Liebe Alle!
Nach etwas längerer Zeit möchte ich mich wiedermal hier im Forum melden.
Im weiteren Verlauf wurde noch im Oktober ein MRT/MRCP gemacht wo lediglich ein Pankeas Divisum festgestellt ("Pankreas homogen kontrastiert mit erhaltener Lobulierung. Ductus pancreaticus nicht erweitert. Pankreas divisum") - interessanterweise wurde das bei den anderen MRT/MRCP Untersuchungen nicht gesehen. Laut den Ärzten sei das nicht besonders beachtenswert.
Im weiteren Verlauf ging es mir im Allgemeinen mehrere Monate besser.
Anfang Sommer 2026 merkte ich, dass ich die Hitze plötzlich nicht mehr so gut vertrage, ich kam leicht ins Schwitzen und hatte Hitzewallungen und immer wieder länger andauernde Schwindelgefühle, manchmal leichte Übelkeit. Außerdem bemerkte ich oft innere Unruhe und Anspannung und war sehr nervös, wodurch ich auch schlecht schlafen konnte. Es folgten weiter, hauptsächlich neurologische und kardiologische Untersuchungen - alles OK.
Aktuell, seit ca. 4 Wochen stehen nun wieder ähnliche Beschwerden im Vordergrund, wie im März 2025 alles begonnen hatte. Das sind wieder Übelkeit, flaues Gefühl im Magen, Schmerzen (stechen) in Oberbauchgegend, Völlegefühl und Appetitverlust, wodurch ich sehr wenig esse und ich dadurch nun wieder ein paar Kilos abgenommen habe.
Inzwischen war ich daher wieder einmal in der Notaufnahme wegen der Beschwerden. Die Bauchspeicheldrüse konnte diesmal im US anscheinend nicht gut eingesehen werden, vermutlich weil ich vorher ein bisschen gegessen hatte (der untersuchende Arzt sprach etwas von inhomogenen Pankreas, laut befundender Ärztin liegt das an den Gasüberlagerungen). Das Blutbild ergab wieder "nur" eine leicht erhöhte Amylase bei normaler Lipase, was inzwischen bekannt ist (Werte im Bereich 102-146 U/l, bei Grenzwert 28,0 - 100. Die leicht chronisch erhöhten Amylasewerte sind lt. mehreren Ärzten nicht pathologisch und können bei Gesunden vorkommen.
Ich wurde wiedermal mit Verdacht auch Gastritis/Reflux entlassen und soll dementsprechende Medikamente nehme, obwohl dass in der Vergangenheit bereits nichts geholfen hat.
Aufgrund der wiederkehrenden Symptomatik bin ich natürlich wieder besorgt im Bezug auf BSDK. Es ist sehr zermürbend und ich weiß nicht mehr, wie ich mit der Sache umgehen soll, meine Gedanken und Sorgen drehen sich fast nur mehr um dieses eine Thema. Ein Arzt, der sich alle meine Befunde angesehen hat, meinte, ich solle mich in einmal in Richtung Psychosomatik weiter untersuchen/behandeln lassen.
Ich habe in den nächsten Tagen wieder einen Termin bei meiner Hausärztin, und werde meine aktuellen Themen mit ihr besprechen.
Wie ist eure Meinung zu meiner Situation. Soll ich wieder weitere Untersuchungen in Richtung Bauchspeicheldrüse einfordern, oder soll ich mir das Thema aus dem Kopf schlagen und in eine andere Richtung denken?
LG David
kein Befund - Angst vor BSDK
- TomKay
- Beiträge: 615
- Registriert: 30. Juli 2022, 16:31
Re: kein Befund - Angst vor BSDK
Mit Anfang 40 ist BSDK statistisch noch seeeehr weit entfernt.
Google: "Weniger als 1 % aller Diagnosen betreffen Menschen unter 45 Jahren."
Viele Grüße
Tom
Google: "Weniger als 1 % aller Diagnosen betreffen Menschen unter 45 Jahren."
Viele Grüße
Tom
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Heike62
- Beiträge: 94
- Registriert: 24. Dezember 2025, 05:57
Re: kein Befund - Angst vor BSDK
Hallo David, hat man die Gastritis mittels Magenspiegelung diagnostiziert?
Wann treten deine Oberbauchschmerzen auf, nach dem Essen oder auch ca 2 h nach dem Essen oder hast du sie die ganze Zeit ?
Wie ist denn der Stuhlgang ?
VG Heike
Wann treten deine Oberbauchschmerzen auf, nach dem Essen oder auch ca 2 h nach dem Essen oder hast du sie die ganze Zeit ?
Wie ist denn der Stuhlgang ?
VG Heike
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divdav
- Beiträge: 6
- Registriert: 8. April 2025, 20:33
Re: kein Befund - Angst vor BSDK
Hallo Heike!
Gesamtdiagnose der Gastraskopie/Koloskopie vom 16.04.2025 war:
13317: Chemisch-reaktive Antrumgastritis, HP negativ
13318: Regelrechte Magenmucosa vom Corpustyp, HP negativ
13319: Regelrechte Doudenalmucosa
Die Oberbauchschmerzen treten unabhängig vom Essen auf. Ebenso die Übelkeit. Manchmal ist mir schon am Morgen im Bett übel, manchmal erst nach dem Essen.
Den Stuhlgang würde ich derzeit als normal bezeichnen, manchmal fest, manchal etwas weicher. Aber kein Durchfall und kein Fettstuhl.
LG David
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Heike62
- Beiträge: 94
- Registriert: 24. Dezember 2025, 05:57
Re: kein Befund - Angst vor BSDK
Hallo David,
es gibt viele Möglichkeiten, warum du Oberbauchschmerzen hast. Deine Elastase liegt bei 800, richtig ? Hab ist am Anfang deines Threads gerade gelesen. Das deutet nicht auf BSD hin. Wie kommst du eigentlich drauf, dass du was mit der BSD hast ?
Du hast eine Gastritis C. Hast du sie schon lange ? Die muss behandelt werden.
Weißt du woher die kommt ? Nimmst du Schmerzmittel ?
Oder steht da Gallenreflux auf deinem Befund ? Bestimmt hast du Magensäureblocker bekommen.
Da deutet nichts auf Krebs hin.
Der schwieva meiner Tochter hatte Zwölffingerdarmkrebs. Er hat es nicht mal gemerkt. Beim normalen checkup haben sie anhand der Blutwerte gemerkt, dass was nicht stimmt.
es gibt viele Möglichkeiten, warum du Oberbauchschmerzen hast. Deine Elastase liegt bei 800, richtig ? Hab ist am Anfang deines Threads gerade gelesen. Das deutet nicht auf BSD hin. Wie kommst du eigentlich drauf, dass du was mit der BSD hast ?
Du hast eine Gastritis C. Hast du sie schon lange ? Die muss behandelt werden.
Weißt du woher die kommt ? Nimmst du Schmerzmittel ?
Oder steht da Gallenreflux auf deinem Befund ? Bestimmt hast du Magensäureblocker bekommen.
Da deutet nichts auf Krebs hin.
Der schwieva meiner Tochter hatte Zwölffingerdarmkrebs. Er hat es nicht mal gemerkt. Beim normalen checkup haben sie anhand der Blutwerte gemerkt, dass was nicht stimmt.
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cpas
- Beiträge: 2
- Registriert: 11. Dezember 2025, 08:41
Re: kein Befund - Angst vor BSDK
Also das klingt doch alles erstmal beruhigend, im Kontext der Angst bezüglich einer schwerwiegenden Erkrankung.
Und mir kommt vieles davon sehr bekannt vor. Meine Amylase und Lipase waren auch immer wieder erhöht, aber ohne weitere Relevanz. Es gibt übrigens auch einfach subjektive Normwerte abseits des statistischen Median.
Es wurden bei dir, wie bei mir, unzählige bildgebende Verfahren durchgeführt, alle ohne Befund. Dann ist dort auch keine strukturelle Veränderung, die dir diese Probleme macht.
Was viel zu häufig vergessen wird, ist die funktionelle Seite, welche vergleichbar großes Leid für die Betroffenen mit sich bringen kann.
Gerade dauerhafter Stress und eine große Angst um die Gesundheit führt zu einem chronisch überlasteten Nervensystem (Stichwort Vagusnerv). Das wiederum führt durch die Magen/Darm-Hirn-Achse zu einer stark veränderten Motilität von Magen und Darm. Das, gepaart mit einer unterbewussten flachen Atmung durch chronischen Stress und der daraus resultierenden Zwerchfell Dysfunktion, kann zu allerlei tollen Problemen vom Ösophagus bis zum Enddarm fuhren. Also Reflux, Galle-Reflux aus dem Dünndarm in den Magen -> Gastritis Typ C -> Refluxösophagitis. Und SIBO -> Schmerzen, unverdaute Nahrungsmittel im Stuhl, Durchfälle aller Farben und Konsitenzen usw.
So ist es bei mir, neben meinem Crohn.
So muss es natürlich nicht bei dir sein, das ist klar.
Aber ich würde auch mal ein paar Gedanken in diese Richtung anstoßen. Es gibt auch funktionelle Diagnostik und kurzzeitige Einnahme von Medikamenten wie Domperidon, sowie natürlich ein Atemtest bezüglich SIBO.
Und mir kommt vieles davon sehr bekannt vor. Meine Amylase und Lipase waren auch immer wieder erhöht, aber ohne weitere Relevanz. Es gibt übrigens auch einfach subjektive Normwerte abseits des statistischen Median.
Es wurden bei dir, wie bei mir, unzählige bildgebende Verfahren durchgeführt, alle ohne Befund. Dann ist dort auch keine strukturelle Veränderung, die dir diese Probleme macht.
Was viel zu häufig vergessen wird, ist die funktionelle Seite, welche vergleichbar großes Leid für die Betroffenen mit sich bringen kann.
Gerade dauerhafter Stress und eine große Angst um die Gesundheit führt zu einem chronisch überlasteten Nervensystem (Stichwort Vagusnerv). Das wiederum führt durch die Magen/Darm-Hirn-Achse zu einer stark veränderten Motilität von Magen und Darm. Das, gepaart mit einer unterbewussten flachen Atmung durch chronischen Stress und der daraus resultierenden Zwerchfell Dysfunktion, kann zu allerlei tollen Problemen vom Ösophagus bis zum Enddarm fuhren. Also Reflux, Galle-Reflux aus dem Dünndarm in den Magen -> Gastritis Typ C -> Refluxösophagitis. Und SIBO -> Schmerzen, unverdaute Nahrungsmittel im Stuhl, Durchfälle aller Farben und Konsitenzen usw.
So ist es bei mir, neben meinem Crohn.
So muss es natürlich nicht bei dir sein, das ist klar.
Aber ich würde auch mal ein paar Gedanken in diese Richtung anstoßen. Es gibt auch funktionelle Diagnostik und kurzzeitige Einnahme von Medikamenten wie Domperidon, sowie natürlich ein Atemtest bezüglich SIBO.