Hallo,
ich hoffe, d. es Deinem Vater - und Dir - besser geht/Ihr trotz des Fiebers die guten Stunden genießen könnt.
Bei mir nimmt das Fieber nicht von der Intensität, aber von der Häufigkeit, zu.
Einmal habe ich eine Antibiose (Metronidazol + Ciprofloxacin) bekommen. Die Bilirubin- und auch die Zuckerwerte waren danach erstmalig nach der OP wieder top. Aber: Antibiotika ist keine Dauerlösung, das Resistenz-Risiko steigt.
Bei mir werden immer wieder Blutkulturen genommen - ergebnislos, dazu steigen offensichtlich (und: Gott sei Dank! - noch) zu wenig Bakterien ins Blut.
Ich arrangiere mich mit dem Gedanken, dass eine Sepsis oder eine Zirrhose mögliche Todesursachen sein werden.
Ich kann auch nicht wg. jedem Fieberschub ins Spital oder zum Arzt (da wäre ich viel unterwegs). Daher nehme ich im Fieber jetzt den „Schockindex“ aus dem Quotienten von Pulsfrequenz (Schläge pro Minute) und systolischem Blutdruck = wenn der auf ca. knapp 1 steigt = notfallmäßig ins Spital. Handhaben andere ihre Fieberschübe auch so?
Das Antibiotikum hatte ich von meinem „internistischen“ Onkologen bekommen. Ich merke auch, d. die unterschiedlichen Ärzt*innen da sehr unterschiedlich ticken - meine Chirurg*innen wollen da viel mehr Diagnose, auch Bildgebung. Cholangitis ist eine mögliche Ursache, Darminhalt im Magen eine andere, Anastomosenkomplikationen etc. = alles möglich und alles nicht ganz leicht diagnostizierbar.
Anstrengend, aber mal schauen - und Danke für den Austausch.
Probleme mit Fieeber nach Whipple-Op
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Matthiasj
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- Registriert: 30. Januar 2024, 03:12