Hallo liebe Forumsteilnehmer,
ich melde mich hier das erste Mal zu Wort in der Hoffnung um Rat.
Mein Mann bekam 02/26 ein fortgeschrittenes Pankreaskarzinom T4 im Corpus diagnostiziert. Er (68J, 73kg, guter Allgemeinzustand, keine Vorerkrankungen) hat 6x Nalirifox-Chemo hinter sich gebracht und der Tumor ist nun operierbar. Weiterhin sind aber die wichtigen Blutgefäße mitbetroffen und müssten rekonstruiet werden.
Das regionale Krankenhaus rät von einer OP ab, da sie die Komplikationsrate nach der OP (auch in Hochvolumenzentren) für zu hoch halten. Sie argumentieren, dass bei den meisten Patienten ein Rezidiv auftaucht, die Leber u./o. der Allgemeinzustand nach OP aber dann oft keine Chemo zulassen und der Patient so im Ergebnis mit OP noch früher verstirbt.
Uniklinik Heidelberg empfiehlt die OP (erweiterte Whippel-OP, Truncus C. und Arteria hepatica sind mitbetroffen), auch wenn sie diese für komplex halten. Wie radikal, was Magen etc angeht, kann Prof. Loos erst während OP entscheiden.
Tumormarker CA19-9 ist von anfangs ca. 630 auf 113 nach 5. Zyklus gesunken, der Tumor hat sich von ursprünglich 4,6x5,5cm auf 3,5x2,5cm verkleinert.
Nun sind wir in der Entscheidungsfindung. Es gilt die Chancen der OP gegen die Risiken abzuwägen.
Uns fehlt die Vorstellung wie groß die Chance auf eine tragbare Lebensqualität nach der OP in Heidelberg ist. vllt gewinnt man ja auch zeit bis Daraxonrasib in Dtld erhältlich ist?
Alternativ steht Radiochemo oder Chemo als weitere Therapie zur Verfügung.
Wir sind um alle Zuschriften sehr dankbar (oder vllt auch Tel. Ansprechpartner?) die uns weitere Impulse für eine gute Entscheidung geben können!
Wir danken Euch allen von Herzen für das Miteinander hier! (und natürlich Dank an die Organisatoren dieser Selbsthilfegruppe!)
Beste Grüße
Mari und Ehemann
Bitte um Rat! Whippel-OP oder palliative Behandlung
-
Mari
- Beiträge: 1
- Registriert: 22. Mai 2026, 21:01