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wie "schaffen" Nicht-Operierbare ihre Proteinpulvermenge?
Verfasst: 6. Oktober 2026, 23:30
von FrancoisComparot
Ich suche nach Vorschlägen, ob und wie man 80 .. 100 g Protein (die ärztliche Empfehlung ist sogar noch deutlich höher) aus Erbsenproteinpulver am Tag schaffen kann. Die Akzeptanz ist bei unserem betroffenen Patienten fast null. Wenn man "normal" mit der Familie immer noch isst, hat man eine Chance mit 2 zusätzlichen Zwischenmahlzeiten (ein 11h-Süppchen / ein 16h-Eis* mit der heissgeliebten 36-Monaten-alten Enkelin)? Hat jemand dabei Erfolge verzeichnet?
*Eis: von der Instanteismaschine: Ananas-/Pfirsisch-/usw.-Büchse ein paar Stunden in die Tiefkühltruhe, mit dem Einhalt diese Maschine befüllen, überzeugendes Eis kommt sofort raus und kann in 4..6 Portionen nicht nur für Kranke (Kinder freuen sich riesig) verteilt werden...
Verfasst: 10. Oktober 2026, 23:22
von sophiebraun43
Das Erbsenprotein mische ich in einen kleinen Shake zur Zwischenmahlzeit. Pur schaffe ich die Menge nicht, mit Ananas aus der Dose geht es bei mir besser.
Re: wie "schaffen" Nicht-Operierbare ihre Proteinpulvermenge?
Verfasst: 19. Oktober 2026, 21:32
von FrancoisComparot
vielen Dank Frau Braun für diese Antwort! Die Proteinmenge, die die Ärzte bei uns vorgeschrieben haben, ist die übliche, 2 g/kg Körpergewicht, damit rund 120 g am Tag bei 60 kg. Schafft man das? Ich trank zufällig kürzlich ein Produkt der Molkerei Ehrmann in welchem 30 g Protein pro 400 ml Fläschen stecken. Dieses Protein war, vermute ich aus Hafer, und damit eher ungünstig (wegen den Ballaststoffen). Aber noch dazu, das wäre 3x400 ml = 1,2 l am Tag und zwar jeden Tag. Machbar? Auswirkung auf die Verdauung...
Re: wie "schaffen" Nicht-Operierbare ihre Proteinpulvermenge?
Verfasst: 20. Oktober 2026, 09:02
von -dmnk-
Hallo,
habe mal meine Proteinmenge berechnet. Das sind im höchsten Fall 50 gr, aber eher bei 30 gr.
Eine höhere Menge erzeugt bei mir Symptome auch mit Enzymen. Hierbei nehme ich noch ein proteolytisch besser ausgerüsteten Enzymkomplex.
Pflanzliche Proteine meide ich. Ausnahmen sind bestimmte Milchreisprodukte und selten Nuss-Riegel.
Für mich sicher sind Joghurt, Milch, Kefir und Butter, die ich täglich esse.
Re: wie "schaffen" Nicht-Operierbare ihre Proteinpulvermenge?
Verfasst: 21. Oktober 2026, 10:53
von tbrandl78
Servus, mich würd mal interessieren, ob einer von euch die 100 g und mehr wirklich über Wochen durchgehalten hat, oder bleibt das meistens bei 40, 50 g hängen? Und wenn ja, was hat bei euch am besten geklappt, eher viele kleine Portionen über den Tag verteilt oder halt 2 größere Shakes? Bei uns in der Familie hat einer mit Trinknahrung angefangen und nach ein paar Tagen wars ihm schon zuwider, ne.
Gruß Thomas
Re: wie "schaffen" Nicht-Operierbare ihre Proteinpulvermenge?
Verfasst: 21. Oktober 2026, 18:35
von Jana
Ich habe auch die Empfehlung 100gr Eiweiß zu mir zu nehmen. Ich nutze kein Proteinpulver, das hatte ich nur in der Reha, aber daheim ist es für mich einfacher, die Proteinmenge zu decken. Nicht jeden Tag erreiche ich exakt 100gr Eiweiß, aber in die Nähe komme ich schon.
Meine Lieblings-Produkte (viel Eiweiß, wenig Fett), die ich sehr häufig in den Speiseplan einbaue:
‐ High Protein Pudding 20gr EW, 5gr Fett pro Becher
- 150gr Magerquark 18gr EW, 0,5gr Fett
- 100gr Hirtenkäse (Feta aus Kuhmilch) fettreduziert 21gr EW, 9gr Fett
- 100gr Frischkäse Viertelfettstufe, 10gr EW, 4gr Fett
- Halbe Mozzarella Kugel light 12gr EW, 5gr Fett
Dazu dann häufig mageren Fisch, mageres Fleisch, Eier, für Vegetarier Soja oder Tofu, für Nicht-Vegetarier mageres Fleisch und Wurst
Ich schaue, dass in jeder Mahlzeit ausreichend Eiweiß drin ist.
Bspw. für warme Mahlzeit:
- Gemüsepfanne mit Reis/Nudeln und Hirtenkäse/Mozzarella und ggf. noch Frischkäse
- Nudeln mit Bolognese/Veggi Bolognese mit Parmesan
- mageren Fisch wie Seelachs mit Reis und Tomaten-Frischkäse (Gemüse)-Soße und Kräuter
- Brokkoli-Nudeln mit Frischkäse (statt fettiger Sahne) und geriebenen Käse oder Fetakäse
- Spinat, Kartoffeln und Rührei