Schwefelsibo

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Heike62
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Schwefelsibo

Beitrag von Heike62 »

Hallo Dominik,

danke für deine Infos. Ich hab mal einen sep. Thread aufgemacht, sonst fahren wir Bobo dazwischen.

Es ist interessant, was du schreibst.
Dein " im Tee" Gefühl ist brainfog. Ich hab davon gelesen. Ich habe bei Anstrengungen manchmal so einen Schleier vor dem Augen, sonst nicht und bin auch viel müde. Möglich dass das damit zusammen hängt.
Das wird mir gerade bewußt.
Hast du mal mit Rifaxmin oder pflanzlichen Mitteln versucht, die Bakterien wegzubekommen. Dann gibt es ja auch noch Bismut. Aber ich trau mich nicht ran und hier im Raum Dresden gibt es auch keinen HP oder Arzt, der sich damit auskennt. Ich will keine Selbstexperimente machen. Irgendwo in den aBL gibt es eine Studie für den Schwefel Sibo Test. Ich wollte eigentlich mitmachen, aber dann hätte ich die lange Anfahrt selbst zahlen müssen. Das wären über 6 Stunden. Also versuche ich durch Ernährung und spezielle Bakterienstämme die Bakterien im Zaum zu halten.
Ich probiere es jetzt mal mit deinen Empfehlungen die Eiweißverdauung zu steuern.
VGHeike
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-dmnk-
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Re: Schwefelsibo

Beitrag von -dmnk- »

Hallo Heike,

ich dachte schon ich hätte heute so ein brain fog als ich nach dem Thread gesucht habe😉

Also ich habe mich bisher nicht auf Sibo testen lassen, weil mir ziemlich bewusst ist, dass eine EPI und reduzierte Gallenausschüttung eine Herausforderung für das Mikrobiom bleiben.

Antibiotika meide ich so gut es geht und hoffe dass meine Magensäure alles platt macht. Trinke morgens bis zu vier Tassen Kaffee, um zu bereinigen und die basische Wirkung zu nutzen.

Die Idee mit Studie finde ich gut, aber sei dir bewusst, dass du letztendlich dort Testobjekt bist und nicht Patient mit einem bestimmten Behandlungsbedarf.

Für einen HP brauchst du halt auch genügend finanzielles Backup und es ist halt auch nicht sichergestellt, dass eine Sibo oder Simo bei gestörten Verdauungssäften nicht wiederkehrt.

Es bleibt kompliziert 🤔 und ich versuche durch Tagespendel bei Ernährung und Enzymen zu bleiben.⚖️
Beste Grüße Dominik

— seit 2013 EPI getestet und erprobt ;)
Heike62
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Re: Schwefelsibo

Beitrag von Heike62 »

Hallo Dominik, ich wollte noch ein bisschen mit dir quatschen, aber Bobo nicht durcheinander bringen, deshalb hab ich den thread aufgemacht.
Wollte dich per EMail anschreiben, aber scheinbar hast du keine hinterlegt.


Ich sehe das alles so wie du, deshalb hab ich mich auch noch nicht entschieden die Sibo behandeln zu lassen.
Einen Schwefelsibo Test gibt es in Deutschland sowieso noch nicht. Also wäre das ein Probieren. Und die Frage ist, ob es wieder kommt, weil wir nicht richtig verdauen.

4 Tassen Kaffee am Morgen ist ja reichlich, was sagt deine Gastritis dazu? Ich lasse Kaffee erstmal weg, wegen der Gastritis. Für das basische Mileu trinke ich heilwasser .
Was hast du eigentlich für eine Diagnose, eine EPI ohne Ursache? Weil du schreibst ja " deine Pankreas lacht dich beim MRT an" , da hab ich geschlussfolgert, du hast keine chronische Pankreatitis?

Ja, es ist alles sehr komplex und ich denke vieles auch noch nicht richtig erforscht.
VG Heike
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-dmnk-
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Re: Schwefelsibo

Beitrag von -dmnk- »

Hallo Heike,

das mit dem neuen Thread finde ich auch eine sinnvolle Selbstmoderation.

Also bei meiner mittlerweile schweren EPI haben wohl Bakterien, Viren, Pankreatiden und schlicht Ermüdung zusammen gewirkt. Die fehlende Gallenblase machte ihr übriges.

Trinken ist bei mir auch heikel: vormittags trinke ich, ab mittags esse ich und trinke eher in großen Abständen zu den Mahlzeiten.
Kaffee nur in Maßen hat ein Bisschen Protein, provoziert Gallenausschüttung und da ich immer schlapp und schlecht schlafe bin macht es zumindest etwas wach. --
Als das alles noch als psychosomatisch gesehen wurde, habe ich Heilerde in rauhen Mengen getrunken und die Verstopfung bekam ich nur zwei schwarzen Kannen Kaffee weg. Da hab ich zum ersten Mal die Gastritis gespürt.

Heilwasser, was ist das? Mit Mineralwasser muss ich auch sehr achtsam sein.

Ich denke mir, dass vieles schon sehr klar ist, aber gerade eine EPI alleine ist für Ärzte uninteressant und das Ganze Thema Darmwelt sehr arbeitsintensiv in der Patientenbetreuung. Da haben die einfach keine Zeit für die Komplexität und die individuellen Abläufe noch dazu.

NB: Habe hier PN und E-Mail bewusst ausgestellt,-)
Beste Grüße Dominik

— seit 2013 EPI getestet und erprobt ;)
Heike62
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Re: Schwefelsibo

Beitrag von Heike62 »

Hallo Dominik,

ja man wird schnell in die psychosomatische Ecke gestellt. Ich hatte auch einen Überweisungsschein.
Bin nie hin gegangen.

Ich trinke Geroldsteiner Heilwasser. Da ist hydrogencarbonat drin, das basische, was dein Kaffee macht.
Stimmt, eine " nur EPI" wird seitens der Ärzte nicht weiter verfolgt. Ob man sie überhaupt hat, diskutiert mein Gastroenterologe. Mittlerweile kann ich es einordnen, noch vor 1/2 Jahr war ich völlig verwirrt. Trotzdem überrascht mich die Dreistigkeit mit der er das diskutiert, ohne eine Alternative auszusprechen.
VG Heike
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-dmnk-
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Re: Schwefelsibo

Beitrag von -dmnk- »

Hallo Heike,

wir haben glaube ich das Thema Schwefelsibo verlassen.-D Es gibt einen ziemlich guten Kanal auf youtube von einer Ärztin, die wenn ich es richtig erinnere auch betroffen ist: Dr. DiNezza - Gut Microbiome Queen, nur in Englisch.

Wenn Ärzte selber erkranken, dann kriegt die Behandlung ihrer Patienten eine ganz andere Dimension. Meine ehemalige Hausärztin war auch chronisch erkrankt und jedesmal, wenn ich in den Raum reinkam konnte sie gut ahnen, was mit mir los ist. Sie traf auch Aussagen und stellte persönliche Fragen wie ich es in allen Rehas/Psychotherapien nie erlebt habe. Sehr auf den Punkt gebracht und trotzdem sehr herzlich-fürsorglich. Leider hatte sie auf der organischen Seite aber nicht bei mir genau geschaut oder hinterfragt. Das musste dann der Assistenzarzt erledigen, der zunächst auch wieder in die Psychorichtung fragte und er aber anscheinend bei meinen Schilderungen skpetisch wurde und nach fünf Jahren komisch rumkacken,-) und eigentlich maßlos erschöpft ;-( sein, dann die Elastase gemessen hatte...
Ärzte sollten halt einfach gründlich sein und genau hinschauen auf die Krankheitsgeschichte.

Bin jetzt seit 2024 in einer sehr großen Praxisgemeinschaft mit vielen Neuärzten, die denke ich mir immer auch neues Input in die Behandlung bringen können.
Letzten Monat hatte ich wegen mehrere Mediumstellungen massive Verdauungsprobleme und später sogar ein übertriebenen Hunger, den ich mir mit meinem schwachen Verdauungsapparat nicht leisten kann, da dies zu Nahrungsstagnation und Verstopfung führte. So war der Enzymbedarf höher und diese Praxis hat mir mehr Enzyme verschrieben ohne Murren...Yeah!

Gestern habe ich mir einen Joghurt mehr gegönnt und ich hatte Bauchschmerzen. Proteine werden bei mir entweder zu Matsch oder zu hartkantigen Scherben im Bauch. Wie heute Morgen: AUTSCH! Da hatte ich wohl mal wieder die Tagesmahlzeiten nicht richtig weich? zusammengestellt.

Hast du oder jemand anders auch solche Probleme?
Beste Grüße Dominik

— seit 2013 EPI getestet und erprobt ;)
Heike62
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Re: Schwefelsibo

Beitrag von Heike62 »

Hallo Dominik,

ja es wäre schön wenn noch jemand zur Schwefel Sibo seinen Erfahrungen schreibt.


Meine Erfahrungen:

Beginn 2023 nach einem Joghurt hatte ich Bauchschmerzen und Schwefelpupse. ( Hatte ich in jungen Jahren übrigens auch, aber ohne Bauchschmerzen.)
Ich war mehrmals beim Arzt , hab diverse Mittelchen ( Entschäumer) bekommen und hab dann angefangen im Internet zu recherchieren. Bin auf die BSD gekommen und hab den neuen Hausarzt gebeten, die Elastase zu messen. Drei Werte im Schnitt bei ca. 90.
Keinen Durchfall, aber heller und zerrissen.
Hab dann per Telefon die Diagnose bekommen und ein Rezept für Pankrol. Hat nicht geholfen. Der Gastroenterologe hat die ganze Diagnose in Frage gestellt.
Vom Hausarzt hab ich MRt/ MRCP, Ultraschall , Magen und Darmspiegelung bekommen. Eine Endosonografie hatte ich dann auch.
Soweit alles oki bis auf eine Anomalität der Pankreasgänge, ein halbes Pankre Divisum.

Dann bin ich angefangen mich zu informieren und nach Alternativen zu suchen. ( Pankreas Forum, Heilpraktiker, YouTube Videos, Internetrecherche und schließlich die KI.) HP war oki, aber der hat die Pankreasinsuffizienz und die Sibo nicht beachtet. Dafür gibt es in Berlin und den aBL Spezis. Hier in Dresden und Raum DD niemanden.

Nach 3 Jahren Suche folgendes Fazit.

Ernährung: sehr leicht verdauliche Eiweiße, kontrollierte Schwefelzufuhr, mache ich das nicht kommen wieder die Schwefelpupse 1 Stunde nach dem Essen und lasse ich es weiter schleifen, werden die Pupse " heiß" und ich hab ständig Stuhldrang. Kein Durchfall und auch die Verdauungsbauchschmerzen fangen an

Behandlung:
Zufuhr von probiotischer Hefe, und 2 spezielle Lactobacillus Stämme , massenhaft Stämme an Probiotika Verträge ich nicht, die Pupserei geht dann wieder los.
kreon, Nortase und Digest Zym in Kombi. Digestzym hat laut meiner Recherche erhöhte Proteasen.

Aktuelle Symtome bei der aktuellen Behandlung und Ernährung:
Stuhlgang normal, kein Durchfall, keine Verstopfung.
Aber immer wieder ein kurzzeitiges zwicken auf der linken Bauchseite vom Bauchnabel bis zur Brust.
Es ist so ein Sekundenschmerz und geht auch immer wieder weg. Hab noch nicht rausbekommen, woher das kommt.

Meine offenen Fragen:
Die Elastase bleibt gering, mehrmals gemessen. Was hat das alles mit der BSD zu tun? Die scheint oki zu sein und der Stuhlgang ist auch fest.

Woher kommt das zwicken.?

Wie kann man die Schwefel Sibo dauerhaft behandeln ?


Danke für die YouTube Empfehlung, Dominik. Steht schon auf meine To-Do Liste zum angucken
Vg Heike
Ulli
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Re: Schwefelsibo

Beitrag von Ulli »

Heike62 hat geschrieben: 25. August 2026, 06:08 Hast du oder jemand anders auch solche Probleme?
Hallo Dominik,

am letzten Donnerstag wurden bei mir wieder 2 Stents eingesetzt, 1 im Pankreasausgang , 1 Gallenausgang. Die Diagnosen waren/sind Verschluss Gallenausgang und Pankreasausgang, Dünndarmmeteorismus und Koprostase. Ich werde dazu in meinen ersten Threads zur Stenose noch berichten.

Medikamente jetzt verordnet , Enzymerhöhung dazu 40 mg Pantoprazol (weil man meint, dass die Enzyme dann besser wirken.) Nach meiner bestehenden Osteoporose und Calziumspiegel hat keiner gefragt. Wegen der Koprostase noch Macrogol und Lactulose, ist extremst süß (Laktose, Fruktose, Glukose). Ich weiß nicht, ob das meinem Darm gut tut ? Außerdem ist mein nüchtern Blutzucker am Beginn des Prädiabetes. Lasse jetzt Macrogol und Lactulose erst mal weg.

Bin jetzt noch dabei meine gewohnte Ernährung langsam wieder aufzubauen. Z.B. vorgestern nachmittag Haferflocken mit Milch, etwas Eiweißpulver, Obst und ein paar Nüsse gut vertragen. Gestern das gleiche wieder und autsch nicht gut vertragen. Vielleicht lags daran, dass das Mittagessen (Nudeln mit Tomatensoße und etwas Käsewürfeln) noch nicht ganz verdaut war.
Die Ratschläge 6 - 9 kleine Malzeiten zu essen finde ich für mich sehr fraglich. Mein Körper sagt da was anderes. Träge Verarbeitung im Magen-und Darmtrakt, verringerter Appetit, Blähungen, Schmerzen. 3-4 Malzeiten komme ich besser mit klar. Das Problem ist aber, dass ich damit auch nur auf meinen Grundumsatz Kalorien, oder knapp darüber, komme.

Wenn jetzt diese Stents nicht wirklich mal Erfolg zeigen, werde ich vielleicht doch mal die parenterale Ernährung angehen. Also dann zusätzlich zur oralen Ernährung. Wie sieht es bei dir mit dem Gewicht aus ? Hast du parenterale Ernährung auch schon mal in Betracht gezogen ?
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-dmnk-
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Re: Schwefelsibo

Beitrag von -dmnk- »

Hallo Ulli,

ja, die Ärzte verlieren echt oft die Draufsicht über alles.

Ich selber kann auch bestätigen, dass konzentriertes Essen auf 2-4 Mahlzeiten für mich besser ist als irgendein permanentes Beifüttern. Halte mich immer noch an das Intervallfasten, was mir beim ersten Mal so richtig eine Änderung brachte und beibehalten wird.

Und das Essen ist wirklich eine Herausforderung und ein Wahnsinn an Versuch und Irrtum.

- Gebrannte Nüsse, Mandeln... gehen nur mit einem "Transporter" also eine sogenannte Hauptmahlzeit max. 200 g vorab
- rohe Nüsse, Tomate in sowie Käse in allen Variationen gehen gar nicht, Nudeln auch leider nicht möglich

Ich schwanke dieses Jahr zwischen 68 kg und 75 kg bei 184 cm.
Also Proteine und irgendwie eine Regelmäßigkeit der Mahlzeiten helfen mir beim Gewichtsaufbau ohne garantiert zu sein.

Apropos Stechen am Bauchnabel. Das hatte ich anfangs auch und führe das auf den Zuckerkonsum zurück, weil anfangs leider noch keinen blassen Schimmer von irgendwas hatte und ich mir sicherlich dort die falschen Bakterien gezüchtet habe.
Beste Grüße Dominik

— seit 2013 EPI getestet und erprobt ;)
Ulli
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Re: Schwefelsibo

Beitrag von Ulli »

Hallo Dominik,

dann bist du ja mit dem Gewicht im grünen Bereich.

Ja, Nüsse gehen bei mir auch nur mit "Transporter", meistens Frühstück mit Müsli. Oder auch mal Cashewkerne an den Reis.
So mal zwischendurch geht bei mir auch nicht.
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