Schockdiagnose

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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corli
Beiträge: 1
Registriert: 11. März 2010, 11:52

Schockdiagnose

Beitrag von corli »

Hallo zusammen ,
bin neu hier im Forum.
Ich bin 53 Jahre alt und am 22. Dezember nach Whipple operiert. St. Vincent/Köln Dr. Wilhelm.
2 Wochen vorher die Diagnose (Tumor an der Bauchspeicheldrüse). War schon ein Schock.
Am 5. Dezember 2009 fing alles an. Ich hatte eine Woche vorher Durchfall. Hausarzt meinte Magen Darm Virus liegt jetzt in der Luft. Ok Zwieback und Tee. Am 5 Dezember war ich gelb. Bin daraufhin ins Krankenhaus und wurde direkt aufgenommen. Montag ging es los. ERCP u.s.w.. eine ganze Woche Untersuchungen. Der Professor sagte mir schon nach der 1. Untersuchung das es nicht einfach werden würde. Dann kam ich in ein anderes Krankenhaus, wo ich dann auch am 22. Dezember operiert wurde. Eine Nacht Intensiv, dann wieder normale Station, ging alles ganz gut. Wie es nach so einer OP eben ist. Am 5. Januar wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Hatte sofort einen Termin beim Onkologen. Dort bin ich jetzt einmal in der Woche zur Chemo. Für ein halbes Jahr. Meine Onkologin meinte :" Der Krebs ist weg und den Rest bekommen wir mit der Chemo in den Griff. Sodass der Mist nie mehr wieder kommt." Kann ich das so glauben?
Norbert
Beiträge: 412
Registriert: 11. März 2008, 10:55
Wohnort: Raum Erlangen

Re: Schockdiagnose

Beitrag von Norbert »

Hallo corli,

dass die Diagnose erst mal ein Schock gewesen ist, kann ich gut verstehen.
Sei doch erst mal froh darüber, dass man dich noch operieren konnte.
Was dir die Onkologin sagt, würde ich erst mal so glauben, oder steht in den Arztbriefen etwas anderes drin?

Schau jetzt erst mal nach vorne und bringe die Chemo hinter dich. Hier gibt es einige, die das geschafft haben. Warum sollte es bei dir anders sein? Lass dich nur nicht verunsichern und glaube fest an dich.

Ich wünsche dir viel Glück und Kraft

Norbert
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