiter weg zur Reha zu fahren.
Vielen Dank an alle!
Anouch
Reha nach Whipple - welche Kliniken sind empfehlenswert?
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Anouch
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Norbert
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- Wohnort: Raum Erlangen
Re: Reha nach Whipple - welche Kliniken sind empfehlenswert?
Hallo Anouch,
hier der Link zu den Regionalgruppenleitern, die dir bei der Suche behilflich sein können.
http://www.bauchspeicheldruese-pankreas ... /index.php
Und folgender Link
viewtopic.php?f=14&t=162
Viel Glück
Norbert
hier der Link zu den Regionalgruppenleitern, die dir bei der Suche behilflich sein können.
http://www.bauchspeicheldruese-pankreas ... /index.php
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viewtopic.php?f=14&t=162
Viel Glück
Norbert
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Anouch
- Beiträge: 2
- Registriert: 14. Juni 2010, 12:26
Re: Reha nach Whipple - welche Kliniken sind empfehlenswert?
Lieber Norbert,
vielen Dank für Deine Antwort und die nützlichen Verweise. Ich habe lange nichts geschrieben, aber immer wieder viel hier im Forum gelesen, was mir im Umgang mit der Krankheit meines Vaters enorm hilf- und trostreich ist. Deshalb an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die dies lesen!
Mein Vater ist letztendlich in der Hartwaldklinik in Bad Brückenau gelandet und obwohl er sich massiv über das schlechte Essen beklagt hat (kann ich bestätigen, es war grauenhaft), war diese AHB genau richtig für ihn. Die heißen Wochen waren in der Rhön überaus angenehm zu ertragen und er hat jeden Tag ein wenig mehr trainiert. Trotzdem war er natürlich froh, dann wieder zuhause zu sein.
Nach seiner Rückkehr Ende Juli wurde mit der Chemotherapie (Gemzar mono) begonnen. Nachdem vor der OP kein CT gemacht wurde (man stelle sich das vor...!) hat man beim CT zur Verlaufskontrolle vorletzte Woche festgestellt, dass sich 3 Metastasen auf der Leber befinden, die wohl unter der OP (noch) nicht zu sehen waren.
Nun bekommt er auch noch Tarceva und wir hoffen, dass sich der berüchtigte Ausschlag bald einstellt, welcher anzeigt, dass das Medikament wirkt.
Seit dieser letzten Diagnose ist mein Vater völlig niedergeschlagen, er ordnet seine Papiere, sagt immer wieder "das ist das letzte Mal ...". Meine Mutter ist dadurch auch schon völlig fertig. Ich versuche dann immer, beide aufzubauen, die Hoffnung nicht aufzugeben, obwohl ich weiss, dass es natürlich auch anders ausgehen kann.
Ich werde vielleicht auch noch mal in einem anderen Thread um Hilfe zu diesem Thema bitten.
Der nächste Meilenstein ist jetzt -sofern die Chemo einigermaßen glatt läuft - ein weiteres CT nach dem 3. Chemozyklus, also in etwa 2 Monaten. Dann werden wir sehen, was die Mistviecher auf der Leber machen... und wir hoffen, dass unser Papa noch lange bei uns bleiben wird...
Über Reaktionen und Ratschläge zu alternativen/ergänzenden Behandlungsmethoden freue ich mich sehr.
Viele Grüße von Anouch
vielen Dank für Deine Antwort und die nützlichen Verweise. Ich habe lange nichts geschrieben, aber immer wieder viel hier im Forum gelesen, was mir im Umgang mit der Krankheit meines Vaters enorm hilf- und trostreich ist. Deshalb an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die dies lesen!
Mein Vater ist letztendlich in der Hartwaldklinik in Bad Brückenau gelandet und obwohl er sich massiv über das schlechte Essen beklagt hat (kann ich bestätigen, es war grauenhaft), war diese AHB genau richtig für ihn. Die heißen Wochen waren in der Rhön überaus angenehm zu ertragen und er hat jeden Tag ein wenig mehr trainiert. Trotzdem war er natürlich froh, dann wieder zuhause zu sein.
Nach seiner Rückkehr Ende Juli wurde mit der Chemotherapie (Gemzar mono) begonnen. Nachdem vor der OP kein CT gemacht wurde (man stelle sich das vor...!) hat man beim CT zur Verlaufskontrolle vorletzte Woche festgestellt, dass sich 3 Metastasen auf der Leber befinden, die wohl unter der OP (noch) nicht zu sehen waren.
Nun bekommt er auch noch Tarceva und wir hoffen, dass sich der berüchtigte Ausschlag bald einstellt, welcher anzeigt, dass das Medikament wirkt.
Seit dieser letzten Diagnose ist mein Vater völlig niedergeschlagen, er ordnet seine Papiere, sagt immer wieder "das ist das letzte Mal ...". Meine Mutter ist dadurch auch schon völlig fertig. Ich versuche dann immer, beide aufzubauen, die Hoffnung nicht aufzugeben, obwohl ich weiss, dass es natürlich auch anders ausgehen kann.
Ich werde vielleicht auch noch mal in einem anderen Thread um Hilfe zu diesem Thema bitten.
Der nächste Meilenstein ist jetzt -sofern die Chemo einigermaßen glatt läuft - ein weiteres CT nach dem 3. Chemozyklus, also in etwa 2 Monaten. Dann werden wir sehen, was die Mistviecher auf der Leber machen... und wir hoffen, dass unser Papa noch lange bei uns bleiben wird...
Über Reaktionen und Ratschläge zu alternativen/ergänzenden Behandlungsmethoden freue ich mich sehr.
Viele Grüße von Anouch
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Norbert
- Beiträge: 412
- Registriert: 11. März 2008, 10:55
- Wohnort: Raum Erlangen
Re: Reha nach Whipple - welche Kliniken sind empfehlenswert?
Hallo Anouch,
schön, dass du dich nochmals meldest. Da habt ihr ja doch noch die richtige Klinik gefunden.
Schade, dass bei deinem Vater jetzt Metastasen aufgetreten sind. Jetzt heißt es wieder mal kämpfen.
Aber auch das wird dein Vater meistern. Dazu wünsche ich ihm und eurer Familie ganz viel Kraft.
Wenn du noch weitere Fragen hast, dann nur drauf los, hier sind einige, die schon die genannte Chemo hinter sich haben und vielleicht auch gerne weiterhelfen.
Alles Gute
Norbert
schön, dass du dich nochmals meldest. Da habt ihr ja doch noch die richtige Klinik gefunden.
Schade, dass bei deinem Vater jetzt Metastasen aufgetreten sind. Jetzt heißt es wieder mal kämpfen.
Aber auch das wird dein Vater meistern. Dazu wünsche ich ihm und eurer Familie ganz viel Kraft.
Wenn du noch weitere Fragen hast, dann nur drauf los, hier sind einige, die schon die genannte Chemo hinter sich haben und vielleicht auch gerne weiterhelfen.
Alles Gute
Norbert