Hallo,
ich suche Unterstützung in Sachen Behindertenausweis.
Den Ausweis habe ich selbst beantragt, ärztliche Berichte sind dann vom Verorgungsamt eingeholt worden. Ich hatte eine Whipple-OP einschließlich Magen-Teilresektion, nach Histologie stellte sich ein gutartiger Tumor an der Bauchspeicheldrüse heraus. Dafür wird jetzt ein Grad der Behinderung von 30% anerkannt.
Ich hatte außerdem Operationen an der Ohrspeicheldrüse (da war ein Karzinom), damit verbunden Hauttransplantationen und eine Rekonstruktion des Facialis-Nervs. Geblieben ist eine Gesichtsnervenlähmung. Insgesamt wurde mir ein Schwerbehindertenausweis mit einem GdB von 80% ausgestellt.
Dagegen habe ich widersprochen, weil ich unter anderem in diesem Forum gelesen hatte, dass schon alleine nach einer Whipple OP 100% anerkannt werden können, zumindest für die ersten 5 Jahre.. Außerdem sei es möglich, das Merkzeichen G zu bekommen, wenn man starken Gewichtsverlust erlitten hat. Ich war herunter auf 56 kg bei 189 cm Größe, es fehlte jegliche Kraft. Jetzt hänge ich irgendwo bei 64 kg und bekomme nichts mehr auf die Rippen, weil die Verdauung eben nicht mehr wie früher funktioniert. Mein Widerspruch wurde jetzt in beiden Punkten negativ beschieden.
Was tut man in diesem Fall? Lohnt sich Beratung oder anwaltliche Hilfe? Hat jemand Beispiel oder Entscheidungen, die meine Position stützen könnten? Oder sehe ich es falsch und bin eigentlich gut bedient?
Vielen Dank für Eure Meinungen
Schwerbehindertenausweis
- yasmin75
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Re: Schwerbehindertenausweis
hallo coralle,
diese 100% gibt es was man mir gesagt hat,nur bei Karzinom/bösartigen Tumoren,ich hatte beim Versorgungsamt sämtliche Berichte(Bandscheibenvorfall am Nacken,Panikstörungen,verkrümmte Wirbelsäule,meine Whippel Op,mein unter Gewicht,einfach alles was sich in all den Jahren angesammelt hatte,erwähnt und trotzdem keine 100% bekommen bzw. ich mach auch noch mit dem Zeug rum,ist halt die Bürokratie und die ist egal in welchem Land sehr sehr mühsam und schwer zu verstehen,manchmal verstehen es sogar die Sachbearbeiter nicht.
Ist schon ein Kampf und Nerv tötend.
LG
Yasmin
diese 100% gibt es was man mir gesagt hat,nur bei Karzinom/bösartigen Tumoren,ich hatte beim Versorgungsamt sämtliche Berichte(Bandscheibenvorfall am Nacken,Panikstörungen,verkrümmte Wirbelsäule,meine Whippel Op,mein unter Gewicht,einfach alles was sich in all den Jahren angesammelt hatte,erwähnt und trotzdem keine 100% bekommen bzw. ich mach auch noch mit dem Zeug rum,ist halt die Bürokratie und die ist egal in welchem Land sehr sehr mühsam und schwer zu verstehen,manchmal verstehen es sogar die Sachbearbeiter nicht.
Ist schon ein Kampf und Nerv tötend.
LG
Yasmin
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uwe
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Re: Schwerbehindertenausweis
Hallo Coralle,
wegen der Schwerbehinderung hatten wir hier schon mal diskutiert.
Entscheidend für den Grad der Behinderung ist nicht die eigendliche Erkrankung sondern die Einschränkungen die du deswegen hast. Dabei ist dein Alter noch relevant.
Ich kann mich noch daran erinnern das Frau Zimpel vor kurzer Zeit auf eine ähnliche Anfrage recht genau
beschrieben worum es geht.
Es ist nicht entscheidend ob du gewhippelt bist, sondern ob du deswegen Einschränkungen hast
Die mußt du dann alle aufzählen....
Alles klar?
Viele Grüße
uwe
wegen der Schwerbehinderung hatten wir hier schon mal diskutiert.
Entscheidend für den Grad der Behinderung ist nicht die eigendliche Erkrankung sondern die Einschränkungen die du deswegen hast. Dabei ist dein Alter noch relevant.
Ich kann mich noch daran erinnern das Frau Zimpel vor kurzer Zeit auf eine ähnliche Anfrage recht genau
beschrieben worum es geht.
Es ist nicht entscheidend ob du gewhippelt bist, sondern ob du deswegen Einschränkungen hast
Die mußt du dann alle aufzählen....
Alles klar?
Viele Grüße
uwe