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Gela hat geschrieben: ↑30. Juli 2026, 11:48
P.S.
Grundsätzlich sollte jeder, der eine EM Rente beantragen möchte natürlich vorher geprüft haben, ob er überhaupt die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für eine EM Rente erfüllt.
Das ist ein wichtiger Hinweis.
Das sind u.a. direkt 5 Jahre vor Einreichen eine EM-Antrags und 3 Jahre Einzahlung in die Kassen. Aber: Dann hätte ich gar keine Chance auf eine EM.
Aufgrund der Erkrankung habe ich solche durchgängige Zeiten nicht vorzuweisen. Die Anwältin des SoVD hat den Berechnungszeitpunkt weiter zurück gesetzt bis etwa kurz vor der ersten Reha 2014. Dazwischen liegen dann drei Rehan, vier sozialversicherungspflichtige Anstellungen (von wenigen Wochen .-(( bis maximal 24 Monaten) und Zeiten von ALG 1, die zählen...
Also gute juristische Beratung vom SoVD, VdK oder anderen guten Sozialrechtler... ist schon wichtig zu haben.
Wegen der Reha-Berichte würde ich heute auch auf der Matte stehen und widersprechen, aber wer keine Kraft dazu hat, der hat hier leider schon verloren.
@Gela
Ich fahre auch in die Rehaklinik Föhrenkamp in Mölln. Schön, dass Du Dich dort wohl gefühlt hast. Dann hoffe ich, dass auch ich mich in der Klinik gut aufgehoben fühlen werde.
#dmnk
Vielen Dank für die Info bezüglich der EM-Rente. Glücklicherweise habe ich mich zwischen meiner ersten Krebserkrankung vor ca. 20 Jahren und der neuen Krebserkrankung im letzten Jahr gesundheitlich gut gefühlt und somit die letzten 18 Jahre, wenn auch nur in Teilzeit, durchgehend gearbeitet.
Aber natürlich hat die Chemotherapie und die OP die Gesundheit sehr beeinträchtigt.
Ich werde in diesem Jahr 61 und finde, genau wie Gela, dass es nun Zeit wird, die schönen Dinge des Lebens zu genießen und sich um seine Gesundheit zu kümmern.
Durch diese Erkrankung hat man ja nicht nur körperliche Einschränkungen, sondern auch eine hohe psychische Belastung. Vielleicht empfindet das nicht jeder so und auch ich habe mich bislang gegen eine Psychotherapie gesperrt. Allerdings denke ich mittlerweile etwas anders und überlege, mich in Behandlung zu begeben. Wie seht ihr das? Habt ihr psychoonkologische Hilfe in Anspruch genommen und wenn ja, gibt es da ein positives Resümee?
Ich wünsche Allen alles Gute 🍀
Liebe Grüße Michaela
Hallo Michaela,
Ich bin beim Psychoonkologen...
Mir bringt es schon viel,den ganzen Frust ,den man so hat mit schlechten Tagen dort abzuladen.
Am Anfang der Therapie waren es natürlich akute Themen wie Verarbeitung der Diagnose,Ängste und der Zustand direkt nach der Op.
Aber auch jetzt noch gibt es viele Dinge ,mit denen man Familie und Freunde nicht (mehr) belasten oder vollsabbeln will.
Ich habe dadurch mehr Energie für mein normales Leben.
Liebe Grüße Kerstin
I
Hallo Michaela,
Ich bin erst seit 2025 in psychoonkologischer Behandlung. Bis dahin hatte ich versucht selber mit der Krebsdiagnose klarzukommen.
Mit 42 Jahren hatte ich bereits Brustkrebs. Damals habe ich keine psychologische Hilfe in Anspruch genommen. Ich habe ca. 1 Jahr mit der Arbeit ausgesetzt für OP, Chemo, Bestrahlung, Antikörpertherapie, Reha und Wiedereingliederung und danach wieder in Vollzeit gearbeitet und mein Leben wie vorher weitergelebt.
Jetzt mit dem BSDK ist die Sache anders.
Ich finde es schon hilfreich, wenn man mit einer neutralen Person über seine Gefühlslage sprechen kann. So wie Kerstin schon richtig anmerkt, gibt ja auch Themen mit denen man seine Familie nicht belasten möchte. So eine Krebserkrankung ist einfach ein unglaublicher Einschnitt in das gewohnte Leben und verbunden mit Nachsorgeängsten, Zukunftsängsten, Verlust von sozialen Kontakten durch Aufgabe der Arbeit oder des Sportvereins, Niedergeschlagenheit und Frust durch Schmerzen, Verdauungsprobleme und Erschöpfung usw.
Man lernt in der Therapie z.B. Strategien zur Krankheitsbewältigung wie Akzeptanz, Wahrnehmungslenkung, Regulation von Gefühlen, Entspannungsverfahren, Anregungen für positive Aktivitäten im Rahmen seiner Möglichkeiten...
Leider ist es ja häufig schwierig einen Therapieplatz zu bekommen.
Da lohnt es sich in der Klinik nachzufragen, in welcher man operiert wurde.
Wenn die Klinik ambulante Psychotherapie anbietet und man dort schon als Patient bekannt ist, dann hat man manchmal bessere Chancen.
In der Regel genehmigt die Krankenkasse erstmal eine Kurzzeittherapie von 12 Mal.