Hallo liebe Forengemeinde,
meine Hausärztin hat bei mir letzten Donnerstag eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung diagnostiziert, nachdem ich sie wegen Schmerzen im Oberbauch aufsuchte, die 3 Tage andauerten. Die Schmerzen waren mäßig und ich hatte die Tage auch gearbeitet. Davor hatte ich einige Tage Durchfall, fühlte mich aber soweit gut. Habs einfach auf Stress bei der Arbeit geschoben. Bei der Blutuntersuchung wurde ein Lipase Wert von 9000 (?) festgestellt. Der Internist bei dem ich gestern war, konnte per Ultraschall nichts auffälliges erkennen. Eine erneute Blutuntersuchung ergab einen lipase Wert von 45. Ich soll auf jeden Fall noch einen Termin für ein MRT machen. Heute fühle ich mich wieder topfit und will ab Montag wieder arbeiten. Appetit hatte ich heute auch und keinerlei Probleme nach dem Essen.
Meine Frage ist, ob es sein kann, dass eine Pankreatitis innerhalb so kurzer Zeit wieder verschwindet oder keine Beschwerden mehr verursacht? Mich verwirrt das auch mit dem Lipase Wert. Also dieser krasse Unterschied in wenigen Tagen. Der Internist hat die Diagnose bestätigt und meint, es kommt vom Alkohol. Wenn es im Job sehr stressig ist, trinke ich am Abend gern ein Glas Rotwein, am Wochenende schon zwei. Niemals harte Getränke.
Ich bin weiblich, 61 Jahre alt und würde mich über Antworten freuen.
Akute Pankreatitis?
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kamaha
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Re: Akute Pankreatitis?
Hallo Askja,
mir ging es 03/2017 genauso. Aber nicht ganz so glimpflich, denn ich hatte starke Schmerzen, bin mit KTW ins KH und sofort auf die Intensivstation gekommen. Mein Lipasewert lag bei 5000. Nach ein paar Infusionen ging es mir besser, lag aber 12 Tage im KH. 3 Wo. später hat sich alles noch einmal wiederholt und wieder lag ich 13 Tage im KH. Ein Grund für meine akute Pankreatitis wurde nicht gefunden. Es kam immer wieder die Frage nach meinem Alkoholkonsum!!!!! Der hielt sich in Grenzen, abgesehen von Feiern und schon mal ein Glas Rotwein beim Italiener. Seit der Geschichte verzichte ich aber ganz. Bis jetzt ist alles ok. Habe aber seitdem oft Probleme nach fettigem Essen. Die BSD scheint doch einen Klatsch abbekommen zu haben, obwohl alle Untersuchungen ok waren. Wünsche Dir, dass alles gut ausheilt und ich wäre einfach ein bisschen vorsichtig mit dem Essen und Trinken.
Vl. Gr. aus dem Pott
mir ging es 03/2017 genauso. Aber nicht ganz so glimpflich, denn ich hatte starke Schmerzen, bin mit KTW ins KH und sofort auf die Intensivstation gekommen. Mein Lipasewert lag bei 5000. Nach ein paar Infusionen ging es mir besser, lag aber 12 Tage im KH. 3 Wo. später hat sich alles noch einmal wiederholt und wieder lag ich 13 Tage im KH. Ein Grund für meine akute Pankreatitis wurde nicht gefunden. Es kam immer wieder die Frage nach meinem Alkoholkonsum!!!!! Der hielt sich in Grenzen, abgesehen von Feiern und schon mal ein Glas Rotwein beim Italiener. Seit der Geschichte verzichte ich aber ganz. Bis jetzt ist alles ok. Habe aber seitdem oft Probleme nach fettigem Essen. Die BSD scheint doch einen Klatsch abbekommen zu haben, obwohl alle Untersuchungen ok waren. Wünsche Dir, dass alles gut ausheilt und ich wäre einfach ein bisschen vorsichtig mit dem Essen und Trinken.
Vl. Gr. aus dem Pott
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Askja
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Re: Akute Pankreatitis?
Lieben Dank für die Antwort. Wenn nichts mehr kommt, scheint es wirklich glimpflich zu verlaufen. Ich betrachte es als Warnschuß und denke in diesen Tagen über mein Leben nach. Froh bin ich, dass ich schon vor 1 1/2 Jahren mit dem Rauchen aufgehört habe. Mein Job ist sehr belastend, ich bin mit Tod und Sterben konfrontiert, auch palliative Begleitung. Da war das abendliche Glas Rotwein willkommen, um "runterzukommen". Darauf ganz und gar zu verzichten, wird eine Herausforderung. Im Moment überwiegt die Sorge. Aber ich habe den festen Willen, etwas zu verändern und eine Familie die mich braucht.
Zuletzt geändert von Askja am 14. November 2019, 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Askja
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Re: Akute Pankreatitis?
Lieben Dank für die Antwort. Wenn nichts mehr kommt, scheint es wirklich glimpflich zu verlaufen. Ich betrachte es als Warnschuß und denke in diesen Tagen über mein Leben nach. Froh bin ich, dass ich schon vor 1 1/2 Jahren mit dem Rauchen aufgehört habe. Mein Job ist sehr belastend, ich bin mit Tod und Sterben konfrontiert, auch palliative Begleitung. Da war das abendliche Glas Rotwein willkommen, um "runterkommen". Darauf ganz und gar zu verzichten, wird eine Herausforderung. Im Moment überwiegt die Sorge. Aber ich habe den festen Willen, etwas zu verändern und eine Familie die mich braucht.