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Galle raus oder nicht?

Verfasst: 24. Juli 2026, 09:06
von Bela
Hallo liebe Leute,
mal ein Update von mir....Bei mir wurde ja 2021 chron.nekrotisierende Pankreatitis diagnostiziert und von da an habe ich Enzyme genommen, wieder Gewicht zugenommen aber auch immer wieder Entzündungsphasen gehabt.
Bisher nur einmal jährlich zur Bildgebung (MRT, MRCP)
Dann stieg mein Blutzucker nüchtern und auch Langzeit immer mehr an....als der Wert immer wieder über 250 lag meinte meine Diabetes-Beratung dass ich jetzt ein Langzeitinsulin nehmen sollte, erst einmal 6Einheiten abends.
Ich habe dann auch probeweise einen Sensor mitbekommen.
Schlaflose Nächte waren die Folge, da immer wieder Unterzuckeralarm.
Ich bin auch nicht geschult worden bisher, also ins kalte Wasser....Diese Unterzuckerphasen haben allerdings Adrenalinschübe in Dauerschleife ausgelöst und mir während der Hitzephase im Juni Herzrhythmusstörungen beschert....jetzt geht es besser, ich habe die Diabetespraxis gewechselt, nehme (allerdings auf eigene Initiative) weniger Insulin und morgens....messe aber auch oft ( Sensor habe ich noch nicht verordnet bekommen) und kein Unterzucker mehr momentan...
Nun wieder Entzündung, wenn auch moderat, der Zucker geht wieder rauf, da das Stress bedeutet und mehr Insulin verbraucht wird...
Was ich auch noch nicht wusste, dass bei Bedarf auch aus Muskelgewebe, also Eiweiß Glukose in der Leber hergestellt wird, daher der Muskelabbau....andererseits muss ich wegen der Osteopenie dringend Muskelaufbau betreiben, um die Knochen zu stabilisieren....ein Eiertanz aber mit vorsichtigem Probieren, immer Messgerät, Traubenzucker und etwas Brot im Gepäck teste ich das grad aus...
Nur habe ich auch immer wieder Zwicken unterm rechten Rippenbogen...
Meine HA meinte, dass z.zt. nur wenig Sludge in der Galle zu sehen sei...allerdings habe ich den Eindruck, dass der Stuhl immer heller wird...
Mittlerweile ist es auch sehr wahrscheinlich, dass die Entzündungen in der Drüse durch diese Sludgephasen ausgelöst wurden...die Frage ist nun, ob der Gang vielleicht zu eng ist, so dass die Gallenflüssigkeit nicht genug ablaufen kann oder ich zu fettarm esse und so nichts abgließt oder ob die Gallenflüssigkeit sich aus irgendwelchen Gründen eindickt...
einfach die Gallenblase entfernen und dann ist alles gut( hat mir ein Arzt empfohlen) glaub ich nicht dran....kann, muss aber nicht und im Gegenteil, ich lese immer wieder, dass dann erst recht Probleme auftreten....bin etwas ratlos ....hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Viele, liebe Grüße, Bela

Re: Galle raus oder nicht?

Verfasst: 24. Juli 2026, 09:21
von Heike62
Hallo Bela,
ich habe auch EPI ( Elastase 90) seit 3 Jahren und möglicherweise ein Pankreasdivisum, also wahrscheinlich auch zu enge Gallengänge. Der Arzt sieht manchmal Gallensludge und hell ist mein Stuhlgang auch wechselnd.
Ich habe viel recherchiert. Ja, es könnte sein, dass die Galle zu dickflüssig ist und nicht durch den Gang gut kommt.
Ich würde mir die Galle nicht rausnehmen lassen.
Allerdings hab ich mich mit dem Thema Galle rausnehmen noch garnicht beschäftigt.
Ich versuche jetzt die Galle durch Lecithin und Taurin flüssig zu halten. Du musst das mal recherchieren.
Es ist auch für mich sehr interessant, dass auch jemand anderes auf das Thema stösst. Bisher habe ich mir die Theorie auch so zusammengebastelt.
In meinem Bericht steht " wenig Gallensludge". Den Gastroentrologen interessiert das überhaupt nicht. O Beratung oder wenigstens mal sagen, nix. Ich hab es später im Befund gelesen.
Viele Grüße Heike

Re: Galle raus oder nicht?

Verfasst: 24. Juli 2026, 10:28
von -dmnk-
Hallo,

mir wurde 2013 die Gallenblase rausgenommen mit dem Argument die Pankreas zu schonen. Seitdem hat sich eine schwere EPI gebildet.
Meine Beschwerden wurden fünf Jahren als psychosomatisch eingeordnet.

Ich kenne viele, die ohne Gallenblase leben können und nicht ansatzweise Probleme haben, aber es gibt halt auch Fälle wie mich.

Die Gallenblasen ja auch die Aufgabe, das Fett zu emulgieren und sorgt für einen guten pH-Wert im Darm. Die Gallenblase braucht aber auch eine sehr spezifische Ernährung um gesund gehalten zu werden.

Re: Galle raus oder nicht?

Verfasst: 28. Juli 2026, 07:16
von Bela
Danke, das werde och auch mal recherchieren mit dem Lecithin und Taurin, ich habe ein komplexes Aminoprodukt, nehme aber nur ein Teil des Tagesbedarfs, da ich auch Eier, Schafs- und Ziegenmilchprodukte, hin-und wieder Huhn oder Fisch esse.
Einen Gastro habe ich gar nicht, da ich von dem letzten blöd behandelt wurde, ich kann es nicht anders sagen...
Ich hatte vor der Feststellung der EPI eine Magen-und und eine Darmspiegelung...und einmal jährlich MRT, MRCP mit Ananassaft statt Kontrastmittel (was der Radiologe nicht toll findet) fühle mich nicht unbedingt "in guten Händen".
Auch in Bochum bei einem "Bezahltermin" bei Prof Dr Uhl meinte dieser nur, dass ich mir die Galle entfernen lassen sollte, das würde man dort täglich machen, das hat mich etwas enttäuscht, kein Fachgespräch, nicht hilfreich und die Schübe kommen immer wieder.
Dominik, bist Du der Dominik, der schon länger hier im Forum ist, der vorher eine Zahl als "Namen" hatte? Du bist für mich hier einer der Experten 😉
Ich hatte gestern ein Treffen mit einer Frau, die nach OP jetzt mit Insulinpumpe und Sensor sehr gut mit dem Diabetes lebt, hat gut getan, das Gespräch...ich bin da ja gerade am Anfang mit dem Diabetes
Und ja, ich habe gemerkt, dass ich mit Ernährung trotzdem viel bewirken kann, als ich mit dem Insulin angefangen habe, habe ich zeitgleich Zucker essen auf ein Minimum heruntergefahren und der Langzeitzucker ging in den sechs Wochen um 0,6 zurück, das Gesamtcholesterin um 80....aber immer noch zu hoch...meine ältere Ärztin will mich immer ermahnen jetzt doch endlich Statine zu nehmen aber die verbesserten Werte hat sie nicht erwähnt, habe ich selber erst in dem Blutbild gesehen...
Ich möchte einfach in Eigenverantwortung bleiben und tun, was ich tun kann, um in meine Heilung zu kommen, da gehört viel zu und ich meine nicht Heilung in Sinne von altem, kompletten Zustand wieder herstellen, sondern im Sinne von Remission, gut mit dem Leben können, wie es gerade ist...die Entzündungen stoppen, dass der Darm auch gut funktioniert ( bei z.B. auch Wegfall der Bicarbonatausschüttung der Drüse bleibt ein Teil des Dünndarms zu sauer und "verbrennt", also schlechte Nährstoffaufnahme usw.
Ist alles nicht einfach aber viele schaffen es ja mit diesen Dingen irgendwie gut zurechtkommen...

Re: Galle raus oder nicht?

Verfasst: 28. Juli 2026, 11:48
von -dmnk-
Hallo,

genau der Dominik bin ich ;-) Ich dachte in 2024 ich sei auf dem Weg der Stabilisierung und habe mich hier löschen lassen, aber Pustekuchen.


Also ich kann ja nur meine Geschichte hier einbringen und Erfahrungswerte:

1. Vorschädigung meiner Pankreas:
Lange dachte ich, dass nur meine beiden Bauchspeicheldrüsenentzündungen und die Gallengangskolik Schuld an der Pankreasinsuffizienz waren, die dann von 2013 bis 2018 einfach fünf Jahre lang übersehen wurde.
Aber als ich jetzt für die Gutachter im Erwerbsminderungsverfahren meine Krankheitsgeschichte aufgeschrieben habe, ist mir erst klar geworden, was da vorher schon alles los war: In den 90ern eine heftige Lebensmittelvergiftung, in den Nullerjahren ständig dicke Infekte mit oder ohne Antibiotika – und jedes Mal danach Stuhlauffälligkeiten. Dann ein heftiger Harnwegsinfekt, wegen dem ich mit fünf Tagen Dauerfieber im Krankenhaus lag, wo tagelang verschiedene Antibiotika durchprobiert werden mussten, bis endlich eines angeschlagen hat. Danach war ich ewig richtig platt und matt.
2008 kamen dann auch noch EBV und Yersinien dazu, wo ich zum ersten Mal diese extreme Müdigkeit hatte. Dazu kommen noch meine Hyperlipidämie, ein ordentlicher Vitamin-D-Mangel (um 2010 festgestellt ) und bei der Gallen-OP meinte der Arzt damals auch noch, dass mein Gallengang total schwer zugänglich lag.

Mein Bauch und mein ganzer Körper hatten also schon Jahre vor den eigentlichen Entzündungen richtig ordentlich einen mitgekriegt.

2. Schwächung des Organs 2013 bis dato:
Nach der Gallen-OP fehlte mir der Zwischenspeicher für die Galle, wodurch die Fettverdauung ohnehin schon erschwert war. Meine bereits durch Entzündungen geschädigte Bauchspeicheldrüse musste die gesamte Hauptlast der Fettspaltung ganz alleine tragen. Durch die jahrelangen, unentdeckten Fettstühle kam es zu einem massiven Verlust von Nährstoffen und Mineralien. Das Organ war quasi dauerüberlastet und 'mangelernährt' zugleich – ein Teufelskreis, durch den sich die Insuffizienz über die Jahre von leicht (schon 2013?) über mittel bis hin zu schwer (ab 2023) verschlechtert hat.

Endokrine Funktion stärken – mögliche Alternative (Studien siehe unten)

Bei meiner Krankheitsgeschichte habe ich mich sehr viel mit alternativmedizinischen Ansätzen beschäftigt. Viele dieser Methoden haben mir phasenweise wirklich weitergeholfen. Bei Schulmedizinern stößt man mit Themen wie Adaptogenen oder Vitalpilzen allerdings schnell an Grenzen – da erntet man oft nur verständnislose Blicke. Das liegt schlichtweg daran, dass naturheilkundliche Ansätze, pflanzliche Mittel oder Mykotherapie in der klassischen Ärzteausbildung kaum stattfinden.
Erfahrungen mit Vitalpilzen & Erschöpfung

Cordyceps für mehr Energie:
Ab dem 2016 habe ich versucht, mein massives Energietief mit Cordyceps anzugehen. Das hat mir damals als Adaptogen auch spürbar geholfen, meine Energie besser zu verteilen. Damals war mein körperlicher Gesamtzustand aber vermutlich auch noch etwas stabiler. Das Grundproblem bleibt jedoch: Wenn der Körper durch eine unerforschtes Verdauungsproblem kaum Kalorien und Nährstoffe aufnehmen kann, stößt irgendwann jedes Mittel an seine Grenzen.

Maitake & Coprinus für die Bauchspeicheldrüse:
Später habe ich versucht, die Bauchspeicheldrüse gezielt mit Maitake (wird oft bei Durchfällen und zur Organunterstützung eingesetzt) und Coprinus zu unterstützen. Das ging bei mir allerdings nach hinten los und löste massive Durchfälle aus. Der Grund: Ich habe damals Pilzpulver anstelle von Extrakten verwendet. Für einen ohnehin schon völlig überforderten, gereizten Darm ist unverarbeitetes Pilzpulver eine viel zu starke Reizung.

Postiver Effekt bei Blutzucker (Erfahrung in der Familie):
Auch wenn mein eigener Mangelzustand und der gereizte Darm die Aufnahme blockiert haben, zeigt die Praxis, dass diese Pilze wirken können: Meine Mutter nimmt seit meinen damaligen Experimenten – also seit gut 10 Jahren – regelmäßig Coprinus und Maitake als Extrakt. Bei ihr zeigt sich das ganz deutlich in den Blutwerten: Ihr HbA1c-Wert (der Langzeitzucker) ist seitdem kontinuierlich stabil bzw. gesenkt und bewegt sich dauerhaft im grünen Bereich.

Der Teufelskreis der Unterversorgung
Dass die Pilze bei mir letztlich nicht greifen konnten, lag vor allem daran, dass meine Bauchspeicheldrüse über Jahre hinweg unter einer dauerhaften Mangelernährung und einem massiven Mineralstoffmangel litt. Wenn das Organ selbst nicht mehr ausreichend genährt wird, fehlt ihm schlichtweg die Kraft zur Regeneration.

Fettwerte verbessern
Was viele vergessen: Statine haben leider auch ihre Schattenseiten und ziehen dem Körper massenhaft wichtige Nährstoffe ab, ohne dass die Ärzte das mal vernünftig überprüfen. Man kriegt die Dinger halt einfach verschrieben.

Ich habe es damals dann mit Shiitake-Extrakt probiert (diesmal war ich schlauer und habe direkt Extrakte statt Pulver genommen) – und siehe da: Meine Blutfettwerte beim Arzt waren plötzlich absolut perfekt! Da kann man vor der Natur echt nur den Hut ziehen.

Ursprünglich hatte ich den Shiitake eigentlich genommen, um mein Mikrobiom wieder hinzubekommen. Ich hatte ja ständig diesen Wechsel aus Verstopfung, Durchfall und Fettstuhl und wusste damals einfach nicht, woran es lag. Schulmedizinisch wurde da leider völlig übersehen, dass sich meine Gesamtenzymlage einfach weiter verschlechtert hatte. Ich hätte in dem Moment schlichtweg mehr Enzyme gebraucht – was ich heute natürlich auch mache. Aber gut, hinterher ist man immer schlauer!

Um das Ganze abzurunden, hier noch ein Einblick, wie ich das Thema Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel (NEM) aktuell handhabe ;-):

Meine aktuelle Supplementierung (alles oral):

[*] Vitamin A: Als Retinol-Variante
[*] Vitamin D3 & K1: Täglich 10.000 IE (bei Bedarf manchmal bis zu 20.000 IE, aber nicht mehr)
[*] Vitamin B-Komplex: Niacin, Pantothensäure, Pyridoxin, Thiamin, Riboflavin, Folsäure, Biotin, Methylcobalamin.
[*] Spurenelemente: Jod, Komplex aus Natriumselenit und Selenmethionin, Zinkbisglycinat von Albion + L-Histidin

Ernährung & Essverhalten:

Intervallfasten: Hilft mir nach wie vor sehr gut, um das System zu entlasten.
Festes Timing statt Dauer-Snacking: Häufiges Essen geht bei mir gar nicht. Ich brauche zwingend klare Essenspausen von etwa 2 bis 3 Stunden zwischen den Mahlzeiten – das tut meiner Verdauung am besten.
Essen und Trinken strikt trennen: Am Vormittag trinke ich sehr viel. Sobald ich mit dem Essen starte, halte ich mich mit dem Trinken extrem zurück, um die Verdauungssäfte nicht noch mehr zu verdünnen. Vor und nach dem Essen achte ich akribisch darauf mind. eine halbe Stunde gar nichts zu trinken.



Ganz wichtig – meine Enzyme, Enzyne, Enzyme ...............
Kreon (Pankreatin): Ich nutze aktuell die 25.000er und die 10.000er Kapseln. Die 25.000er nehme ich nach Bedarf für die etwas größeren "Hauptmahlzeiten". Die 10.000er setze ich gezielt für kleinere flüssige Mahlzeiten oder mal einen Joghurt ein.

Die Kombination mit Nortase: Ich habe eine Zeit lang Kreon mit Nortase kombiniert – das hat bei mir wirklich hervorragende Ergebnisse gebracht! Auf Dauer ist diese Kombination aus eigener Tasche aber schlichtweg zu teuer.
Andere Alternativen: Pankreatan und Pangrol habe ich ebenfalls getestet. Die haben sich bei mir allerdings wegen der Beschaffenheit und des Auflösungsverhaltens der Pellets als recht schlecht erwiesen und haben nicht richtig funktioniert.
Zusätzliche Enzyme: Aus diesem Grund nutze ich heute ein anderes Zusatzenzym, welches folgende Inhaltsstoffe hat: Betain Hydrochlorid, Sophora japonica Knospen-Extrakt + Enzymmischung mit Vollspektrum Protease (Protease, Cellulase blend, Beta Glucanase, Glucoamylase, Diastase, Lactase, Lipase Blend, Bromelain, Papain, Pectinase, Xylanase, Alpha Galactosidose, Dipeptidylpeptidase, Phytase, Hemicellulase), Enzianwurzel Extrakt, Trennmittel: Stearinsäure.


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Studien:
Bailey et al. (1984) –
Antidiabetic effect of Coprinus comatus (Planta Medica, 50(6), 525–526).
Kernergebnis: Hier wurde erstmals nachgewiesen, dass Coprinus-Extrakte eine direkte blutzuckersenkende Wirkung haben und die Glukosetoleranz signifikant verbessern.
Ding et al. (2010) –
Titel: Hypoglycemic effect of Comatus (Coprinus comatus) mycelium on alloxan-induced diabetic mice (Food Chemistry, 121(2), 373–378).
Kernergebnis: Diese Studie zeigte, dass Coprinus nicht nur den Blutzucker senkt, sondern die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse vor Zerstörung schützt und deren Regeneration fördert.
Han et al. (2006) – Langzeitwirkung auf HbA1c:
Titel: Anti-diabetic effects of Coprinus comatus polysaccharide...
Kernergebnis: Zeigte, dass die im Pilz enthaltenen Polysaccharide über mehrere Wochen eingenommen zu einer messbaren Reduktion des Langzeitzuckerwertes (HbA1c) und der Nüchtern-Glukose führen.

Kubo et al. (1994) & Horio et al. (2001):
Titel: Anti-diabetic activity present in the fruit body of Grifola frondosa (Maitake) (Biol. Pharm. Bull. / Journal of Pharmacy and Pharmacology).
Kernergebnis: Nachweis, dass Maitake-Extrakt den Blutzuckerspiegel senkt, indem er die Insulinresistenz an den Zellen vermindert. Die Bauchspeicheldrüse muss dadurch weniger Exzess-Insulin produzieren, was das Organ schont.
Lei et al. (2007) / Xiao et al. (2015):
Titel: Hypoglycemic effect of Maitake water extract...
Kernergebnis: Bestätigte die blutzuckersenkende Wirkung von Maitake-Polysacchariden und zeigte zusätzlich eine Verbesserung der Fettwerte im Blut (Triglyceride), was wiederum die Bauchspeicheldrüse entlastet.

Studie von Yang et al. (2013): "Hypocholesterolemic effects of Shiitake mushroom (Lentinula edodes)" (veröffentlicht in Journal of Functional Foods), wo die fett- und cholesterinsenkenden Mechanismen detailliert nachgewiesen wurden.