ich möchte mich mal kurz vorstellen und dann gleich zu meiner Frage kommen:
Im April 2006 Einlieferung ins KH mit schwerer Ketoazidose und 5 Tagen Koma, danach Diagnose von DM. Im Verlauf Einstellung mit ICT. Nach einigen Monaten Auftreten starker, postprandialer Rückenschmerzen, Diagnose einer Pankreaspseudozyste, die 2007 erfolgreich punktiert wurde. Klinischer Befund: Chronische Pankreatitis auf Grund einer dominaten Genmutation auf dem SPINK I. Enzymsubstitution mit Kreon ( 4 × 40.000 zu jeder Mahlzeit). Bis heute (nahezu) fast ohne Beschwerden - höchstens leichtes Unwohlsein nach schweren Mahlzeiten.
Gestern war ich zur quartalsmäßigen Untersuchung / Besprechung bei meiner behandelnden Diabetologin. Dort wurde angerissen, dass auf Grund des erhöhten Karzinomrisikos eine Pankreatektomie anzudenken sei.
So - und darum geht es mir jetzt:
Würde das WIRKLICH Sinn machen sich unters Messer zu legen und diesen (schweren) Eingriff durchführen zu lassen??? Ich kann mir nicht vosrtellen, dass damit eine Verbeserung (abgesehen von der Reduktion des Krebsrisikos) herbeizuführen ist - sprich: dass ich im Moment davon Vorteile hätte.
Noch kurz zu mir: Bin männlich, 34 Jahre alt, verheiratet, wg. einer Vorerkrankung der Augen jetzt mit einem GdB von 60 erwerbsunfähig und derzeit als Haus-Oggy tätig
Wäre über jede Form von Input dankbar
Grüsse aus dem Norden
DM 3c, HbA