Hallo,
ich hatte hier schon bereits mehrmals geschrieben. Aufgrund eines erhöhten familiären Risikos für BSDK werden bei mir jährlich MRT/MRCP durchgeführt und auch Blutwerte kontrolliert. Das letzte MRT/MRCP war vor ca. 2 Wochen bei einem niedergelassenen Radiologen und lt. seiner Beurteilung unauffällig. Nun wurde bei einer anschließenden Kontrolle der Blutwerte allerdings festgestellt, dass der Tumormarker CA 19-9 gestiegen ist. Es ist immer das gleiche Labor und Testverfahren. All die Jahre zuvor lag der Wert um die 3,5, immer recht stabil. Nun lag der Wert bei 8,7. Der Grenzwert ist 35, also noch weit darunter. Aber dass sich der Wert nun mehr als verdoppelt hat, beunruhigt mich. Ich hatte hier im Forum mal gelesen, dass CA 19-9 auch steigen kann, ohne dass man zu der Zeit auf den Bildern was erkennen kann. Wenn der Wert auch früher mal öfters geschwankt hätte, wäre ich sicher nicht nervös geworden. Aber da er immer "stabil" war, gefällt mir nun nicht. Habt ihr Erfahrungswerte, ob solche Schwankungen beim CA 19-9 öfters mal vorkommen können? Vielleicht soll ich den Wert nochmals nachprüfen lassen oder ein anderes Labor? Ignorieren kann ich es schlecht. Alle anderen Wert wie Billi, Lipase, etc. waren völlig normal. Der CEA lag bei 1,4.
VG
Tumormarker CA 19-9 ist gestiegen
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nibbana
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Tardis
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Re: Tumormarker CA 19-9 ist gestiegen
Hi Nibbana,
mir wurde die BSD im März 25 entfernt und habe deshalb alle 3 Monate ein Staging (Blutbild + CT + MRT). Ich selbst gehe bei mir zu einem lokalem Onkologen, welcher ebenfalls alle 3 Monate mein Blutbild sich anschaut und ein Ultraschall macht etc. und, wie gesagt, noch in die UniKlinik wo man mich operiert hatte zum Staging. D.h. mich betreuen aktuell 3 versch. Onkologen (lokal, Chefarzt und eine Oberärztin).
Meine CA Werte sind ebenfalls erhöht (49, bis 40 ist ja normal). Aber die Ursache eines erhöhten Wertes muss nicht zwangsläufig mit BSDK in Verbindung stehen. Es können viele Gründe für den erhöhten Wert vorliegen. Deshalb ist ja eine Aussagekraft des CA-Werts alleine nicht eindeutig und höchstens ein Indiz. Durch Zufall habe ich letzte Woche genau die Ärzte bez. CA-Wert ausgefragt. ALLE gaben in meinem Fall Entwarnung.
Bei mir ist einfach die Leber noch von der OP beleidigt. Anscheinend tritt das häufiger auf und kann zu einem erhöhten CA Wert führen. Konkret ist es bei mir mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Stenose (typischer weise nach ca. 1 Jahr) . Sprich: Eine Vernarbung des neu angenähten Gallengangs welcher den Abfluss der Gallenflüssigkeit beeinträchtigt. Und das findet die Leber nicht lustig und regiert mit erhöhten Entzündungs- und CA-Werte.
D.h. ich würde erst mal den Punkt "Entzündung" abklopfen.
CU
Michael
mir wurde die BSD im März 25 entfernt und habe deshalb alle 3 Monate ein Staging (Blutbild + CT + MRT). Ich selbst gehe bei mir zu einem lokalem Onkologen, welcher ebenfalls alle 3 Monate mein Blutbild sich anschaut und ein Ultraschall macht etc. und, wie gesagt, noch in die UniKlinik wo man mich operiert hatte zum Staging. D.h. mich betreuen aktuell 3 versch. Onkologen (lokal, Chefarzt und eine Oberärztin).
Meine CA Werte sind ebenfalls erhöht (49, bis 40 ist ja normal). Aber die Ursache eines erhöhten Wertes muss nicht zwangsläufig mit BSDK in Verbindung stehen. Es können viele Gründe für den erhöhten Wert vorliegen. Deshalb ist ja eine Aussagekraft des CA-Werts alleine nicht eindeutig und höchstens ein Indiz. Durch Zufall habe ich letzte Woche genau die Ärzte bez. CA-Wert ausgefragt. ALLE gaben in meinem Fall Entwarnung.
Bei mir ist einfach die Leber noch von der OP beleidigt. Anscheinend tritt das häufiger auf und kann zu einem erhöhten CA Wert führen. Konkret ist es bei mir mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Stenose (typischer weise nach ca. 1 Jahr) . Sprich: Eine Vernarbung des neu angenähten Gallengangs welcher den Abfluss der Gallenflüssigkeit beeinträchtigt. Und das findet die Leber nicht lustig und regiert mit erhöhten Entzündungs- und CA-Werte.
D.h. ich würde erst mal den Punkt "Entzündung" abklopfen.
CU
Michael
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nibbana
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- Registriert: 17. Januar 2020, 15:42
Re: Tumormarker CA 19-9 ist gestiegen
Hallo Michael,
vielen Dank für deine Antwort. Ich hoffe aktuell noch, dass die Erhöhung gar keinen physischen Auslöser hat, da sich noch alles im unteren Bereich abspielt, unter der Grenze von 34. Wenn es natürlich stetig steigen sollte und auch die 34 überschreiten sollte, dann ist natürlich Ursachenforschung angesagt. Aber so weit bin ich noch gar nicht. Mich würde interessieren, ob es Erfahrungswerte gibt, dass solche Schwankungen weit unter der Grenze von 34 öfters vorkommen können, ohne dass ein körperlicher Grund vorliegt? Und ob die dann einfach zu ignorieren sind?
vielen Dank für deine Antwort. Ich hoffe aktuell noch, dass die Erhöhung gar keinen physischen Auslöser hat, da sich noch alles im unteren Bereich abspielt, unter der Grenze von 34. Wenn es natürlich stetig steigen sollte und auch die 34 überschreiten sollte, dann ist natürlich Ursachenforschung angesagt. Aber so weit bin ich noch gar nicht. Mich würde interessieren, ob es Erfahrungswerte gibt, dass solche Schwankungen weit unter der Grenze von 34 öfters vorkommen können, ohne dass ein körperlicher Grund vorliegt? Und ob die dann einfach zu ignorieren sind?
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UschiPf
- Beiträge: 140
- Registriert: 23. Juli 2025, 18:00
Re: Tumormarker CA 19-9 ist gestiegen
Hallo!
Ich wurde im Oktober 2025 wegen chronischer Pankreatitis Whipple operiert. Mein CA 19-9 schwankt zwischen 15 und 20, bei einem Schub hatte ich sogar über 50. Mein CEA Wert ist zwischen 5,3 und 5,6 und war beim Schub dafür nur etwas über 3.
Ich habe aufgehört, mich damit fertig zu machen.
Hauptsache ist doch, dass alles im Normbereich ist.
Deine Werte sind toll! Ein Arzt hat mir gesagt, dass wenn die Werte stark und rapide ansteigen, dies dann verdächtig wäre.
Er meinte, Patienten mit Krebs haben oft Werte über 1000 und das hat mich beruhigt.
Alles Gute und liebe Grüße! Uschi
Ich wurde im Oktober 2025 wegen chronischer Pankreatitis Whipple operiert. Mein CA 19-9 schwankt zwischen 15 und 20, bei einem Schub hatte ich sogar über 50. Mein CEA Wert ist zwischen 5,3 und 5,6 und war beim Schub dafür nur etwas über 3.
Ich habe aufgehört, mich damit fertig zu machen.
Hauptsache ist doch, dass alles im Normbereich ist.
Deine Werte sind toll! Ein Arzt hat mir gesagt, dass wenn die Werte stark und rapide ansteigen, dies dann verdächtig wäre.
Er meinte, Patienten mit Krebs haben oft Werte über 1000 und das hat mich beruhigt.
Alles Gute und liebe Grüße! Uschi