Niedrige Elastase, Fettstuhl und Fettleber
Verfasst: 25. März 2026, 19:57
Hallo zusammen,
Vielleicht kann mir hier in diesem Forum jemand auf die Sprünge helfen oder Ratschläge an die Hand geben.
Seit Jahren habe ich (32 Jahre alt) Probleme mit meiner Verdauung. Dabei immer recht breiiger und dünner Stuhl. Fettiges Essen oder Sahne habe ich eigentlich noch nie so wirklich vertragen. Habe mir aber nie große Sorgen gemacht bzw. habe der Verdauung keine große Aufmerksamkeit geschenkt.
Seit rd 4 Monaten achtete ich erstmals darauf und stellte fest, dass ich Fettstuhl habe mit einer Art Fettfilm auf dem Toilettenwasser.
Bis dahin konnte ich mein Gewicht soweit halten bei rd 79 kg. Danach bin ich zum Hausarzt. Dieser hat mir Blut abgenommen und 2 mal die Elastase gemessen. Die Elastase war 2 mal stark erniedrigt (51 und 21), was den Fettstuhl erklären würde. Die Blutwerte, darunter Lipase und Amylase sowie CRP waren unauffällig. Auch der Langzeitblutzucker war in der Norm. Lediglich die Fettwerte, hohes LDL und niedriges HDL sowie hohe Triclyceride waren auffällig. Diese Werte sind aber bei mir schon seit Jahren erhöht.
Daraufhin habe ich ein MRT mit MRCP machen lassen. Dabei ist nichts auffälliges herausgekommen. Der Gang der Bauchspeicheldrüse war normkalibrig, kein Hinweis auf eine Neoplasie oder eine Entzündung. Auch habe und hatte ich nie wirklich Schmerzen in Brust oder Rücken. Lediglich wurde eine leichte Fettleber diagnostiziert.
Anschließend wurde eine Magen- Darmspiegelung durchgeführt. Außer einer leichtgradigen chronischen Gastritis und einer axialen Hernie war alles unauffällig. Es wurden 2 weitere Elastasemessungen durchgeführt mit 165 und 71. Calprotectin immer unauffällig.
Mein Gastroenterologe glaubt nicht, dass es eine echte EPI ist. Ersatzenzyme wie Kreon und Nortase habe ich ausprobiert. Ich habe allerdings nicht das Gefühl, dass diese wirklich geholfen haben, selbst bei massiver Überdosierung. Ich bekam in den letzten 4 Monaten schon des Öfteren Angstzustände, da es ja evtl auch ein Tumor sein könnte (Pankreas CA…). Irgendwie glaube ich das aber nicht, weil auch ein kürzliches Blutbild gezeigt hat, dass die Tumormarker CEA und Ca19-9 unauffällig waren. Aufgrund der Angstzustände hatte ich teilweise keinen Hunger und habe nun ca 4 kg abgenommen. Ich esse auch etwas weniger als vorher.
Im April stehen jetzt Atemtests an (H2 Atemtests) um Unverträglichkeiten auszuschließen. Zölliakie wurde bereits im Rahmen der Darmspiegelung ausgeschlossen. Vielleicht könnte es auch eine SIBO sein? Wer weiß???
Kann mir jemand einen Ratschlag geben? Wie wahrscheinlich ist es, dass es doch etwas Ernsteres sein könnte, obwohl Blutwerte und Bildgebung unauffällig sind mit 32 Jahren?
Viele Grüße
Vielleicht kann mir hier in diesem Forum jemand auf die Sprünge helfen oder Ratschläge an die Hand geben.
Seit Jahren habe ich (32 Jahre alt) Probleme mit meiner Verdauung. Dabei immer recht breiiger und dünner Stuhl. Fettiges Essen oder Sahne habe ich eigentlich noch nie so wirklich vertragen. Habe mir aber nie große Sorgen gemacht bzw. habe der Verdauung keine große Aufmerksamkeit geschenkt.
Seit rd 4 Monaten achtete ich erstmals darauf und stellte fest, dass ich Fettstuhl habe mit einer Art Fettfilm auf dem Toilettenwasser.
Bis dahin konnte ich mein Gewicht soweit halten bei rd 79 kg. Danach bin ich zum Hausarzt. Dieser hat mir Blut abgenommen und 2 mal die Elastase gemessen. Die Elastase war 2 mal stark erniedrigt (51 und 21), was den Fettstuhl erklären würde. Die Blutwerte, darunter Lipase und Amylase sowie CRP waren unauffällig. Auch der Langzeitblutzucker war in der Norm. Lediglich die Fettwerte, hohes LDL und niedriges HDL sowie hohe Triclyceride waren auffällig. Diese Werte sind aber bei mir schon seit Jahren erhöht.
Daraufhin habe ich ein MRT mit MRCP machen lassen. Dabei ist nichts auffälliges herausgekommen. Der Gang der Bauchspeicheldrüse war normkalibrig, kein Hinweis auf eine Neoplasie oder eine Entzündung. Auch habe und hatte ich nie wirklich Schmerzen in Brust oder Rücken. Lediglich wurde eine leichte Fettleber diagnostiziert.
Anschließend wurde eine Magen- Darmspiegelung durchgeführt. Außer einer leichtgradigen chronischen Gastritis und einer axialen Hernie war alles unauffällig. Es wurden 2 weitere Elastasemessungen durchgeführt mit 165 und 71. Calprotectin immer unauffällig.
Mein Gastroenterologe glaubt nicht, dass es eine echte EPI ist. Ersatzenzyme wie Kreon und Nortase habe ich ausprobiert. Ich habe allerdings nicht das Gefühl, dass diese wirklich geholfen haben, selbst bei massiver Überdosierung. Ich bekam in den letzten 4 Monaten schon des Öfteren Angstzustände, da es ja evtl auch ein Tumor sein könnte (Pankreas CA…). Irgendwie glaube ich das aber nicht, weil auch ein kürzliches Blutbild gezeigt hat, dass die Tumormarker CEA und Ca19-9 unauffällig waren. Aufgrund der Angstzustände hatte ich teilweise keinen Hunger und habe nun ca 4 kg abgenommen. Ich esse auch etwas weniger als vorher.
Im April stehen jetzt Atemtests an (H2 Atemtests) um Unverträglichkeiten auszuschließen. Zölliakie wurde bereits im Rahmen der Darmspiegelung ausgeschlossen. Vielleicht könnte es auch eine SIBO sein? Wer weiß???
Kann mir jemand einen Ratschlag geben? Wie wahrscheinlich ist es, dass es doch etwas Ernsteres sein könnte, obwohl Blutwerte und Bildgebung unauffällig sind mit 32 Jahren?
Viele Grüße