Große Sorgen um meinen Vater

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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Sirkka

Re: Große Sorgen um meinen Vater

Beitrag von Sirkka »

@ Manuela

Also, ich verstehe dich da schon! Du machst Dir Sorgen und wolltest Hilfe!!! Du kannst ja auch gar nicht über den Kopf deines Vaters entscheiden, schliesslich ist er ja nicht senil oder so! Verstehe nun das Verhalten von Reinhard gar nicht! Ich würde mich freuen, wenn Du hier weiterhin schreibst und dir Hilfe suchst! Es ist wichtig darüber zu sprechen!!

@ Reinhard

Sorry, aber was ist jetzt Dein Problem? Du hast Manuela hier so toll geholfen und beigestanden, fand deine Bemühungen aussergewöhnlich und super menschlich!! Aber warum reagierst du jetzt so? Wenn irgendwas schief gehen sollte, ist es doch nicht dein Verschulden. Du sitzt nicht im Krankenhaus und stehst auch nicht im OP! Du hast die besten Adressen rausgesucht, dich erkundigt etc. das ist sehr viel was du getan hast und das ist gut so! In solch einer Situation in der Manuela sich befindet, solche Hilfe zu bekommen!

@ Ulla

Manuela hat hier mehrmals geschrieben, das sie die Berichte etc sich ausdruckt und ihrem Vater zeigt, damit er sich das alles selbst durchlesen kann!!! Sie hat ihn gefragt, ob sie in Bochum anrufen darf, also entscheidet sie nicht einfach über ihn!
Manuela1978
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Re: Große Sorgen um meinen Vater

Beitrag von Manuela1978 »

Hallo, Sirrka,

vielen Dank, Du hast es verstanden. Genauso wie Du die Situation beschreibst ist es genau richtig. Vielen Dank. Wenn irgendetwas schief geht, ist es in keinsterweise Schuld von jemanden aus dem Forum. Um Gottes willen, so würde ich niemals denken.

Nochmal: Ich danke allen hier im Forum für ihre Hilfe und vor allem Reinhard ein riesen Dank und ein großes Lob. Ich würde niemanden für irgendetwas die Schuld gegeben.

Sirrka, Dir ein ganz großen Dank für Dein Verständinis. Ist echt lieb von Dir. Danke.

LG Manuela
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Reinhard
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Re: Große Sorgen um meinen Vater

Beitrag von Reinhard »

Hallo,
es ist zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Wut bei mir aufgekommen. Verwundert war ich nur, dass Du vom Gesprächsangebot keinen Gebrauch gemacht hast. Hatte darauf gewartet. Immer nur schreiben, überlegen wie sagt man was am Besten ohne dass Missverständnisse aufkommen ist auf Dauer stressiger als jedes Gespräch. Und wohin das führen kann, sehen wir ja jetzt, wir drehen uns im Kreis und zerschlagen eine gute Sache. Deinen Einsatz für Deinen Vater hab ich schon bewundert. Ich hatte damals "nur" kleine Kinder mit drei und sechs Jahren. Meine Frau als Krankenschwester hatte auch nicht den "Durchblick" den wir beide heute haben. Die Gastro bei uns hatte keinen Ahnung, 14 Tage verlorene Zeit, dann Not-OP mit wenig Überlebenschancen 7 Wochen Koma, 9 Monate Krankenhaus, Anus Praeter Anlage, verstörte Kinder (an die denkt in unserem Sozialstaat keiner), Kur im falschen Haus, wieder Intensiv, wieder hat dort keiner der geringsten Check-Kreon war da unbekannt!!, also alles nur psychisch und ab in die Ballerburg (Psychiatrie) weil ich ja nur spinne, Rettung zu Prof. Poll im somatischen Haus, AdP Mappe gelesen, langsam ging es aufwärts, Rente, OP Zurückverlegen des AP´s, weiter plastische OP in Magdeburg, jetzt Hausmann, unglücklich, aber glücklich zu leben. So, und vieles von dem wollte ich Deinem Vater ersparen. Da redet man lieber, als dass man schriftlich rum eiert und die richtigen Worte sucht. So könnte man Schritt für Schritt vorgehen, ohne Missverständnisse und Fehleinschätzungen. Und, Du glaubst es nicht, notfalls wäre auch jemand von uns zu Deinem Vater gefahren und hätte mit Ihm geredet. Einfach nur geredet. Hätte ich solch eine Tochter, wäre ich stolz.
Alles Gute
Reinhard

PS: Was sind, während ich schrieb noch für Postings (Scheiß Wort) gelaufen. Egal, schicke es so raus und werde das morgen lesen.
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Reinhard
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Re: Große Sorgen um meinen Vater

Beitrag von Reinhard »

Sirkka hat geschrieben:@



@ Reinhard

Sorry, aber was ist jetzt Dein Problem? Du hast Manuela hier so toll geholfen und beigestanden, fand deine Bemühungen aussergewöhnlich und super menschlich!! Aber warum reagierst du jetzt so? Wenn irgendwas schief gehen sollte, ist es doch nicht dein Verschulden. Du sitzt nicht im Krankenhaus und stehst auch nicht im OP! Du hast die besten Adressen rausgesucht, dich erkundigt etc. das ist sehr viel was du getan hast und das ist gut so! In solch einer Situation in der Manuela sich befindet, solche Hilfe zu bekommen!

!
Je länger man drängt und je länger man versucht, jemand seine Meinung "aufzudrängen" je mehr kommen doch auch Zweifel !! Was ist, wenn die das doch alles richtig machen. Unsere Erfahrung sagt : Nein. Aber ist das absolut richtig? Wir sind doch keine Ärzte. Ich meine, ab einem gewissen Zeitpunkt muss man die Sache "laufen lassen". Und den Zeitpunkt halte ich für gekommen. Nur, ich muss mich doch selbst mal zwischendurch "in Frage stellen", ich bin doch nicht das Mass aller Dinge. Hab zwar etwas Erfahrung aber reicht das für eine solch wichtige Entscheidung zu einem Zeitpunkt, wo die Würfel schon fast gefallen sind? Da kommen einem schon mal solche Gedanke. Will Manu damit doch nicht beleidigen oder an den Karren fahren.
Denke, dass ich sie damit nicht unter Druck gesetzt habe, somit hab ich auch kein Problem: Nur außergewöhnlich und super menschlich ist dabei nichts!! Und da bin ich mir vollkommen sicher!!
Reinhard
Manuela1978
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Re: Große Sorgen um meinen Vater

Beitrag von Manuela1978 »

Hallo Reinhard,

genauso wenig will ich dir an den Karren fahren. Ich weiß Du hast viel durchgemacht. Daher finde ich es super das Du andere Menschen davor bewahren willst. Finde ich total klasse. Wie gesagt 1000 Dank. Vielleicht meldet sich mein Vater ja noch bei Dir. Er hat Deine Nummer. Alle Nummern die Du mir gegeben hast sind in seinem Besitz. Du hast auch Recht, vielleicht macht die Klinik alles richtig. Ich werde Montag versuchen mit Bochum zu telefonieren. Werde in keinsterweise den AdP in den Mund nehmen. Werde da keinen mit reinziehen. Keine Sorge. Und schief gehen kann in jeder Klinik was, auch in einem spezialisierten Zentrum, das weiß ich. Nur das Risiko dort, ist geringer. Das weiß ich auch. Ich hoffe das mein Vater alles gut überstehen wird. Ob es nun in Bochum geschieht liegt an ihm. Werde Euch weiter über den Verlauf berichten.
Und Reinhard, wenn hier irgendwas falsch rübergekommen ist, tut es mir leid. Es war in keinsterweise irgendwas negativ gemeint. Ganz im Gegenteil. Finde es super das solch ein Forum überhaupt existiert.

Also, lass uns wieder vertragen :roll: mensch mensch, wir sind doch erwachsende Leute :idea:

LG Manuela
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Reinhard
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Re: Große Sorgen um meinen Vater

Beitrag von Reinhard »

Hallo,
Du hast das immer noch nicht verstanden, aus meiner Sicht haben wir uns doch nie gestritten. Mit meiner Schilderung über den scheiß Verlauf wollte ich doch auch Deinen Einsatz als Tochter hervorheben. Hab ich doch wörtlich geschrieben. Da war nichts polemisch und hintergründig.
Also, es gibt keinen Streit. Bin nur bisschen enttäuscht darüber, dass man es nichts besprechen konnten. In Bochum musst Du jedoch sagen, das Du vom AdP angesprochen wurdest. Ich darf Dir doch einen Ratschlag geben. Könnten zwar andere eine andere Meinung haben, aber was solls. Nochmals zu der Klinik, in der Dein Vater jetzt ist. Sie kann genau so gut alles richtig machen!! Das Forum ist öffentlich. Da kann jeder mitlesen, auch jemand der nicht registriert ist. Da kann schon mal was in den falschen Hals kommen.Auch deshalb wollte ich zeitweise einen anderen Weg gehen.
Gute Nacht
Reinhard
Manuela1978
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Re: Große Sorgen um meinen Vater

Beitrag von Manuela1978 »

Dann ist ja alles wieder in Ordnung. ;)
Gott sei Dank. Ich wünsche Dir auch eine gute Nacht. Werde berichten. Habe kurz mit meinem Vater telefoniert. Blutwerte sind trotz abklemmen der Drainage in Ordnung.

LG Manuela
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Martin R.
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Re: Große Sorgen um meinen Vater

Beitrag von Martin R. »

Habe die Beiträge alle mal durchgelesen. Finde es wirklich voll in Ordnung wie das abgelaufen ist.
Ich glaube mal, jeder hier versucht mit seinen Info´s und Erfahrungen anderen zu helfen.
Damit soll bestimmt keine Klinik und deren Leistungen in Frage gestellt werden.
Aber es gibt eben mal einige sehr erfahrene Kliniken und Operateure für diese schwierige Erkrankung. Ob es dann wirklich alles optimal läuft hängt ja von vielen Faktoren ab.
Ich selbst wäre sehr froh gewesen, wenn ich vor meiner 2.OP (2001) schon dieses Forum gekannt hätte.

Jeden Hinweis, Tip, Erfahrungsbericht usw. muß jeder selbst für sich auswerten. Aber eins ist mir in der langen Zeit meiner Erkrankung (30 Jahre) klar geworden.
Jede Information über diese Erkrankung hilft besser und realistischer damit umzugehen, vor allem im KH kann man sich wesentlich besser behaupten mit dem denentsprechenden Kenntnissen.
Dadurch wird man auch nicht so leicht als "unmündiger" Patient Nummer xxxxx behandelt.

Also meine Bitte an alle User: Bitte so weitermachen, Eure Unterstützung hat schon sehr vielen geholfen und wird auch noch sehr vielen helfen.

Schönes WE @all

LG aus Bayern

Martin
LG aus Oberbayern

Martin
Sirkka

Re: Große Sorgen um meinen Vater

Beitrag von Sirkka »

Schön, das alle Fronten geklärt sind. Habe da wohl auch was falsch verstanden Reinhard!!!

LG Sirkka
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Reinhard
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Registriert: 1. Mai 2008, 09:32
Wohnort: Bückeburg

Re: Große Sorgen um meinen Vater

Beitrag von Reinhard »

Ja
Reinhard
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