Wir suchen Rat
Verfasst: 2. Oktober 2026, 11:11
Hallo in die Runde.
Ich schreibe nicht als Betroffener, sondern im Namen meiner Ehefrau, die dieses Jahr eine echte Odyssee durchgemacht hat.
Los ging es mit einem MRT im April aufgrund von Blut im Urin. Die Nieren wurden untersucht mit dem Ergebnis, alles in Ordnung, jedoch wurde zufällig eine Läsion im Bereich der BSD erkannt. Es wurde ein weiteres MRT der BSD erbeten.
Das MRT mit Kontrastmittel dann im Mai, mit dem Ergebnis "Weichteildichte abgrenzbare Raumforderung im Pankreaskopf 3 x 2,5 cm mit Einengung des D. pancreaticus im Kopfbereich, aktuell die Organkonturen überschreitend, homogen kräftige KM-Aufnahme mit Signalanhebung und -absenkung in der ADC. Blutgefäße sind nicht tumorinfiltriert - kein Encasement, Malignomsuspekt"
Natürlich war dieses Ergebnis ein Schock für Sie und natürlich die ganze Familie, auch für mich. Die Hausärztin hat sofort einen Termin in der Uniklinik Halle organisiert. 1 Woche später hatten wir einen Termin. Unser Fall war bereits im Tumorbord besprochen worden. Aussage: keine Zeit verlieren, hier handelt es sich um ein Pankreaskarzinom, was noch abgegrenzt ist und damit operabel ist. 1 Woche später schon Termin für Whipple OP. Tumormarker wurden noch bestimmt, Voruntersuchungen gemacht, etc.
Den Montag, die Woche darauf, lag meine Frau auf dem OP Tisch. Von den Ärzten wurde noch die Aussage an mich getroffen, die OP dauert bis zu 10 h, rechnen Sie nicht mit einem Anruf vor 17 Uhr. Die OP ging 07 Uhr los. Ca. 11 Uhr bekomme ich einen Anruf von der Oberärztin. Sie haben intraoperativ keine bösartigen Zellen feststellen können. Die Bauspeicheldrüse wurde so belassen. Whipple OP abgebrochen. Die histologische Untersuchung war auch ohne Befund.
Bei dem Abschlussgespräch wurde meinerseits mehrmals die Frage gestellt was es denn ist, diese ominöse Raumforderung. Die Antwort keine Entzündung/ kein Tumor (weder bösartig noch gutartig). Der Professor meinte, kann sein, dass der BSD - Kopf natürlich so eine Veränderung hat.
Jetzt 3 Monate später Nachkontrolle MRT. Raumforderung weiterhin vorhanden. Zweitmeinung wurde eingeholt. Auch keine konkreten Aussagen.
Die Situation ist für uns mehr als unbefriedigend. Vor allem die Aussagen der Ärzte. Die Angst spielt jetzt immer mit.
Ist jemand hier der ähnliche Erfahrungen gemacht hat??
Gruß Sebastian
Ich schreibe nicht als Betroffener, sondern im Namen meiner Ehefrau, die dieses Jahr eine echte Odyssee durchgemacht hat.
Los ging es mit einem MRT im April aufgrund von Blut im Urin. Die Nieren wurden untersucht mit dem Ergebnis, alles in Ordnung, jedoch wurde zufällig eine Läsion im Bereich der BSD erkannt. Es wurde ein weiteres MRT der BSD erbeten.
Das MRT mit Kontrastmittel dann im Mai, mit dem Ergebnis "Weichteildichte abgrenzbare Raumforderung im Pankreaskopf 3 x 2,5 cm mit Einengung des D. pancreaticus im Kopfbereich, aktuell die Organkonturen überschreitend, homogen kräftige KM-Aufnahme mit Signalanhebung und -absenkung in der ADC. Blutgefäße sind nicht tumorinfiltriert - kein Encasement, Malignomsuspekt"
Natürlich war dieses Ergebnis ein Schock für Sie und natürlich die ganze Familie, auch für mich. Die Hausärztin hat sofort einen Termin in der Uniklinik Halle organisiert. 1 Woche später hatten wir einen Termin. Unser Fall war bereits im Tumorbord besprochen worden. Aussage: keine Zeit verlieren, hier handelt es sich um ein Pankreaskarzinom, was noch abgegrenzt ist und damit operabel ist. 1 Woche später schon Termin für Whipple OP. Tumormarker wurden noch bestimmt, Voruntersuchungen gemacht, etc.
Den Montag, die Woche darauf, lag meine Frau auf dem OP Tisch. Von den Ärzten wurde noch die Aussage an mich getroffen, die OP dauert bis zu 10 h, rechnen Sie nicht mit einem Anruf vor 17 Uhr. Die OP ging 07 Uhr los. Ca. 11 Uhr bekomme ich einen Anruf von der Oberärztin. Sie haben intraoperativ keine bösartigen Zellen feststellen können. Die Bauspeicheldrüse wurde so belassen. Whipple OP abgebrochen. Die histologische Untersuchung war auch ohne Befund.
Bei dem Abschlussgespräch wurde meinerseits mehrmals die Frage gestellt was es denn ist, diese ominöse Raumforderung. Die Antwort keine Entzündung/ kein Tumor (weder bösartig noch gutartig). Der Professor meinte, kann sein, dass der BSD - Kopf natürlich so eine Veränderung hat.
Jetzt 3 Monate später Nachkontrolle MRT. Raumforderung weiterhin vorhanden. Zweitmeinung wurde eingeholt. Auch keine konkreten Aussagen.
Die Situation ist für uns mehr als unbefriedigend. Vor allem die Aussagen der Ärzte. Die Angst spielt jetzt immer mit.
Ist jemand hier der ähnliche Erfahrungen gemacht hat??
Gruß Sebastian