Hallo,
bei mir wird übernächsten Mittwoch eine EUS in Heidelberg durchgeführt. Da die Untersuchung bei mir zum ersten Mal gemacht wird, weiß ich sehr wenig darüber. und hätte ein paar Fragen dazu:
- ist eine Biopsie Standard bei der Untersuchung, und wenn ja, kann ich diese ablehnen oder wird das erst während der Untersuchung entschieden, ob eine gemacht wird?
- und stimmt es, wenn eine Biopsie gemacht wird, dass eine akute Pankreatitis als Komplikation ausgelöst werden kann, wenn ja, wie lange dauert es bis diese wieder ausgeheilt wäre, und hätte ich bleibende Schäden zu befürchten?
- ist es eine Kombination aus Magenspieglung und Ultraschall?
- hat schon jemand von euch in Heidelberg bei dem neuen Team Prof. Loos, bzw. Prof. Michalski eine EUS gemacht bekommen?
Meine Angst bezieht sich auf die eventuellen Komplikationen der Biopsie und eigentlich auch der ersten EUS.
Ich bedanke mich bereits im Vorfeld für eure Antworten und Erfahrungen.
LG
Endosonographie
-
Butterfly
- Beiträge: 123
- Registriert: 19. April 2021, 08:37
- Wohnort: Eschborn
-
Hagemax
- Beiträge: 996
- Registriert: 24. Dezember 2016, 14:53
Re: Endosonographie
Hallo Butterfly,
die Untersuchung selbst ist für den Patienten vollkommen easy. Wie bei einer Magenspiegelung ja. Ich habe diese 2x
gemacht.
Eine Biopsie wurde bei mir nicht gemacht. Man entnimmt mit einer hauchdünnen Nadel eine Gewebeprobe aus der BSD.
In der Regel macht man das mM nur, wenn man eine AutoimmunPankreatitis oder ein malinges Geschehen checken will.
Die Entscheidung wird während der Untersuchung getroffen.
Du kannst es aber vor der Untersuchung ablehnen, weil es wie Du schon sagst in seltenen Fällen eine akute Pankreatitis auslösen kann.
Die Frage ist wie Deiner Vorbefunde sind.
Heidelberg ist auf jeden Fall top!
VG
die Untersuchung selbst ist für den Patienten vollkommen easy. Wie bei einer Magenspiegelung ja. Ich habe diese 2x
gemacht.
Eine Biopsie wurde bei mir nicht gemacht. Man entnimmt mit einer hauchdünnen Nadel eine Gewebeprobe aus der BSD.
In der Regel macht man das mM nur, wenn man eine AutoimmunPankreatitis oder ein malinges Geschehen checken will.
Die Entscheidung wird während der Untersuchung getroffen.
Du kannst es aber vor der Untersuchung ablehnen, weil es wie Du schon sagst in seltenen Fällen eine akute Pankreatitis auslösen kann.
Die Frage ist wie Deiner Vorbefunde sind.
Heidelberg ist auf jeden Fall top!
VG
-
Butterfly
- Beiträge: 123
- Registriert: 19. April 2021, 08:37
- Wohnort: Eschborn
Re: Endosonographie
Hallo Hagemax,
lieben Dank für deine Antwort.
Ich werde eine Biopsie vor der Untersuchung definitiv ablehnen, denn man muss ja nicht unnötig in so einem Organ herumstochern.
Mein Vorbefund ist seit 2021 eine 3mm große Seitengang-IPMN, bzw. Seitenasterweiterung im Pankreaskörper, die jetzt plötzlich im MRCP nach 5 Jahren Verlaufskontrollen nicht mehr sichtbar ist. Stattdessen hat man jetzt den Verdacht in Heidelberg lt. MRT Bilder, als DD eine chron. Pankreatitis im Anfangsstadium zu haben, weil ich mit dem Verschwinden der IPMN sehr diskrete Kaliberirregularitäten habe. Somit müsste es seit 5 Jahren eine Pseudozyste gewesen sein, was ich nicht glaube, denn eine Pseudozyste kann nicht 5 Jahre lang unverändert vor sich schlummern, oder doch... ich habe keine Ahnung. Es ist alles nur belastend. Ich hoffe nicht, dass ich eine chron. Entzündung habe, dann lieber würde ich meine IPMN wieder haben wollen. Erst hatte ich mich gefreut, dass das Ding endlich weg ist, aber eine IPMN kann nicht so einfach verschwinden, sagte man mir in Heidelberg.
LG
lieben Dank für deine Antwort.
Ich werde eine Biopsie vor der Untersuchung definitiv ablehnen, denn man muss ja nicht unnötig in so einem Organ herumstochern.
Mein Vorbefund ist seit 2021 eine 3mm große Seitengang-IPMN, bzw. Seitenasterweiterung im Pankreaskörper, die jetzt plötzlich im MRCP nach 5 Jahren Verlaufskontrollen nicht mehr sichtbar ist. Stattdessen hat man jetzt den Verdacht in Heidelberg lt. MRT Bilder, als DD eine chron. Pankreatitis im Anfangsstadium zu haben, weil ich mit dem Verschwinden der IPMN sehr diskrete Kaliberirregularitäten habe. Somit müsste es seit 5 Jahren eine Pseudozyste gewesen sein, was ich nicht glaube, denn eine Pseudozyste kann nicht 5 Jahre lang unverändert vor sich schlummern, oder doch... ich habe keine Ahnung. Es ist alles nur belastend. Ich hoffe nicht, dass ich eine chron. Entzündung habe, dann lieber würde ich meine IPMN wieder haben wollen. Erst hatte ich mich gefreut, dass das Ding endlich weg ist, aber eine IPMN kann nicht so einfach verschwinden, sagte man mir in Heidelberg.
LG
-
Hagemax
- Beiträge: 996
- Registriert: 24. Dezember 2016, 14:53
Re: Endosonographie
Warte erstmal ab und keine Panik!
Du kannst ja mal berichten, wenn Du die Untersuchung gemacht hast.
VG u alles Gute
Du kannst ja mal berichten, wenn Du die Untersuchung gemacht hast.
VG u alles Gute