Ich bitte Betroffene um Rat. Ich poste hier seit langer Zeit mal wieder und bitte Betroffene Pankreaserkrankte um eine Einschätzung.
Bei mir, männlich und 48 Jahre alt, wurde letztes Jahr eine Pankreasinsuffizienz anhand einer Stuhluntersuchung diagnostiziert. Es wurde die Stuhlelastase bestimmt, die zwei mal erniedrigt war. Einmal lag sie bei 100 und ein weiteres Mal bei 146. Zwei weitere Messungen lagen bei ca. 250.
Seit dieser Zeit, nehme ich hochdosiertes Pangrol 40.000er zu den Mahlzeiten. Also ca. 3-4 40.000er Kapseln zum Frühstück, 5-6 Kapseln zum Mittagessen und so weiter. Alles immer zum Essen. Nicht davor und nicht danach.
Das Ding ist, dass meine Beschwerden nicht besser werden. Ich leide an unheimlich viel ungeformten Stuhlgang jeden Morgen. Ganz unabhängig von den Mahlzeiten!
Nahrungsmittelunverträglichkeiten wurden ausgeschlossen.
Da mein Stuhl so viel und ungeformt ist, weiß ich nicht wirklich ob es Fettstuhl ist. Fett, das auf dem Wasser schwimmt, sehe ich nicht. Aber es schmiert schon in der Toilette. Ich weiß leider nicht was Fettstuhl ist.
Meine weiteren Symptome sind: sehr starke Blähungen, permanente Übelkeit (unabhängig von den Mahlzeiten, morgens am schlimmsten), Schmerzen habe ich nie!
Letzen Jahr im Dezember, wurde ich zur weiteren Abklärung in ein Pankreaszentrum geschickt. Dort wurde ein CT, ein MRCP, eine Sonographie, eine Endosonographie des Pankreas, eine Magen -und Darmspiegelung gemacht. Absolut alle Untersuchungen blieben ohne Befund. Schmales Gangsystem des Pankreas, heißt es. Auch alle Blutwerte sind ständig Top. Das einzige was festgestellt wurde, ist „reizlose Divertikulose“, reizlose Marisken.
Entlassen wurde ich aus dem Pankreaszentrum Essen mit dem Befund Reizmagen/Reizdarm. Pankreatitis/Tumor ausgeschlossen.
Das Ding ist, dass ich sehr stark an meinen oben aufgeführten Symptomen leide.
Meine größte Angst, wäre eine Pankreaserkrankung. Daher bitte ich, Euch Betroffene um eine Einschätzung.
Bitte antwortet mir. Das wäre ganz ganz toll!!!
Beste Grüße
Max