Hallo zusammen,
hier eine kleine Vorstellung. Mich hat es im 62. Lebensjahr erwischt. Es begann vor fast einem Jahr genau mit leichten Magenbeschwerden aber leider nicht den typischen Sympthomen, die man so bei Pankreastumor hat. Am Anfang keine Rückenschmerzen, eher etwas Müdigkeit aber Top Blutwerte bis zuletzt. Keine Gelbsucht oder sonstige typischen Malaisen. In den ersten 6 Monaten nur geringer Gewichtsverlust. Aber gut, ich bin über 60, da ist man nicht mehr so Leistungsfähig -dachte ich- und man isst ja auch vorsichtiger. Reizmagen oder so.... Schön, dabei 1 KG pro Monat zu verlieren. Ansonsten fühlte ich mich bis zuletzt topfit.
Leider hatte mein alter Hausarzt die Symptome auch nicht richtig gedeutet und alle möglichen Theorien. Pankreastumor hatte er auf meine Nachfrage ausgeschlossen, weil ja laut seiner Aussage alle Blutwerte stimmten. Und offenbar war sein Ultraschallgerät (oder seine Augen) auch nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Erst mein neuer Hausarzt hat den Braten sofort gerochen, als ich am Jahresende schon deutlich mehr, nämlich 10 KG abgenommen hatte. Im Januar 2026 dann die Diagnose mittels CT und anschließend bin ich erfolgreich in Bochum operiert worden (Linksresektion). Zum Glück keine Metastasen.
Jetzt habe ich die erste Chemo (Folfirinox) hinter mir. Ist ganz gut verlaufen, aber schon seit einer Woche immer wieder Durchfall wenn ich mehr als nur ein paar Schluck Wasser trinke. Loperomid hilft nur kurzfristig. Was hat bei Euch geholfen, die Durchfälle in Griff zu bekommen? Ich will nicht noch mehr Gewicht abnehmen. Nächste Woche startet die zweite Chemo.
Liebe Grüße
Andy
Vorstellung und Frage wegen Durchfall bei 1. Chemo
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Randy-andy2
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Kalendula
- Beiträge: 4
- Registriert: 16. Januar 2026, 11:04
Re: Vorstellung und Frage wegen Durchfall bei 1. Chemo
Nimmst du ausreichend Loperamid?
Bei der ersten Chemo hat mein Angehöriger den Durchfall auch noch nicht gut in den Griff bekommen.Dann haben wir dazu gelernt: Es durfte mehr Loperamid genommen werden,als auf dem Beipackzettel beschrieben..Der Onkologe hatte uns schon eine höhere Dosis empfohlen.Dann gleich beim ersten Anzeichen von Durchfall damit anfangen und nicht zu schnell wieder absetzen.Auch die Abstände zwischen den einzelnen Loperamidgaben können anfangs kürzer sein.Nur die vom Onkologen empfohlene Tagesdosis sollte eingehalten werden.
Bei uns war es schon manchmal dramatisch.Da mein Angehöriger keine Bauchspeicheldrüse mehr hat,rauschte bei Durchfall der Blutzucker in den Keller und wir mussten mit viel Glukose gegensteuern.
Ich hoffe,es hat sich bei dir schon etwas beruhigt.Liebe Grüße! Kalendula
Bei der ersten Chemo hat mein Angehöriger den Durchfall auch noch nicht gut in den Griff bekommen.Dann haben wir dazu gelernt: Es durfte mehr Loperamid genommen werden,als auf dem Beipackzettel beschrieben..Der Onkologe hatte uns schon eine höhere Dosis empfohlen.Dann gleich beim ersten Anzeichen von Durchfall damit anfangen und nicht zu schnell wieder absetzen.Auch die Abstände zwischen den einzelnen Loperamidgaben können anfangs kürzer sein.Nur die vom Onkologen empfohlene Tagesdosis sollte eingehalten werden.
Bei uns war es schon manchmal dramatisch.Da mein Angehöriger keine Bauchspeicheldrüse mehr hat,rauschte bei Durchfall der Blutzucker in den Keller und wir mussten mit viel Glukose gegensteuern.
Ich hoffe,es hat sich bei dir schon etwas beruhigt.Liebe Grüße! Kalendula
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Randy-andy2
- Beiträge: 3
- Registriert: 31. März 2026, 23:12
Re: Vorstellung und Frage wegen Durchfall bei 1. Chemo
Danke Kalendula für die Tipps. Nach jeder Mahlzeit oder einem Glas Wasser rumort es im Darm und dann die Blähungen mit Krämpfen. Das hält schon gut eine Woche an und ich traue mich nicht, mehr als 100 Meter vom Haus wegzugehen.
Gestern habe ich rein prophylaktisch gleich vor dem Frühstück die erste Loperamid genommen und dann vor jeder Mahlzeit. Das hat schon besser geklappt. Was mir auch hilft, ist Salbeitee und Buscopan gegen die Krämpfe.
Übermorgen geht's in die 2. Chemorunde und werde es beim Onkologen ansprechen.
Liebe Grüße
Gestern habe ich rein prophylaktisch gleich vor dem Frühstück die erste Loperamid genommen und dann vor jeder Mahlzeit. Das hat schon besser geklappt. Was mir auch hilft, ist Salbeitee und Buscopan gegen die Krämpfe.
Übermorgen geht's in die 2. Chemorunde und werde es beim Onkologen ansprechen.
Liebe Grüße
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Kalendula
- Beiträge: 4
- Registriert: 16. Januar 2026, 11:04
Re: Vorstellung und Frage wegen Durchfall bei 1. Chemo
Ja,nun muss man auch viel trinken um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen,sonst macht der Kreislauf schlapp.Ein Bereitschaftsarzt,den wir in unserer Not-auch bei gleichzeitigem Blutzuckerproblem-per Telefon kontaktierten,meinte das viel trinken den Durchfall nicht verstärkt,auch wenn man den Eindruck hat.Vorbeugend Loperamid und vor dem Essen ist glaube ich eine gute Strategie .Es hat bei uns immer so nach ein bis zwei Stunden beruhigt,sonst nochmal was nehmen.Man lernt dazu...
Und nach paar Tagen wird es besser....Wir mussten allerdings die Chemoabstände vergrößern und auch die Dosis verringern(bei meinem Angehörigen war Irinotecan der vermutlich stärkste Auslöser für Durchfall) Alles am Besten aufschreiben und mit dem Onkologen besprechen.Alles Gute für dich!
Und nach paar Tagen wird es besser....Wir mussten allerdings die Chemoabstände vergrößern und auch die Dosis verringern(bei meinem Angehörigen war Irinotecan der vermutlich stärkste Auslöser für Durchfall) Alles am Besten aufschreiben und mit dem Onkologen besprechen.Alles Gute für dich!