Hallo Ihr,
meine Mutter wurde vor ca. einer Woche aufgrund eines Adenokarzinoms im Pankreaskopf operiert. Die OP verlief wohl ganz gut (ca. 6h), der Magen konnte pylorus erhaltend operiert werden.
Nun bekommt sie seit einer Woche täglich mehrere Glukoselösungen per Tropf sowie Spritze o. Tropf gegen Übelkeit. Zäpfchen kann sie nicht nehmen. Erste Versuche mit der Nahrungsaufnahme (inklusive geöffneter Kreonkapseln) schlugen permanent. Sie erbricht und ihr ist ständig übel. Auch das Trinken kann nicht in ausreichendem Maße auf dem normalen Weg erfolgen, denn auch darauf reagiert sie mit Erbrechen. Die Ärzte hatten ihr gesagt, dass diese Phase nochmal schwer werden kann, ich selbst hatte es auch gelesen leider ohne die Nennung eines ungefähren Zeitraums. Ich mache mir Sorgen, denn so langsam verliert sie den Lebensmut.
Jeder ist verschieden und verträgt die Op anders, trotzdem würde ich gerne mal fragen, wie lange es bei den Leuten, die operiert wurden, im Durchschnitt gedauert hat, bis die Nahrung mal endlich die Magen Darm Passage ungehindert passieren konnte.
Vielen Dank vorab,
karpa
pylorus erhaltende OP
- Reinhard
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Re: pylorus erhaltende OP
Hallo Karpa,Karpa hat geschrieben:
meine Mutter wurde vor ca. einer Woche aufgrund eines Adenokarzinoms im Pankreaskopf operiert. Die OP verlief wohl ganz gut (ca. 6h), der Magen konnte pylorus erhaltend operiert werden.
karpa
bei einer Pylorus erhaltende OP denke ich, dass der Magen vollständig erhalten wurde. Wenn ich falsch liege, bitte ich um Mitteilung. Weiterhin erinnere ich mich noch, dass Magdeburg die OP durchführen sollte. Bei noch vorhandenem Magen kann es dort zu einer Übersäuerung kommen und die sonst säureresistenten Mikropellets schon zu früh vernichtet werde. Deshalb gibt man dann immer einen "Säureschutz" in Form von Tabletten (Omeprazol, Pantozol o.ä.). Ich denke aber, dass in einer Klinik wie die Uni-Magdeburg, die Ärzte sehr erfahren sind und das schon berücksichtigt haben. Im übrigen brauch der Körper Zeit sich umzustellen. Und das ist individuell verschieden. Hab noch etwas Geduld
PS: Am 1.5.2010 hattest Du erstmalig den Fall geschildert. Es ist immer gut, eine erneute Frage an die damaligen Vorgang anzuhängen. So hat man dann auf einen Blick ein Gesamtbild.
Lieben Gruß
Reinhard
Reinhard
- yasmin75
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Re: pylorus erhaltende OP
Bei mir hat das mehrere Monate gedauert und alles mögliche wurde gemacht und probiert und auch ein paar Monate nach der Entlassung war es nicht besser.
Ich habe dann wirklich angefangen wie ein Säugling,die ganze Palette und Alterstufen, der Babynahrung als Kostaufbau zu verwenden,ich dachte mir halt,Babynahrung,keine Chemie,keine Gewürze und es wird darauf geachtet das die Nahrung keine Blähungen verursacht und siehe da bei mir ging es plötzlich,Schritt für Schritt aufwärts.
Da hat aber jeder für sich selber so sein Schema und das Bachgefühl ist,meines erachtens meistens das richtige Gefühl.
Ich habe dann wirklich angefangen wie ein Säugling,die ganze Palette und Alterstufen, der Babynahrung als Kostaufbau zu verwenden,ich dachte mir halt,Babynahrung,keine Chemie,keine Gewürze und es wird darauf geachtet das die Nahrung keine Blähungen verursacht und siehe da bei mir ging es plötzlich,Schritt für Schritt aufwärts.
Da hat aber jeder für sich selber so sein Schema und das Bachgefühl ist,meines erachtens meistens das richtige Gefühl.