Erfahrungen nach Whipple OP

an der Bauchspeicheldrüse erkrankten Menschen. Was bedeutet eine Pankreas- / Bauchspeicheldrüsenerkrankung für das Umfeld der Patienten?
Hier können sich Angehörige und Freunde von Pankreas- / Bauchspeicheldrüsenpatienten austauschen
und haben die Möglichkeit über andere Angehörige / Freunde Rat und Hilfe zu finden.
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oOSanneOo
Beiträge: 1
Registriert: 9. Oktober 2026, 16:32

Erfahrungen nach Whipple OP

Beitrag von oOSanneOo »

Hallo in die Runde, bei meiner Mutter (74 Jahre) wurde vor ein paar Wochen ein Tumor am Gallengang festgestellt. Deswegen musste am 11.09.26 eine Whippel Op durchgeführt werden in der die Galle, Ein Teil der Bauchspeicheldrüse, Magen. Darm und Leber entfernt wurde.

Meine Mutter hatte starke Schmerzen und ist erst nach einer Woche von der Intensivstation auf die Normale verlegt worden. Kurz danach hatte sie Probleme mit ihrem Magen. Sie hat in der Nacht viel dunklen Schleim (vermutlich altes Blut) erbrochen. Zum Glück musste nicht nochmal operiert werden.
Nach insgesamt 16 Tagen wurde sie nach Hause entlassen.

Sie versucht aktiv zu bleiben, kommt aber schnell an ihre körperlichen Grenzen. Deswegen läuft sie momentan am Rollator. Sie hat auch viel mit starker Übelkeit zu kämpfen.
Sie sollte sich eigentlich einen Port setzen lassen. Hat diesen Eingriff aber erstmal abgesagt. Unter anderem weil in ihrem jetzigen Zustand keine chemo möglich wäre.
Sie wollte eigentlich generell keine Chemotherapie machen lassen.

Hat jemand hier Erfahrungen die meiner Mutter und mir Mut machen können? Die Heilung geht gefühlt soooo langsam voran. Meine Mutter war vor der OP so aktiv. Es tut mir weh sie so leiden zu sehen.

Viele Grüße von Susanne
Einer besorgten Tochter
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