Kompetentes Pankreaszentrum/ Klinik gesucht

(zystische Pankreastumore und neuroendokrine Tumore des Magen-Darm-Traktes und der Bauchspeicheldrüse)

Mit diesem Diskussionsforum, das wir hier als weitere Säule des AdP- Forums zur Verfügung stellen, geben wir Ihnen die Gelegenheit, sich über Seltene Tumore an der Bauchspeicheldrüse untereinander und/oder im Bedarfsfall auch mit Herrn Prof. Dr. Marco Siech (marco.siech@ostalb-klinikum.de) auszutauschen. Beiträge, die keinen Bezug zu dieser besonderen Thematik haben, müssen wir leider ohne weitere Ankündigung entfernen bzw. verschieben.
Martina Kopsieker
Beiträge: 2
Registriert: 4. September 2026, 11:44

Re: Kompetentes Pankreaszentrum/ Klinik gesucht

Beitrag von Martina Kopsieker »

Liebe Heidrun
Ich habe Deine Frage erst jetzt gelesen.
Nun, ich empfand meine Beschwerden wurden nicht ernst genommen.
Ersteinmal musste ich einen Fragebogen ausfüllen.
Das war ja völlig okay.
Ich gab ihn dann ab.
Die Kollegin zu der ich nachher kam hatte ihn vorliegen- fragte mich aber genau die Fragen erneut.
Ich dachte mir, oookay, sie hat ihn nicht gelesen.
Ist ja auch eigentlich noch okay.
Meine Beschwerden die ich schilderte wurden als Befindlichkeitsstörungen abgetan- jedenfalls empfand ich das so.
Ich hatte Befunde mitgebracht, die wurden von der Kollegin und ihrem Oberarzt gesichtet.
Dann sagte man mir- also sie hätten in ihrem Haus ein wenig andere Kriterien wann man operiert und wann nicht.
Ich war auch nicht begeistert von der Idee einer Operation.
Ja man müsste das Ganze beobachten und ja, bringen sie doch uns noch ein Dünnschicht-CT.
Bei meinem Hinausgehen aus dem Raum sagte der Kollege noch lapidar, okay, ich muss zugeben, manchmal finden wir aber in unserem Sektionsgut doch manchmal was.
Ich war sprachlos, mein Mann war dabei im Zimmer gewesen und hatte Alles mitangehört.
Wir sassen nachher dort in der Cafeteria und sprachen über den Verlauf.
Um meine Situation und den Verlauf zu verstehen...warum ich so sprachlos war ist die Tatsache- ICH bin selbst Bauchchirurgin, mein Mann Unfallchirurg. ( und das war der Kollegin und dem Kollegen im Gespräch dann bekannt)
Und Sektionsgut heisst- Untersuchung nach dem Tod.
Ich bin seit nun schon seit 2 Jahren operiert, hatte einen neuroendokrinen Tumor im Pankreasschwanz und 2 verschiedene Vorstufen im Kopf.
Ich arbeite noch in meinem Beruf -nicht mehr so " voll" wie zuvor, stehe aber noch selbst im Op und freue mich jeden Tag an dem ich es kann.
Und ich bin den Kollegen in Giessen ewig dankbar dass sie bei mir die Indikation der Op gestellt haben.
Nicht auf mein Drängen, nicht auf meinen Wunsch, sondern anhand der Kriterien die mein Fall ihnen bot.
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